Solche Angst vor dem Tod und Krankheiten

Cat1977

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8. Oktober 2006
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48
Hallo, ich bin hier bestimmt falsch, da ich niemanden verloren habe aber ich muss mich mit dem Thema beschäftigen um nicht krank zu werden und ich weiß nicht, wo und wie ich anfangen soll. Vielleicht kann mir ja jemand helfen... ich bin 32 Jahre, habe eine kleine Tochter und grundsätzlich ein sehr solides Leben. Allerdings bin ich sehr emotional und äußerst familiengebunden. Viele Jahre habe ich damit verbracht, meine Großeltern und teilweise Eltern im Krankenhaus zu besuchen nach schwierigen OP´s, verbringe viel Zeit damit zu "prüfen", ob alle gesund sind, sich wohl fühlen... Ich tue alles für meine Familie damit alle alles haben und sich wohl fühlen. Meine kleine Tochter ist sehr infektanfällig. Nicht schlimm aber es kommt halt immer wieder und ist sehr nervenaufreibend, wenn man alles tut und nichts diese Infekte verhindern kann. Aber auch das krieg ich normalerweise hin.
Nun ist es aber seid einiger Zeit verstärkt zu Situationen gekommen (Notarzt etc.) die mich jetzt regelmäßig in Angst versetzen. Vor einigen Tagen war es schlimm: ich mußte anhalten an der Straße weil ich nur noch geweint habe und mein Herz gerast ist und ich der Situation nicht mehr gewachsen war. Ich verspüre fast schon eine Zwangshandlung, ständig anzurufen und zu fragen ob alle ok sind. Konkret heißt das: ich habe ein sehr großes Problem mmit dem Tod meiner Großeltern. Sie sind schon alt und krank aber ich kämpfe schon immer für sie, damit ich sie solange wie möglich um mich haben kann und mit jedem Notarztauftreten, jedem Unwohlsein verfalle ich zunehmend in Panik. Mittlerweile bringt mich eine laufende Nase meiner Tochter schon aus dem Konzept und ich könnte nur heulen.
Ich muss was tun, denn es wird schlimmer und ich habe Angst, dass ich, wenn ich nicht von Anfang an was tue, die Kurve nicht mehr bekomme und ich muss für meine Tochter und Familie da sein und stark sein. Was kann ich tun?
 
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Azurkind

Guest
Hallo, ich bin hier bestimmt falsch, da ich niemanden verloren habe aber ich muss mich mit dem Thema beschäftigen um nicht krank zu werden und ich weiß nicht, wo und wie ich anfangen soll. Vielleicht kann mir ja jemand helfen... ich bin 32 Jahre, habe eine kleine Tochter und grundsätzlich ein sehr solides Leben. Allerdings bin ich sehr emotional und äußerst familiengebunden. Viele Jahre habe ich damit verbracht, meine Großeltern und teilweise Eltern im Krankenhaus zu besuchen nach schwierigen OP´s, verbringe viel Zeit damit zu "prüfen", ob alle gesund sind, sich wohl fühlen... Ich tue alles für meine Familie damit alle alles haben und sich wohl fühlen. Meine kleine Tochter ist sehr infektanfällig. Nicht schlimm aber es kommt halt immer wieder und ist sehr nervenaufreibend, wenn man alles tut und nichts diese Infekte verhindern kann. Aber auch das krieg ich normalerweise hin.
Nun ist es aber seid einiger Zeit verstärkt zu Situationen gekommen (Notarzt etc.) die mich jetzt regelmäßig in Angst versetzen. Vor einigen Tagen war es schlimm: ich mußte anhalten an der Straße weil ich nur noch geweint habe und mein Herz gerast ist und ich der Situation nicht mehr gewachsen war. Ich verspüre fast schon eine Zwangshandlung, ständig anzurufen und zu fragen ob alle ok sind. Konkret heißt das: ich habe ein sehr großes Problem mmit dem Tod meiner Großeltern. Sie sind schon alt und krank aber ich kämpfe schon immer für sie, damit ich sie solange wie möglich um mich haben kann und mit jedem Notarztauftreten, jedem Unwohlsein verfalle ich zunehmend in Panik. Mittlerweile bringt mich eine laufende Nase meiner Tochter schon aus dem Konzept und ich könnte nur heulen.
Ich muss was tun, denn es wird schlimmer und ich habe Angst, dass ich, wenn ich nicht von Anfang an was tue, die Kurve nicht mehr bekomme und ich muss für meine Tochter und Familie da sein und stark sein. Was kann ich tun?

Was meinst du mit "dass ich die Kurve nicht bekomme"? Dass du dich umbringst? :confused: Ich dachte du hast Angst vor dem Tod? :D
Naja wieder so eine irrationale psychologische Angst, kann da leider nicht weiterhelfen, hab meine auch noch nicht los. :rolleyes:
 

daway

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hallo,

das liest sich ja schon fast wie eine zwang-sache ...
was deine tochter betrifft so glaub ich dass es dir vielleicht hilft dir bewußt zu machen dass du eh dein bestes gibst indem du auf ihre gesundheit achtest
was die gesundheit deiner großeltern angeht ... so bist ja nicht du dafür verantwortlich
mitleiden bringt dir wenig - mit fühlen wäre besser ... aber leiden musst du nicht für andere
es ist ja deine entscheidung ob du für andere leidest oder nicht .. aber es bringt dir glaub ich nichts

sterben tun wir alle - wenn die zeit dazu gekommen ist
davor kann keiner weglaufen

grüße liebed
daway
 

Cat1977

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8. Oktober 2006
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Neeeiinnn. Nicht umbringen...nie im Leben...hab doch meine kleine Maus. Mit Kurve kriegen meinte ich, dass ich aus diesem Dauerangstzustand wieder rauskomme.
 

Cat1977

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Naja, eine schon auch sehr dramatisch und das war auch sehr schlimm für mich aber diese Angst hatte ich schon lange vor dem.
 

Mortnegru

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In meinen Augen sieht es bei dir fast schon so aus als wäre es für dich eine Verpflichtung Angst vor dem Tod zu haben.

Sehe die Sache nicht so ernst vielleicht hilft dir ein einfaches Lächeln sogar weiter auch wenn´s nicht immer leicht ist :)
 

gilla

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8. Februar 2011
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vieleicht könnst du versuchen den tod nicht nur negativ zusehen , was nicht einfach ist aber es ist möglich,

wenn menschen gehen die man liebt ist das sehr schwer aber es ist unumgänglich,

ich glaube das es ein leben nach dem tod gibt und unser leben auf der erde ist eine realive kurze zeitspanne im vergleich der seele , die eine weite reise macht in den verschiedenen entwicklungsstufen,

die seelen sehen sich irgendwann wieder im jenseits ,

lieben gruß gilla
 

ethacarinae

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16. Oktober 2011
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254
Liebe Cat,

Bei all den Sorgen ,die du dir machst, darfst du dich selbst nicht aus den Augen verlieren. Das heisst, das du dich einfach mehr um dein eigenes Wohlergehen kümmern solltest. Kaufe dir was Hübsches oder so was. Etwas tun, was dich von deinem Kummer ablenkt, denn so , wie es dir im Moment geht, ist auch keinem geholfen. Verstehst du, was ich meine?
Übrigens sind Kinder ständig krank, da mußt du dir bei einem Schnupfen oder so keine Sorgen machen.
Oder geh mal in eine Bücherei und schau nach Büchern über positive Lebensführung, da gibts doch so viele, sowas kann einem auch helfen.

LG ethacarinae
 
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