Solch ein Schwachsinn!

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das war nur ein Beispiel, um dir die Tautologie näher zu bringen.



Ich werde nicht angepöbelt, das würde ja heißen, dass ich dem Pöbelnden Recht gebe. Ich verstehe aus welchen Beweggründen der Pöbelnde pöbelt, aber es berührt mich nicht.



Irgendwo auf Seite 10 definiert Qia Karma als Kausalität und wiederholt dann immer wieder den Satz "Karma beweist sich selber". Dabei ist Karma eigentlich von der Kausalität grundverschieden. Denn Karma setzt eine Wertung voraus, und eine Karma-"kausal"-kette die sich auch über den Tod hinaus fortsetzt.

Das ist falsch, für jenen, der sich mit der vedischen Literatur näher beschäftigt hat.

In den Ernsthaften Auseinandersetzungen ist Karma keineswegs der Wertung unterworfen, sondern erklärt sich durch die Betrachtung er psychischen Haltung des Karmaträgers.

Karma besagt nur, dass ein Mensch immer das bekommt, was er aussendet. Dann weiter, dass das was er aussendet so sehr zu ihm gehört, dass wenn er sich gegen die Wirkungen wehrt, es sogar bis in andere Leben fortsetzt, bis er sich durch verstehen befreit.

Das ist die wahre Dfinition von Karma in den eingeweihten vedischen Lehren.

Die Wertungslehren: Böse Menschen Böses Karma, sind schlicht falsch.

Grüße
Qia:)
 
Werbung:
Eine Tautologie, so habe ich es gelernt, ist: Es ist so, weil es so ist.
Vom Wortstamm her meint es auch "des Gleichen".
Booar eh - Jetzt weiß ich auch warum die hier am Niederhein in einer doppelten Verneinung immer alles begründen können.

Dat war ich nicht, weil ich dat nich gewesen sein kann.:)

Ist dat jetzt so ??
 
Wie bereits etwas weiter Oben angekündigt, sind die Tage der Anarchie in diesem Unterforum gezählt.

Thema zwecks Entmüllung kurzfristig geschlossen.
 
Mit dem heißem Besen durchgefegt.
Und wenn nun Wer der meinung ist das sein Beitrag nicht in den Papierkorb gehört hat, kann Er sich bei Denen bedanken Die meinen das ein Thema nur zum Zumüllen gedacht ist.

LG
Galahad
 
So, nun hatte der Fred doch noch was Gutes, außer Popcorn-Genuß, denn bis jetzt wurde mir immer dieses Bild von Karma vermittelt, dass ich abgelehnt habe.

Die Wertungslehren: Böse Menschen Böses Karma, sind schlicht falsch.


Mit dieser Erklärung...

Karma besagt nur, dass ein Mensch immer das bekommt, was er aussendet. Dann weiter, dass das was er aussendet so sehr zu ihm gehört, dass wenn er sich gegen die Wirkungen wehrt, es sogar bis in andere Leben fortsetzt, bis er sich durch verstehen befreit.

...kann ich aber sehr gut leben. Habe das Ganze bis jetzt halt nicht Karma genannt, weil das Wort nicht wirklich zu meinem aktiven Wortschatz gehört. Ist für mich einfach eine logische Konsequenz der Naturgesetze.

Danke für diese Definition!


So, nun gucke ich glaube ich noch ´ne Runde Twin Peaks mit ganz viel Popcorn.

Peace! :liebe1:
 
Das ist falsch, für jenen, der sich mit der vedischen Literatur näher beschäftigt hat.

In den Ernsthaften Auseinandersetzungen ist Karma keineswegs der Wertung unterworfen, sondern erklärt sich durch die Betrachtung er psychischen Haltung des Karmaträgers.

Karma besagt nur, dass ein Mensch immer das bekommt, was er aussendet. Dann weiter, dass das was er aussendet so sehr zu ihm gehört, dass wenn er sich gegen die Wirkungen wehrt, es sogar bis in andere Leben fortsetzt, bis er sich durch verstehen befreit.

Das ist die wahre Dfinition von Karma in den eingeweihten vedischen Lehren.

Die Wertungslehren: Böse Menschen Böses Karma, sind schlicht falsch.

Grüße
Qia:)

Ui, 40 Beiträge weniger. :)

Egal, weiter im Text.

Du hast gesagt, dass du deine Karmatheorie von den Indern hast, da hab ich den Hinduismus, also die Upanishaden, vorausgesetzt, in denen ist ausdrücklich die Wertung erwähnt und ist sogar Kernbestandteil der Karmalehre.

Wenn du jetzt sagst, du benutzt vedische Geheimlehren, dann hättest du das erwähnen sollen, gibt es dazu Links oder Bücher?

Eine kleine Zusammenfassung

Karma im Hinduismus sagt(stark vereinfacht):
Das was du aussendest, kriegst du wieder, Böses zieht böses an, Gutes zieht gutes an.

Deine Geheimlehre sagt:
Karma besagt nur, dass ein Mensch immer das bekommt, was er aussendet.

Tja, aber wenn es keine Wertung gibt, kann jede Handlung, jede Folge anziehen, das trivialisiert deine Aussage und am Ende bleibt über:
Du machst irgendwas, und irgendwas passiert.

Jo, klingt logisch, hat aber keinen Aussagewert. Wenn man was macht, ist es egal was man macht, weil ja keine Wertung erfolgt, und dann passiert irgendwas, das ist auch nicht festgelegt, weil keine Wertung erfolgt. Am Ende sind wir wieder bei einer sehr einfachen Form der Kausalität.

Beispiel zur Veranschaulichung, damit ich nicht wieder 2 Seiten lang Begriffe erklären muss:

Du sagst, ich könnte jetzt meine Oma erschießen, da keine Wertung erfolgt, könnte eine logische Folge davon sein, dass mich der Präsident der Vereinigten Staaten zu seinem Nachfolger erklärt.

Wie du siehst, ist das verbesserungswürdig, eine Wertung muss passieren, sonst kann aus jedem Produkt, jedes mögliche Edukt werden. Also musst du zumindest eine relative Komparation zwischen den Kausalpartnern zulassen.

Ohne Wertung gibt es kein Karma, ohne Wertung ist deine Geheimlehre nichts als unlogischer Schwachsinn, eine Entwicklungsform der Kausalität vielleicht, aber nicht aussagekräftig.
 
Hallo Herr Mikrowelle!


Da ich zu wissen glaube, wie Qia das meint, antworte ich mal. Wenn ich da falsch liege wird er es schon sagen. :D

Du bekommst was Du aussendest, hat denke ich etwas mit dem Ähnlichkeitsprinzip zu tun. Dieses Aussenden muss also nicht bewußt stattfinden, sondern passiert im Laufe eines Lern- bzw. Entwicklungsprozesses und hat in meinen Augen etwas mit Schattenanteilen zu tun. Sofern findet da auch keine Wertung einer "äußeren Instanz" statt, die belohnt oder bestraft, es ist einfach eine logische Konsequenz.

Dinge, die ich noch nicht bearbeitet habe, ziehen genau diese Dinge oder vermeindlich gegenteilige (aber ähnliche) an, sodass ich mich damit beschäftigen muss und nach dieser Theorie anscheinend auch durch mehrere Inkarnationen.

Ist meine Interpretation des Ganzen.


LG,

543
 
Mit dieser Erklärung...



...kann ich aber sehr gut leben. Habe das Ganze bis jetzt halt nicht Karma genannt, weil das Wort nicht wirklich zu meinem aktiven Wortschatz gehört. Ist für mich einfach eine logische Konsequenz der Naturgesetze.

Danke für diese Definition!


So, nun gucke ich glaube ich noch ´ne Runde Twin Peaks mit ganz viel Popcorn.

Peace! :liebe1:

Anders gesagt: Jeder halbwegs selbstreflektierte Mensch darf die Karma-Theorie belächeln?

Oder noch anders: Wenn ich jezze immer Alkokholiker anziehe, weil mein Papa ja auch so einer war, dann steck ich in der "Karma-Falle"?

Oder: Karma jibbet nur für Leute unter 25? (davon ausgehend, dass sich bis Mitte 20 kleinere Neurosen und Traumata ausgetobt haben...)

Und was ist denn mit positiven Überzeugungen (die sich ja auch bewahrheiten) - sind die denn generell erwünschenswert? Wenn jemand keine Alkoholiker, aber Märchenprinzen auf Schimmeln anzieht - ist es das?

Oder - meine Meinung - liegt hier der Unterschied zwischen Psychologie und Spiritualität? Der Psychologe geht soweit, Märchenprinzen zu empfehlen (der Magier auch?), der Spirituelle sagt, nimm, was kommt und vor allem, sei du selbst. Ruhe in dir, wie das Zentrum eines Wirbelsturms.

Hmm... ich schick das einfach mal so ab.

LG von Sansara (die trotz des Nicks nicht an Karma glaubt)
 
Meine Aussage war: Wer meine Definition ansieht, wird merken, dass sich Karma NOTWENDIG selbst beweist.
Deine Definition ist auch *holografisch*, sie wird aber bildlich-flächig ausgelegt und verstanden - und daher merkt da auch so gut wie keiner was, wenn er das nicht genauso nachvollziehen kann.
 
Werbung:
Hallo Herr Mikrowelle!


Da ich zu wissen glaube, wie Qia das meint, antworte ich mal. Wenn ich da falsch liege wird er es schon sagen. :D

Du bekommst was Du aussendest, hat denke ich etwas mit dem Ähnlichkeitsprinzip zu tun. Dieses Aussenden muss also nicht bewußt stattfinden, sondern passiert im Laufe eines Lern- bzw. Entwicklungsprozesses und hat in meinen Augen etwas mit Schattenanteilen zu tun. Sofern findet da auch keine Wertung einer "äußeren Instanz" statt, die belohnt oder bestraft, es ist einfach eine logische Konsequenz.

Dinge, die ich noch nicht bearbeitet habe, ziehen genau diese Dinge oder vermeindlich gegenteilige (aber ähnliche) an, sodass ich mich damit beschäftigen muss und nach dieser Theorie anscheinend auch durch mehrere Inkarnationen.

Ist meine Interpretation des Ganzen.


LG,

543

Jo, damit gibt es aber wieder eine Wertung, denn es muss gewertet werden, was ähnlich ist, was nicht ähnlich ist und was der Ausgangszustand war. Ich kenne diese Theorie, darüber gibt es sogar einen Film, ist auf englisch und heißt "The Secret", "Law of Attraction" nennt sich das ganze und es geht um die Anziehung von ähnlichen Schwingungen und Umständen. Aber auch alles wieder mit Wertung behaftet.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben