Selbstreflektion

  • Ersteller Ersteller MorningSun
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Meine Überzeugung dagegen ist:

Ich kann 20 Jahre lang Erfahrungen machen, von denen ich überzeugt bin, dass sie richtig sind, und mich dennoch jedesmal geirrt haben.
Erfahrungen an sich bedeuten gar nichts. Es ist vielmehr die Fähigkeit, einen Irrtum als solchen erkennen zu können, die wichtiger als jede Erfahrung ist.
Es hat sehr lange gebraucht, bis ich das gelernt hatte.


Naja ist doch okay
Rom wurde auch nicht in 48 Stunden gebaut
 
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Meine Überzeugung dagegen lautet:

Das Nichts hat überhaupt keine Relevanz.
Eben, deshalb verwendete ich es ja auch als Vergleich.
Und zum anderen: Wissen ist Ballast.
Deswegen kommen Babys auch ohne diesen Ballast auf die Welt.
Sie müssen sich während ihres Lebens den ganzen Ballast erst anschaffen.

Wäre Wissen von signifikanter Relevanz, oder gäbe es wirklich das sogenannte kollektive Wissen, dann wäre es zu erwarten, dass Neugeborene bereits damit ausgestattet sind. Sind sie aber nicht.
Das gesamte Wissen aller Menschen des 4. Jahrhunderts ist für Neugeborene von heute ohne jegliche Relevanz.
Das gesamte Wissen aller Menschen des heutigen 21. Jahrhunderts wird für Neugeborene des 36. Jahrhunderts ohne jegliche Relevanz sein.
Jeder Einzelne fängt wieder bei Null an.
Für mich ein typisches Merkmal einer illusionären Welt.
Ich dagegen bin der Überzeugung, dass "Ballaststoffe" ;) lebensnotwendig sind und damit von sehr großer Relevanz.

Ja, jeder fängt bei Null an - für mich ein typisches Merkmal einer realen Welt.
 
Was ein Baby mitbekommt sind aber Fähigkeiten die das Baby nutzen kann, es hat Potentiale die es ausschöpfen kann und dazu gehört es, sich Wissen anzueignen.
Ich halte Talente nicht für erinnertes Wissen, sondern für neue Vorstellungen, die umgesetzt werden wollen.
Wenn das Talent bereits bestanden hat, wieso sollte man es wiederholen wollen? Es sei denn, man steht auf Nostalgie. Das soll´s ja auch geben und viele zufriedenstellen, anstatt was Neues zu versuchen.
 
Das muss jeder für sich entscheiden.

Aber unser Handeln beeinflusst sowohl unsere eigenes Leben & unsere Zukunft als auch die unseres direkten Umfelds und sogar hier, im anonymen Raum.

Im beruflichen Alltag halte ich es für sehr wichtig, aber oft fehlt dort die nötige Ruhe und der ´Raum´, sich dem zu stellen.

Warum sich Selbstreflexion dennoch lohnt, und wie einfach umsetzbar der selbstkritische Rückblick ist, kann man schnell erproben.

Selbstreflexionen bedeutet zurückschauen:

  • Was ist in welcher Situation gut gelaufen?
  • Was könnte ich besser oder anders machen?
  • Womit fühle ich mich wohl, im Kontakt mit anderen und diese mit mir?

Mit der Astrologie @flimm begehst man ja ständig eine Form von Selbstreflektion. :sneaky:

Selbstreflexion ist wichtig, um, bewusster zu handeln/zu entscheiden, dieselben Fehler nicht zu wiederholen, das wir uns unseren Stärken bewusst sind um diese gezielt einzusetzen und natürlich auch unsere Schwächen zu kennen und an diesen zu arbeiten.

Zusammenfassend:

Selbstreflexion ist wichtig, um sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln und erfolgreicher (zielführend) zu handeln. Selbstreflexion ist aber nur dann effektiv, wenn man es ernsthaft tut. Man kann sich auch in die ´eigene Tasche lügen´.

Dazu gehört, sich die Zeit zu nehmen und bereit zu sein, sein eigenes Handeln in Frage zu stellen. Und das Ziel ist ganz einfach, es geht um inneres Wachstum und um menschlich weiterzukommen.

Herzlich
Marabout


wunderbar reflektiert :love:
 
[

eine sehr schöne altägyptische Gottheit spricht mich auch an.
Bin aber schwarz Haarig ich brenn nur innerlich Rot Lila

spaß grins sehr schön
 
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Auch du musst dich der Frage stellen:
Was wirst du anfangen mit all deinem angeschafften Wissen und zigfachen Selbstreflexionen, 3 Tage nach deiner Beerdigung?

Da wir das alles nicht wissen, was kommt und was nach dem Tode sein wird, erübrigt sich eine so theoretische Frage und m ü s s e n muss ich gar nichts außer sterben. :sneaky:

Das ist in der Tat das Einzige, unumstößliche MUSS.

LG
 
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