Schweigen lernen und aushalten

In meinem Fall trifft das mit Sicherheit zu. :)

Meine Gedanken empfinde ich weniger als störend. Es sind oft so viele und ich fühle mich überfordert. Ich habe zusätzlich den Wunsch, mich auszudrücken. Wahrscheinlich habe ich die für mich passende Form noch nicht ganz gefunden. Schreiben hilft und eben....Reden.

Meinse das so, dass es Dir an Klarheit ('Ordnung, Struktur') bzgl. Deiner Gedanken, das was Du (sagen) willst, fehlt?

Das assoziiere ich mit Gefühlen, wie - erschöpft, unruhig, irritiert, nervös, aufgewühlt, angespannt...

Passt davon irgendwas für Dich? :)
 
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In meinem Fall trifft das mit Sicherheit zu. :)

Meine Gedanken empfinde ich weniger als störend. Es sind oft so viele und ich fühle mich überfordert. Ich habe zusätzlich den Wunsch, mich auszudrücken. Wahrscheinlich habe ich die für mich passende Form noch nicht ganz gefunden. Schreiben hilft und eben....Reden.

Das meine ich mit störende Gedanken. Zuviel und nicht steuerbar. Laß doch den Gedanken mal den freien Lauf, und folge ihnen. Denn es kann sein das die Gedanken dich zu was führen, was dir noch nicht Bewußt ist. Irgendwann kommt Ordnung in den Gedanken. Gedanken fließen immer und sind sie Grundlage des Lebendigen im Geist-seelischen Kontext. Doch wenn gegen die Gedanken sich gewehrt wird, sind sie auch störend, da die Achtsamkeit auf die Gedanken im störenden Kontext stehen. Doch beim fließen der Gedanken werden sie eins mit dem Ich des Ganzem. Und sind ein Teil von dir, wo sie in dein Leben deines Seins mit fließen. Im Strom des Lebens!
 
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Mir hilft's meine Gedanken zu benennen: "ich denke über (das und das) nach (und will das gerade nicht).
 
Mir fällt es deutlich schwer, hier die passenden Worte zu finden. Ich schreib mal drauf los in der Hoffnung, dass es verständlich rüber kommt. :schmoll:

Ich möchte gern in Gesellschaft eines Anderen entspannt schweigen können und mich dabei wohlfühlen.
Bis jetzt läuft die Situation immer so ab:

In Gesellschaft vieler Menschen bzw. in Menschenmassen kann ich mich völlig entspannt "ruhig" verhalten und das Zuhören oder Nichtstun genießen. Ich schaue zu, beobachte und genieße den Augenblick.

Sitze ich im Kaffee an einem Tisch allein und Jemand gesellt sich dazu, geht es auch fast problemlos. Manchmal spüre ich eine leichte Anspannung, die vergeht jedoch wieder.
Setze ich mich zu Jemanden an den Tisch spüre ich oft nach wenigen Minuten ein stärker werdendes Unbehagen. Eine innere Unruhe entsteht und die Anspannung wächst.

Das ist leider nicht nur bei "Fremden" so.
Bin ich mit meiner Tochter unterwegs, gibt es immer viel zu bereden und auszutauschen. Ist dann alles gesagt und es kehrt Schweigen ein, beginnt sich das Muster zu wiederholen. Ich frage mich dann, ob ihr meine Gesellschaft noch angenehm ist und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Sie kennt meine Gefühle dazu und ich liebe meine Tochter. Ich weiß echt nicht weiter!!!!

Ich fange dann an, zu "labern". Das bedeutet, ich fülle die Stille mit Worten. Was mir gerade durch den Kopf geht. Ich habe das Glück, dass meine Tochter ein großer Engel ist und damit umgehen kann. :) Sie weist mich auch manchmal darauf hin, was ich gut finde.
Ich halte dann für einige Minuten den Mund. Doch das Gefühl von Hilflosigkeit und Unsicherheit breitet sich dann wieder aus.

Je mehr Menschen um mich herum sind, desto leichter fällt es mir zu schweigen.

Wie kann ich dieses Verhalten aufdröseln???
Wieso ist des dir denn so wichtig dass alle Leute die mit dir zusammen sind zufrieden sind?? Weil du tust des sogar ja über iwelche fremde sagen..
 
ja un das was bei ihr daraus wird hört sich ja auch sehr harmonisch an:rolleyes:

Man kann nicht immer alles un jeden zufrieden machen, dabei vergisst man noch sich selbst. Un das ist bei ihr auch so.

Wer die Gefühle andere Wahrnehmt kann sich schon mal gestört fühlen, von unharmonischen Energien(Gefühlen). Klar es ist dann eine Reibung, die eine Resonanz erzeugt. Da ist ein Reflektieren der eigenen Gedanken zu dieser Reibung sinnvoll. Um Bewußt andere zu erfassen, bedarf es mit den Gefühlen anderer in Frieden mit sich selbst zu gehen. Auch Frieden mit seinen eigenen Gefühlen gefunden zu haben. Es sind noch Lernaufgaben da, um zu Erkennen da ist noch was wo ich an mir arbeiten zu habe. Und nicht bei den gegenüber den Fehler zu suchen. Es liegt immer an einem Selbst.
 
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Wer die Gefühle andere Wahrnehmt kann sich schon mal gestört fühlen, von unharmonischen Energien(Gefühlen). Klar es ist dann eine Reibung, die eine Resonanz erzeugt. Da ist ein Reflektieren der eigenen Gedanken zu dieser Reibung sinnvoll. Um Bewußt andere zu erfassen, bedarf es mit den Gefühlen anderer in Frieden sich selbst zu gehen. Auch Frieden mit seinen eigenen Gefühlen gefunden zu haben. Es sind noch Lernaufgaben da, um zu Erkennen da ist noch was wo ich an mir arbeiten zu habe. Und nicht bei den gegenüber den Fehler zu suchen. Es liegt immer an einem Selbst.
ichnixverstehen

Es sollte einem egal sein was Fremde über einen denken, wenn ich mich zu jemand setzen tu sag ich wenn überhaupt nur das was ich will un wenn den anderen das nicht gefällt denk ich mir Pech gehabt!
 
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ichnixverstehen

Es sollte einem egal sein was Fremde über einen denken, wenn ich mich zu jemand setzen tu sag ich wenn überhaupt nur das was ich will un wenn den anderen das nicht gefällt denk ich mir Pech gehabt!

Ich frag mich, warum verhält sich jemand so mir gegenüber. Oder versuchen ein Zusammensein mit Freunden und bekannten, so Harmonisch und wohlfühlend für alle zu gestalten. Und da liegt es an mir wie ich beim Gegenüber ankomme.
 
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