Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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na ja, wenn du meinst, das 215 Euro für ein Kind reicht.

Oder 374 Euro für einen Alleinstehenden reichen. Die Grundbedürfnisse werden dann ganz billig.

Ja, es reicht..... ist ja nur zum leben, Miete ect. kommt ja noch dazu.

Und ich schreibe nicht, was ich mir so denke, habe alles erlebt (aber noch nie 1 Cent vom Amt genommen) und sage nur wovon ich überzeugt und sicher bin.
 
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Du (und viele andere Leute in diesem Thread) sagst aber nicht: "Gar nicht so übel, wies bis jetzt gelaufen ist, und jez schauen wir mal weiter", sondern: "Bu-hu, unser System ist so scheiße, und das ist übel und das ist ungerecht und das ist kacke."

Und vor allem, was mich am meisten nervt; jeden zweiten Beitrag hier wird irgenwie zitiert, wie "unser System" Länder und Menschen in der dritten Welt ausbeutet ... aber in Wirklichkeit ist das nur ein Vorwand, sich aufzuregen. In Wirklichkeit ist den Leuten das hier doch scheißegal - denn guck dich mal um, was wird denn hier gefordert? Wieviele Threads hast du in letzter Zeit gesehen die Namen hatten á la "Spenden wir ein Zehntel unseres Einkommens an Afrika!" - näää, wenn unser System schon verändert werden soll, dann soll es auch gefälligst UNS dienen! Deswegen wollen die Leute hier ein bedingungsloses Grundeinkommen von tausend Euro monatlich, und sie wollen ein Schulsystem, das sich an die individuellen Bedürfnisse eines jeden einzelnen Schülers anpasst, und Reform des Betreuungsgeldes, und... und... und...!

Den ganzen White Knights hier ist es doch scheißegal, wieviel Neger in Afrika täglich draufgehen, solange sie selbst ein größeres Stück vom Kuchen kriegen. Das Argument "unser System unterdrückt Menschen in Entwicklungsländern!" wird doch nur verwendet, um ein bisschen auf moralisch zu machen. Aber was haben die Leute dort davon, wenn wir bei UNS die Reichen besteuern, die Banken enteignen und dafür bedingungsloses Grundeinkommen oder individuelle Ausbildung für jeden einzelnen Menschen einführen? GAR NIX.
Und hier liegt die moralische Zweigesichtigkeit dieser ganzen Argumentation:
Unser System beutet Menschen in der dritten Welt aus ...
... also gebt MIR MEHR GELD, weil ich find das System kacke!!!

Fällt das ernsthaft keinem außer mir auf?

na du bist ja vielleicht lustig..... dir sollten mal ganz andere dinge auffallen..
ich schrieb meinen ersten post hier, auf deinen einwand an daway der staat muesste dann auch entschaedigung verlangen duerfen... ( mal abgesehen davon, dass dies der fall ist... vielleicht aber ist dir dies auch noch nicht aufgefallen.... es gibt ne menge steuern, schon mal gehoert? das wort: steuer??)

deinem whiteknightsteil muss ich natuerlich zustimmen...
wenn du aber behauptest drittlaender werden nicht ausgebeutet, dann muss ich dich nochmal fragen ob dir ueberhaupt irgend etwas auffaellt in deinem whiteknight hass, der dich scheinbar blind wueten laesst ( ich kanns verstehen, denke auch oft darueber nach), es als einen vorwand zum aufregen zu bezeichnen.... wirklich laecherlich
und wirklich scheissegal ist es nicht, dass menschen leiden.... das ist deine subjektive wahrheit... andere menschen leiden darunter tatsaechlich... ob dies nun sinn macht oder nicht sei dahingestellt... schliesse hier aber nicht von dir auf andere...

naja die problematik ist ohnehin viel komplexer... alles muss veraendert werden... alles... da dies nicht auf knopfdruck geht, kannst du innerhalb des schwachsinns natuerlich leicht argumentieren, ihr wollt was veraendern aber spendet nicht.. ha ihr wollt also nur in eure tasche scheffeln... naja etwas duenn, aber was solls
 
Denn das Geld könnte man besser verwenden; da ist es mir lieber, die Leute nehmen sich mal an der Nase und erkennen, dass sie selbst für ihr Schicksal verantwortlich sind und nicht das Schulsystem, weil es sich nicht um ihre Bedürfnisse kümmert oder der Staat, oder die Banken oder sonstwer.
Wenn das jeder einzelne machen würde, dann könnten wir uns das Geld für solche Luftschlossprojekte sparen und an die weiterleiten, die es WIRKLICH nötig haben - körperlich und geistig Behinderte, Kranke, Menschen in Entwicklungsländern, usw usf. - die auf Hilfe durch die Gesellschaft angewiesen sind.

also sind die vorraussetzungen fuer alle menschen gleich??
ich gebe dir theoretisch recht.. jeder ist fuer sich selbst verantwortlich, aber denkst du nicht andere rahmenbedingungen koennten hier fuer mehr erfolg sorgen??
ach und btw.. niemand sagt alles ist scheisse... aber menschen aeussern sich hier kritisch gegenueber manchen dingen... ich finde das schulsystem nicht optimal, aber deshalb verachte ich es nicht zu 100%
 
Träumer sind die wahren Realisten! :)

Na ja, sehe ich zwar anders.....

aber der Spruch gefällt mir
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Ja, es reicht..... ist ja nur zum leben, Miete ect. kommt ja noch dazu.

Und ich schreibe nicht, was ich mir so denke, habe alles erlebt (aber noch nie 1 Cent vom Amt genommen) und sage nur wovon ich überzeugt und sicher bin.

Stimmt schon, zum Leben, abzgl. aller Kosten wie für Strom, Telefon, Versicherungen, Klamotten, Reparaturkosten, Anschaffungen von Neugeräten usw. usw.

und dann genau, bleibt nicht mehr viel für das tägliche Leben übrig. Essen wird dann billig, ebenso Klamotten, usw.

So wird nämlich ein Schuh draus und genau diese geringen Sätze haben ebenso Auswirkung auf die untersten Lohngruppen. Sie werden angepasst, die Lohngruppen, unter Hartz4 ......
 
Wie möchtest Du denn das bedingungslose Grundeinkommen finanzieren? Götz Werner gehört zu den Menschen, die das bedingungslose Grundeinkommen propagieren. Er fordert für alle Bundesbürger der BRD, also für etwa 82 Millionen Einwohner, ein monatliches Staatsgehalt von 1 000€. Folgerichtig kostete dieses Grundeinkommen die Steuerzahler 984 000 000 000€ im Jahr. Wie soll dieser monströse Betrag denn jemals steuerlich finanziert werden? Götz Werner schlägt vor, die Einkommensteuer gänzlich zu annullieren und statt dessen eine progressive Mehrwertsteuer bis auf 100% zu initiieren. Angeblich reiche diese flexible Mehrwertsteuer aus, um die durch die Abschaffung der Einkommenssteuer generierten monetären Defizite zu kompensieren und zugleich das bedingungslose Grundeinkommen zu finanzieren. Nun bin ich keine Ökonomin. Aber auf mich machen diese Ideen keinen realistischen Eindruck, tut mir leid.

Einen weiteren negativen Effekt des bedingungslosen Grundeinkommens sehe ich in der Demotivierung bezüglich der regulären Erwerbstätigkeit. Es gibt definitiv Berufe, welche niemand allzu gern ausführt und deren Ausübung auch nicht mit hohen Gehältern entlohnt wird. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass Menschen, die aktuell noch diese Tätigkeiten wahrnehmen, sich nach der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens mit den 1 000€ pro Monat zufrieden geben und ihren Job aufkündigen, bei dem sie acht Stunden pro Tag aktiv sein müssten, um vielleicht am Monatsende ein paar hundert Euro mehr zu haben. Natürlich kann man an dieser Stelle argumentieren, dass jene Berufe dann eben finanziell besser gewürdigt werden sollten. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass die Auszahlung gigantischer Löhne nicht jedem Unternehmen möglich ist, insbesondere nicht kleinen oder mittelständischen, weshalb Mindestlöhne auch so kontrovers disktutiert werden. Ich mache hier keine verbindlichen Aussagen, aber diese Komplikationen erkenne ich halt.

wenn du 1:1 an allem festhaelst wie es ist, dann geht dieses dumme zahlenbeispiel offensichtlich nicht auf... wow, also hast natuerlich recht... es ist unmoeglich... nicht denken bitte....danke.. gut gemacht 1+ setzen

und demotivierung??? spekulation... es koennte auch motivieren...
die frau am becker, welche mir am morgens um 5 nen cafe verkauft ist fuer mich jedenfalls mehr wert, als 700 euro netto...
 
Übrigens sollten Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder als "Durchschnittskinder"
aufwachsen.

:confused:

Sie sollten das haben was andere haben, das tun was andere tun dürfen, natürlich sollten sie auch in der Schule nicht schlechter sein als andere

Das lässt sich nicht immer so einfach beeinflussen. Wenn sie schlechter sind, sind sich schlechter. Dafür sind sie vielleicht woanders besser. Die Individualität der Menschen ist gross.

Bedeutet nicht, dass man nicht spezielle Interessen fördern soll.
Aber nicht auf eine Weise, dass das Kind kein normales Kind mehr sein kann.

Was ist normal? Es gibt hochbegabte Kinder, die speziell gefördert werden müssen, weil es in einer "normalen" Klasse einfach nicht geht, weil sie darin psychisch zugrunde gehen.

Wer anders ist als die anderen, der wird mit relativ großer
Wahrscheinlichkeit ausgegrenzt und gemobbt und kann sich auch selbst schlecht integrieren.

Es gibt gute Leher, die sowas auffangen und dagegen steuern können.
 
Ich bin der Meinung, dass bereits Schüler einer weiterführenden Schule erkennen sollten, welchen Sinn ihre schulische Aktivität hat. Schüler sollten lernen, sich selber wertzuschätzen, sich selbst mit Liebe und Achtung zu begegenen und auf diesem emotionalen Fundament für die eigene Zukunft engagiert Sorge tragen, indem sie ihre schulischen Verpflichtungen gewissenhaft erfüllen.

Manche Schüler benötigen dabei erzieherische Hilfe. Mir erging es nicht anders. Inzwischen bin ich in der 12. Klasse und psychisch gereift. Vor wenigen Jahren musste ich jedoch des Öfteren Begrenzungen des Taschengeldes erdulden, wenn meine schulischen Leistungen einmal nicht adäquat waren. So ist das halt. Diese Erziehungsstrategien helfen letztendlich dem Schüler, konsequent an einer positiven Zukunftsperspektive zu arbeiten!

meine frage war praezise und kurz,
deine antwort ist abschweifend und lang....
und das was die schueler deiner meinung nach lernen sollen, ermoeglicht unser aktuelles schulsystem ausreichend??
nen hund erziehe ich mit leckerlis.... naja.. was auch immer danke setzen 6 ( ein diktator waere sehr zurfieden mit deiner antwort)
 
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