Schulsystem erschafft Durchschnittsmenschen.

  • Ersteller Ersteller Farid
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Da werden dir auch viele folgen. Halte ich auch für unmöglich, die jungen ruhen sich aus, und die angeschlagenen jenseits der 50 werden geknechtet. Genauso kann man sagen, es ist unverständlich, das Jugendliche Ausbildungsplätze aus Jux und Dollerei hinschmeißen. Aber genau in diesem Bereiche greift der Staat extra härter durch, bei den unter 25 jährigen. Da wird sehr schnell sanktioniert. Und wo lagen die Sanktionen, genau bei 2,7 % = ca. 75.000 Menschen die es betrafen, darunter fehlerhafte Sanktionen, Sanktionen gegen die Leistungsempfänger, die ihren Pflichten nicht nachgekommen sind, man kann da sagen, die Faulen, die nicht wollen.

Ich kenne diese prozentuale Angabe, da ich sie selber bereits erwähnte.^^ Wenn Du meine diesbezügliche Ansichst teilst, dann verstehe ich Deine Kritik am aktuellen System nicht... Niemals habe ich gefordert, dass man Menschen unzumutbare Arbeitsangebote offerieren solle... Meine Kernaussage lautet, dass ich für eine soziale Ausgewogenheit plädiere. Diese beinhaltet, dass sich jeder Mensch nach seinen persönlichen Möglichkeiten an der Aufrechterhaltung unseres Sozialstaates beteiligen sollte. Daran erkenne ich nichts Verwerfliches. Die monetäre Würdigung dieser Aktivitäten muss zudem ein menschenwürdiges Leben gewährleisten. Das ist doch sozial, oder nicht?
 
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Ist bei uns auch so. Und es wird gründlich untersucht, ob da wirklich nur Faulheit oder Krankheit (psychisch oder physisch) die Ursachen sind. Faule bekommen irgendwann nix mehr.

Das ist auch so, wer 3 x eine Stelle ablehnt, ist weg vom Fenster und dazu machen wir mal die Rechnung mit 15 bis 30 Bewerbungen im Monat. Aber genau das, wird wohl nicht verstanden. Denn wenn alles so faul und ach so viel Arbeit doch da ist, würde es nicht einmal einen Monat dauern ....... und was hätten wir dann, keine Arbeitslosen mehr, bzw. es wird dann nichts mehr gezahlt.

Ergo, fehlt was ....... und was ist das wohl ....... ah ja, Arbeitsplätze

Aber da kommt mir grad noch etwas in den Sinn. Das mit dem 1 Euro-Stundenlohn. Ich finde sowas ungeheuerlich menschenverachtend. Ich würde mit Sicherheit nicht krampfen für einen Euro pro Stunde.

Müssen aber die Leistungsbezieher annehmen, dafür gibt es die EGVs, übrigens auch gesundheitlich Angeschlagene müssen diese Jobs annehmen, gilt dann als Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und das kommt vor Reha und Rente. Mit dem passenden Anstrich geht es halt.
Sozialgerichte habe aber genau diese 1-Euro-Jobs auch als menschenverachtend deklariert und zahlreich Sanktionen wegen nicht Nachkommens aufgehoben.
Aber, da hat man sich jetzt auch sehr schnell angepasst, nun schimpft es sich ja Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung .......

Na, wollen wir mal sehen, wie lange dieser Name sich hält.
 
Neee, es sind sehr wenige, die das System Hartz4 ausnutzen, diese Wenigen werden aber aufgebauscht und darunter leiden dann alle Hartz4-Bezieher.

Sehe ich anders.......
Zu viele nutzen das H4 aus, und die wirklich darauf angewiesen sind müssen darunter leiden.

Menschen die 40 Jahre gearbeitet haben, die Firma Konkurs geht haben sicher keine große Chance auf dem Arbeitsmarkt.

Faulpelze, Null Bock auf Schule, Lehre geschmissen und....nur als Beispiel...........erhalten die gleiche Unterstützung.

Und leider sind die Schmarotzer in der Überzahl.

Hatte auch mal eine Kneipe.....
Und glaub mir da hört und sieht man wirklich viel....das wahre Leben.
 
Ich kenne diese prozentuale Angabe, da ich sie selber bereits erwähnte.^^ Wenn Du meine diesbezügliche Ansichst teilst, dann verstehe ich Deine Kritik am aktuellen System nicht... Niemals habe ich gefordert, dass man Menschen unzumutbare Arbeitsangebote offerieren solle... Meine Kernaussage lautet, dass ich für eine soziale Ausgewogenheit plädiere. Diese beinhaltet, dass sich jeder Mensch nach seinen persönlichen Möglichkeiten an der Aufrechterhaltung unseres Sozialstaates beteiligen sollte. Daran erkenne ich nichts Verwerfliches. Die monetäre Würdigung dieser Aktivitäten muss zudem ein menschenwürdiges Leben gewährleisten. Das ist doch sozial, oder nicht?

:thumbup:

Ich stimme dir voll zu.
 
Sehe ich anders.......
Zu viele nutzen das H4 aus, und die wirklich darauf angewiesen sind müssen darunter leiden.

Menschen die 40 Jahre gearbeitet haben, die Firma Konkurs geht haben sicher keine große Chance auf dem Arbeitsmarkt.

Faulpelze, Null Bock auf Schule, Lehre geschmissen und....nur als Beispiel...........erhalten die gleiche Unterstützung.

Und leider sind die Schmarotzer in der Überzahl.

Hatte auch mal eine Kneipe.....
Und glaub mir da hört und sieht man wirklich viel....das wahre Leben.

2,7 % Sanktionen, macht ca. 75.000 von knapp 3.000.000
 
Ich kenne diese prozentuale Angabe, da ich sie selber bereits erwähnte.^^ Wenn Du meine diesbezügliche Ansichst teilst, dann verstehe ich Deine Kritik am aktuellen System nicht... Niemals habe ich gefordert, dass man Menschen unzumutbare Arbeitsangebote offerieren solle... Meine Kernaussage lautet, dass ich für eine soziale Ausgewogenheit plädiere. Diese beinhaltet, dass sich jeder Mensch nach seinen persönlichen Möglichkeiten an der Aufrechterhaltung unseres Sozialstaates beteiligen sollte. Daran erkenne ich nichts Verwerfliches. Die monetäre Würdigung dieser Aktivitäten muss zudem ein menschenwürdiges Leben gewährleisten. Das ist doch sozial, oder nicht?

Und genau daran fehlt es, die Arbeitsplätze, die das noch hergeben. Denn Aufwandsentschädigung ist keine Alternative, die gibt es oben drauf.

Da liegt der Haken, es sind nicht genug Arbeitsplätze da und hier muss eine Umverteilung her, weniger Arbeit für Alle. Das ist die einzige Möglichkeit.

Ansonsten kommt bald ein Grundeinkommen. So niedrig wie sonst was.
 
Und genau daran fehlt es, die Arbeitsplätze, die das noch hergeben. Denn Aufwandsentschädigung ist keine Alternative, die gibt es oben drauf.

Da liegt der Haken, es sind nicht genug Arbeitsplätze da und hier muss eine Umverteilung her, weniger Arbeit für Alle. Das ist die einzige Möglichkeit.

Ansonsten kommt bald ein Grundeinkommen. So niedrig wie sonst was.

Weniger Arbeit für alle?

Wie alt bist Du? solltest Dich doch erinnern, dass wurde schon vergeblich versucht.
37, 5 Stunden- Woche, Frührente hat nicht mehr Arbeitsplätze geschaffen.

Nein.....Ich denke das Anspruchsdenken der Menschen muss sich verändern, alles andere kann sonst nicht funktionieren.
 
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Zitat:JA

so denke ich.......

Es ist die Interesselosigkeit der Neid
die Bequemlichkeit.

Spassgesellschaft


"Spassgesellschaft" wird doch oben gelebt, vorgelebt und vermittelt.
Wie sollte man sonst den ganzen Schrott verkaufen können?
Wobei ich kein Problem mit Spass habe, auch wenn ich nie in einer Disco war, nicht rauche, nicht trinke usw. Wahrscheinlich ist das ein Fehler gewesen, wenn man so will. Aber Spass und Freude sollte der Mensch schon auch haben.

Neidisch sind Menschen überall, sonst müsste man ja nicht mit einer noch größeren Yacht oder einem noch teureren Ferrari kontern. Neid ist eigentlich ein guter Antrieb. Vielleicht würde ich mehr tun, wenn ich wirklich neidisch wäre.

Bequemlichkeit?
Ja, mag sein, dass man bequem ist. Wenn man für sein Essen kämpfen müsste, dann würde man eventuell mehr tun (und wenn es nur der Selbstmord wäre) Aber das kann für eine Gesellschaft auch gefährlich werden. Wer hungrig ist, ist nichts anderes als ein Tier. Der Mensch ist sowieso ein Tier, aber man sollte nicht die primitiven Eigenschaften auch noch ansprechen und an die Oberfläche bringen. In einer Zivilisation (wenn man dem Anspruch gerecht werden will) muss man auf andere Weise die Leute motivieren.

Und Interesselosigkeit?
Ja, vielleicht, mich interessiert vieles an der Gesellschaft auch tatsächlich nicht. Und dazu kommt noch, dass man sich bei der Depression sogar überwinden muss überhaupt ein Hobby zu haben.
 
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