Schulpflicht pro/contra

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Maria Theresia hat in Ö nur die Unterrichtspflicht eingeführt, nicht die Schulpflicht - sonst hätten Adelige und Reiche damals ihre Kinder auch nicht privat unterrichten können.

Ich finde eine Bildungs-/Unterrichtspflicht besser als Schulpflicht.
Wer meint, dass nur ausgebildete Lehrer den Kindern einen ausreichenden Unterricht erteilen können - denkt mal daran, wie viele ungeeignete Lehrer euch in eurer Schulzeit begegnet sind, die weder den Stoff gut rüberbringen konnten, noch gute Pädagogen waren. Unterrichten können viele Eltern mindestens genauso gut, wenn nicht besser, v.a. weil sie den Unterricht daheim an die Bedürfnisse ihres Kindes anpassen können und nicht alle über einen Kamm geschert werden.

Und ob die Eltern - oder ein Privatlehrer - es schaffen, ihren Kindern den nötigen Stoff beizubringen, wird ja durch Prüfungen am Schuljahresende festgestellt. Wenn es nicht geklappt hat, müssen die Kinder eh zurück in die Schule.

Es gibt auch Eltern, die sich ihre Arbeitszeit so einteilen können, dass immer einer daheim bei den Kindern ist, oder sie sind bei Oma und Opa. Und wenn sie älter sind, dann können sie sowieso allein etwas unternehmen - zu ihren Freunden gehen oder sie sind in Vereinen etc.
Oder die Kinder lernen zwar nicht in der Schule, aber in einer Lerngruppe. Um das gleich vorwegzunehmen, die sind in Ö nicht verboten, auch wenn das in den letzten zwei Jahren oft so zu lesen war. Verboten sind nur Lerngruppen, die einen strukturierten Unterricht anbieten wie in der Schule - also mit einem regelmäßigen Stundenplan.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Kinder außerhalb der Schule Kontakte haben können und sozialisiert werden.
 
Maria Theresia hat in Ö nur die Unterrichtspflicht eingeführt, nicht die Schulpflicht - sonst hätten Adelige und Reiche damals ihre Kinder auch nicht privat unterrichten können.

Ich finde eine Bildungs-/Unterrichtspflicht besser als Schulpflicht.
Wer meint, dass nur ausgebildete Lehrer den Kindern einen ausreichenden Unterricht erteilen können - denkt mal daran, wie viele ungeeignete Lehrer euch in eurer Schulzeit begegnet sind, die weder den Stoff gut rüberbringen konnten, noch gute Pädagogen waren. Unterrichten können viele Eltern mindestens genauso gut, wenn nicht besser, v.a. weil sie den Unterricht daheim an die Bedürfnisse ihres Kindes anpassen können und nicht alle über einen Kamm geschert werden.

Und ob die Eltern - oder ein Privatlehrer - es schaffen, ihren Kindern den nötigen Stoff beizubringen, wird ja durch Prüfungen am Schuljahresende festgestellt. Wenn es nicht geklappt hat, müssen die Kinder eh zurück in die Schule.

Es gibt auch Eltern, die sich ihre Arbeitszeit so einteilen können, dass immer einer daheim bei den Kindern ist, oder sie sind bei Oma und Opa. Und wenn sie älter sind, dann können sie sowieso allein etwas unternehmen - zu ihren Freunden gehen oder sie sind in Vereinen etc.
Oder die Kinder lernen zwar nicht in der Schule, aber in einer Lerngruppe. Um das gleich vorwegzunehmen, die sind in Ö nicht verboten, auch wenn das in den letzten zwei Jahren oft so zu lesen war. Verboten sind nur Lerngruppen, die einen strukturierten Unterricht anbieten wie in der Schule - also mit einem regelmäßigen Stundenplan.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Kinder außerhalb der Schule Kontakte haben können und sozialisiert werden.
Danke.
 
Man kann alles auch von einer naiven Seite betrachten.

Rechte verliert man nicht aus Versehen, so wie einem der Schlüssel aus der Hosentasche fällt.
Die Rechte befinden sich unter der Gewalt des Staates, und deshalb sind die Menschen auch nicht in jedem Staat auf der Welt so frei wie hier in D/Ö/S.

Wer kontrolliert das, wenn nicht der Staat (seine Organe) selbst?
Andere Staaten können nur Sanktionen verhängen etc.
Wir sind in Deutschland nicht frei, nie frei gewesen. Das ist in meinen Augen ein Trugschluss.
 
Nein, so einfach ist das nicht.

Was glaubst du, wofür es Geburtsurkunden gibt?
Was macht der Staat mit dir (nicht), wenn du als verstorben giltst?

Wenn die Kinder vorrangig den Eltern gehören würden, wie wäre eine Schulpflicht dann überhaupt rechtlich möglich, wenn die Eltern Nein sagen würden?
Niemand gehört irgendjemanden.
 
Niemand gehört irgendjemanden.
So sehe ich das auch.

Der Staat ist ein Konstrukt der Menschen und besteht auch nur aus diesen (und all den Regeln und Behörden, die sie erfunden haben) - die Menschen gehören also sich selbst.

Wenn ich dem Staat gehöre, gehöre ich dann dem Gesetz? - Dem kann ich nicht gehören, weil das nur ein Denkkonstrukt ist.

Gehöre ich den Behörden? - Nein, weil das letztlich auch nur Menschen sind, genau wie ich selbst, die im Namen der Gemeinschaft diese Gesetze in die Tat umsetzen.

Würde ich meinem Nachbarn gehören, wenn der zufällig gerade Bundespräsident wäre? - Sicher nicht, denn nach seiner Amtsperiode ist der wieder ein ganz normaler Bürger wie du und ich (nur um einiges reicher).

Hinter allem, was einen Staat ausmacht, stehen Menschen. Und die sind von ihrer Geburt an gleich. Keiner gehört einem anderen.
 
Die Schulpflicht ist sollte nicht zur Diskussion stehen, den in unserem Land hat jedes Kind ein Recht auf Bildung und da unmündige Kinder selbst für ihre Rechte nicht im Stande sind einzustehen, sorgt der Staat mit Pflicht dafür das dieses Recht eingehalten wird, auch bei Kimdern deren Eltern nicht so viel Wert auf Bildung legen.

Was Homeschooling bestrifft nun ja man hat ja gesehen zu was für einen Chaos das Experiment geführt hat, die Folgen einiger Unterrichtsfreier Monate sind bis heute spürbar.
 
Niemand gehört irgendjemanden.
Du und ich und all die anderen Menschen aufdiesem 0lanetwngehören jrgendeinem Staat anund je nachdem welchem läuft das lebenebben gut oder schlecht..
Du gehörst niemand aber aber du bist ein Teil irgendeines Systems, frei wärst du wenn du irgendwo im niemandalands Stastlos leben würdest, dann wärst du aber nicht hier, nicht online... Sowasgeve es für dich dan nicht, keine Regeln, keine Pflichten aber auch keine Vorzüge die zivilisuertes leben bietet.
 
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Trotzdem kann niemand anders als sie lieben, ihr Lächeln und ihr Strahlen ist bezaubernd.

Kindesmisshandlung?

Elternteile, die im besten Fall Unterhalt bezahlen?

Und selbst wenn das so ist mit der Liebe, ist es nicht immer im besten Sinne für das Kind, was die Eltern wiederum wollen. Nur weil sie streng religiös sind, bedeutet das nicht, dass wir das Kind derart unter der Kontrolle der Eltern lassen sollten, so dass es sich nahezu nicht mehr dazu entscheiden kann sich von einem Glaubenssystem zu lösen, für dass es genau null anerkannte wissenschaftliche Beweise gibt. Dazu Eltern, die in übertriebene Vorsicht und Angst verfallen, und dem Kind durch Isolation schaden, gerade weil sie es lieben.

Dazu Eltern, die damit überfordert sind oder wären den Kindern etwas gleichwertiges zu der Schulbildung beizubringen, sich aber überschätzen?

Insofern ist da nicht immer Liebe, und Liebe ist nicht immer ausreichend, um Probleme zu verhindern.

Macht ist ein Thema für sich. Keiner sollte Macht über jemanden haben. Jede Machtausübung ohne die Zustimmung desjenigen ist eine Sünde. Kontrolle ist m.E. eine Machtausübung über jemanden. Ich gebe zu, dass viele Menschen nicht ohne Führung sein können. Ich denke allerdings, das der Weg dort hinführt, dass wir das immer weniger brauchen, den die Gesellschaft ist im Umbruch, wir wachsen immer mehr zusammen und erkennen uns als Menschheitsfamilie, Brüder und Schwestern in Liebe verbunden.

Und Kinder werden auch im Jahr 3022 Führung brauchen... Bei 16-jährigen kann man diskutieren, bei 6-jährigen sicher nicht.

Anarchie ist auch unmöglich, weil wiederum viele das zu ihrem Vorteil ausnutzen werden, dass es keine Strukturen gibt, die Macht ausüben, wie Polizei und Justiz (und letztlich die Politik, welche die Gesetze verabschiedet).

Selbst wenn wir davon absehen ist es auch klar, dass sich Hierarchien sowieso automatisch herausbilden. Selbst in der Gruppenarbeit in der Schule wird einer mehr davon verstehen, oder einer wird schlicht glauben, dass er da bestimmen soll.

Und wenn du zum Beispiel einen Film drehen willst, dann braucht es Leute, die vorgeben, was in dem Film überhaupt passieren soll. Sonst ist das Endprodukt schlecht. Natürlich wird der Schauspieler nicht uneingeschränkte Freiheit darüber haben, wie seine Rolle auszusehen hat.

Die beste Möglichkeit ist es Macht zu verteilen, soweit möglich, und speziell in Bezug auf kritische Positionen, was für die Politik besonders zutrifft. Nennt sich dann Demokratie.
 
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