Schießerei in München

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Denke, dass man jetzt sagen kann, dass es ein Amoklauf war.
Wegen den letztlich nicht tatsächlich existierenden zusätzlichen Tätern schien das ja lange anders zu sein.

Habe ich schon mal verlinkt:
http://www.faz.net/aktuell/politik/...-wir-ueber-den-schuetzen-wissen-14353780.html

Amokläufe können kaum politische Konsequenzen haben, außer in Bezug auf Waffenbesitz. Aber sieht ja so aus als wäre die Waffe illegal erworben worden. Insofern fraglich, ob es irgendwie zu verhindern gewesen wäre. Könnte eventuell Klagen gegen psychologische Gutachter oder Waffenverkäufer geben. Ganz vielleicht gerät ein Medikament in Verdacht.

Sollte nun aber niemand denken, dass die Gefahr durch Jihadisten deshalb geringer ist als angenommen.

Das wäre ein (klassischer) Fehlschluss. Wenn es z.B: viele Vögel im Garten gibt, ändert sich auch nichts an dieser Tatsache, wenn ich auch mal eine Maus sehe. Eins schließt das andere nicht aus, bzw. verringert es nicht.

Aber klar, es war kein Islamist, und man kann wohl auch nicht sagen, dass Muslime wahrscheinlicher Amok laufen (sofern es sich dabei nicht um islamistischen Terror handelt).
 
Naja, es müsste der Verkäufer/Händler mindestens genau so verantwortlich gemacht werden, wie der Schütze selbst. Daher, hoffen wir, dass sich das noch eruieren lässt!
Den kannst du höchstens wegen Handels mit Diebesgut, Verstoß gegen das Waffengesetz u.ä. drankriegen, nicht wegen dem, was der Benutzer der Knarre damit anfängt. Wie gesagt, wenn nicht zuviel rausgefeilt wurde, läßt sich vielleicht die ursprüngliche Herkunft der Waffe rauskriegen. Irgend wer hat sie ursprünglich ja mal legal gekauft.
 
Die Politik bricht zwar dann oft in operative Hektik aus und schreit nach noch härteren Waffengesetzen, aber bringen tut das nichts...

Die meisten Amokläufer in Deutschland, die von Waffen Gebrauch machten hatten Zugriff auf Waffen im Elternhaus und waren auch in Schützenvereinen.

Insofern sehe ich das anders.
 
Den kannst du höchsten wegen Handels mit Diebesgut, Verstoß gegen das Waffengesetz u.ä. drankriegen, nicht wegen dem, was der Benutzer der Knarre damit anfängt. Wie gesagt, wenn nicht zuviel rausgefeilt wurde, läßt sich vielleicht die ursprüngliche Herkunft der Waffe rauskriegen. Irgend wer hat sie ursprünglich ja mal legal gekauft.

Ich kenne die Gesetzeslage hier nicht. Soweit bekannt brauchts für solche Waffen einen Waffenschein, streng genommen könnte man von Leuten, die keinen Waffenschein besitzen im übertragenden Sinne von Unmündigen sprechen, sofern es um den Besitz von Waffen geht. Und wer sowas an "Unmündige" verkauft/verschenkt/weitergibt.... sollte auch haftbar gemacht werden können für das, was mit den Waffen im Anschluss passiert. Erst recht, wenn der Verkauf an Kinder, Jugendliche oder "erwachsene" Teenager geht.
 
Der Schrei, ich bin hier geboren! sagt mir, hier handelt sich um einen Täter, der infolge seiner Jugend, deutsch-iranischer Hintergründe, ja...Sensibilität, mit dieser Hetz, die zur Zeit in sozialen Netzwerken, medial und politisch, stattfindet, nicht umgehen konnte. Vielleicht isoliert, vielleicht angegriffen...Ein Opfer, das zum Täter wurde...



Ja, das klingt für mich auch so und das habe ich ja selber bei meinem Sohn auch gesehen, wie das in der Grundschule ablief und er schlechte Zensuren im Sozialverhalten hatte, weil er sich dauernd gegen blöde Sprüche und Vorurteile der Mitschüler wehrte ( den Grund für das schlechte Sozialverhalten habe ich erst viel später erfahren, mein Sohn hatte mir das damals nicht erzählt und die Lehrer sahen ihn immer nur prügelnd. ).
 
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Und wer sowas an "Unmündige" verkauft/verschenkt/weitergibt.... sollte auch haftbar gemacht werden können für das, was mit den Waffen im Anschluss passiert. Erst recht, wenn der Verkauf an Kinder, Jugendliche oder "erwachsene" Teenager geht.
Das geht so nicht.
 
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