Ich konnte bisher ein Phänomen bei einigen Familien mit Migrationshintergrund beobachten... nämlich eine häufige Umkehrung der Eltern/Kind-Rolle in den verschiedensten Belangen, wodurch den Kindern eine gewissen Macht eingeräumt ist die nicht immer zuträglich ist, weder dem Bedarf derKinder noch dem der Eltern gerecht wird.
Das ist situationsbedingt so, denn einige Eltern können auf Grund der sprachlichen Barrieren einfach nicht agieren, wie sie eigentlich wollten oder könnten, wenn sie wüssten, worum es überhaupt geht... die Kinder fungieren oft als Dolmetscher, übersetzen Behörden- und Schulbriefe, nehmen stellvertretend Elternsprechtage der kleineren Geschwister wahr.... es ist also früh eine Macht eingeräumt, die kaum einer der Elternteile überprüfen könnte. Wenn sich das nun paart mit der Doppelmoral, der einige Migranten ausgeliefert sind in den eigenen religöskulturellen Werten einerseits, in der freiheitlichen Lebensweise der Einheimischen andererseits kann es relativ schnell zu einem Machtmissbrauch derartiger Natur kommen, dass sich Möglichkeiten und Raum geschaffen werden, in dem zB. einfach Falschangaben gemacht werden. Ein Schulbrief, in dem steht, dass dann und dann eine Lehrerkonferenz sei und die Schüler frei hätten wird übersetzt mit: Dann und dann ist ein Ausflug da und dahin, wir brauchen 50 Euro dafür.... und das Kind geht an besagtem Tag morgens raus, als sei Schule und verkloppt die 50 Euro.... ich kenne zB. eine, die hat ihre Mutter auf diese Weise regelrecht ausbluten lassen mit gerade mal 9/10 Jahren, finanziell... eine andere, die hat sich auf diese Weise Medikamente beschafft, die sie gemischt mit Alkohol trank um den Rausch zu verstärken, da war sie 14-16 Jahre alt....
Ich glaube, dass es da einen grossen undefinierten, unbeobachteten Freiraum gibt, den Kinder rein situationsbedingt geniessen können/könnten, und dafür müsste m.E. das Bewusstsein an Schulen durch Erzieher und Lehrer undoder Jugendamt unbedingt verschärft werden, die den Eltern erklären, welche psychologischen Mechanismen ganz bald greifen können, wenn junge Kinder und jugendliche in Teilgebieten ihren Eltern Eltern sein müssen bzw. in ihre Aufgaben übernehmen, und es ausser Vertrauen kaum eine Kontrollmöglichkeit der Eltern gibt.