Yamina schrieb:
Atlasgelenk verdreht war

Yamina
Der oberste Halswirbel, der den Kopf trägt. Eigentlich "schwebt" der Kopf und der Rest des Körpers hängt dran. Durch die Geburt (der Geburtskanal ist ja sehr eng) wird das Kinn des Kindes sehr stark an die Brust gepreßt und die Verankerung des Kopfes auf dem oberen Halswirbel wird verdreht (Halswirbel). Es kommt dann im Laufe des Lebens zu einem Verdrehen des Körpers, die ganz allgemein zu einseitigem Betrachten des eigenen Lebens führt. Die andere Seite nimmt man nämlich gar nicht so gut wahr, eben weil ganz oben schon etwas nicht richtig ist im körperlichen Kanal für die Nervenenergie, der Wirbelsäule. Man ist genauso verdreht, wie z.B. auch die DNA verdreht ist. Wenn Du dich aufdrehst, z.B. durch Yoga, TaiChi, oder eben auch durch deas Schreiben, wie ich es meine, dann sind beide Körperseiten wieder gerade und Du kannst die Botschaft, die Dein Körper bringt, "entschlüsseln". so wie die Forscher die DNA-Stränge auseinander drehen und die Eiweißsequenzen "entschlüsseln". Everybody has got somebody to love- in uns drin. Aber der ist meist verdreht, deshalb haben wir Gedanken, die unsere Intuitionen ablehnen oder unsere Andersartigkeit unterdrücken. Dabei ist es meist nur eine Nuance, die anders ist, eben das Talent. Heute hat vor Talent jeder Angst, denke ich manchmal. Man könnte ja Veränderungen im Leben bemerken, wenn man dem eigenen Talent folgt... Ggf. müßte man etwas ganz anderes tun, eine ganz andere Meinung vertreten, etwas ganz anderes mit dem eigenen Leben verbinden "lassen". Das gibt echt Power, wenn man ein bißchen wahllos ist... Aber durch das Verdrehen des Atlasgelenks wird die Power eben immer in einer Körperhälfte überbetont- bei manchen, die ordnende Gedankenseite, bei anderen die intuitive Kreativitätsseite. Erst wenn bei Seiten Kontakt zu einander haben, kann sich das wahre Wesen entwickeln, das stets für alle dienlich ist und sich deshalb auch nicht mehr damit beschäftigen muß, daß es Schaden anrichten könnte. Das Überwinden der eigenen Dualität im Körper, könnte man sagen. (Elle und Speiche bzw. Schienbein und Wadenbein sind die Aspekte unseres Skelettsystems, die diese Überwindung symbolisieren. Beim TaiChi z.B. ist einen gegeneinander Bewegen dieser dualen Knochen folgerichtig auch das eigentlich "Lösende" in der Bewegung. Man kann auch einfach den ganzen Tag "Tritra Trullala" mit den Händen und Füßen machen, da gehst Du dann auf, ohne sonstwas dafür zu tun... Aber man muß ja auch nicht alles verraten. Naja, aber wenn jemand wirklich eingerostet ist oder keine Enrgie hat, was anderes zu tun, warum nicht?
Liebe Grüße, Christian