Samadhi und wie man es erlangt

"Lausche dem bezaubernden Ton der Flöte und höre die Sage von der sie erzählt, in Wirklichkeit erzählt sie die Geschichte der Trennung, der Trennung der Seele von Gott." (Maulana Rumi)
 
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Ein Junkie ist ein Abhängiger. Ich benutze das...
Das sind die Merkmale des Junkismus, die mehr oder weniger bei allem Leben auftaucht....
Und ich wollte wissen, wie du damit als Abhängige unter Gottes Junkie-Schöpfung klar kommst?
p.s.: Da die Sache tödlich endet, ist es unwahrscheinlich, dass du die Ewigkeit so verbringen wirst.

Hallo JustInForAll

Ich denke man braucht diesen Junkismus damit man erkennen kann, dass man diesen Junkismus nicht braucht. Du hättest ihn nicht benennen können, wäre er nicht da.
Ein Frage bleibt offen; wer erschuf ihn, den Junkismus? Und warum?

LG
HB


PS.
Junkismus wie du es nennst, damit habe ich mich auch lange beschäftigt und widerspreche dir nicht, dass es ihn gibt und er eigentlich widerlich ist!
Meine Erkenntnis aber ist, dass er benötigt wird. Er ist.
Im Grossen und Ganzen ist es der (menschliche) Verstand der Dinge als gut oder schlecht erkennen lässt.
Wer sagt den bspw., eine klaffende Fleischwunde (oder auch Entszugserscheinungen) ist schlecht?
Wer kann wirklich absolut erkennen, was für wen schlussendlich im grossen Spiel schädlich oder nützlich ist?
Ich persönlich habe vieles erst gelernt, als ich bis zum Hals in der Scheisse (im scheinbar Negativen) steckte.
 
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Hallo Hugo!

Hallo JustInForAll

Ich denke man braucht diesen Junkismus damit man erkennen kann, dass man diesen Junkismus nicht braucht. Du hättest ihn nicht benennen können, wäre er nicht da.
Ein Frage bleibt offen; wer erschuf ihn, den Junkismus? Und warum?

LG
HB

Wie Junkismus ausgelöst wird, habe ich hier beschrieben: Das Selbst und das Ich

PS.
Junkismus wie du es nennst, damit habe ich mich auch lange beschäftigt und widerspreche dir nicht, dass es ihn gibt und er eigentlich widerlich ist!
Meine Erkenntnis aber ist, dass er benötigt wird. Er ist.
Im Grossen und Ganzen ist es der (menschliche) Verstand der Dinge als gut oder schlecht erkennen lässt.
Wer sagt den bspw., eine klaffende Fleischwunde (oder auch Entszugserscheinungen) ist schlecht?
Wer kann wirklich absolut erkennen, was für wen schlussendlich im grossen Spiel schädlich oder nützlich ist?
Ich persönlich habe vieles erst gelernt, als ich bis zum Hals in der Scheisse (im scheinbar Negativen) steckte.

Junkismus hat so ganz und gar keine akzeptable Seite.
Warum? Die Antwort ist im Blogeintrag (oben verlinkt) beschrieben.
Junkismus ist Vampirismus: Ein Wesen diebt die Lebensenergie eines anderen Wesens nachdem es das Andere zuvor tötet. Anders kommt er nicht an seine Lebensenergie dran.
 
@JustForInAll
Für mich gilt, und das motiviert mich weiter zu machen:
Solange man das Ich nicht überwunden hat, solange kannst du dem Junkismus nicht entfliehen. Das Spiel ist evoluntionär aufgebaut. Ein Polarfuchs z.B. hat das Bewusstsein nicht um dies zu erkennen. Ein Mensch, je nach Erfahrungen schon eher. So lange man sich nicht bewusst ist, was man hier tut, tut sich nichts. Erst wenn man erkennt, dass nichts so ist wie es erscheint, beginnt das erwachen.
Und wenn man erwacht ist, gibts niemanden mehr der erwacht und somit auch kein Junkismus-Beteiligter mehr ;-)

LG
HB
 
Und wenn man erwacht ist, gibts niemanden mehr der erwacht und somit auch kein Junkismus-Beteiligter mehr ;-)

Wenn man erwacht, dann erkennt man erst einmal diese Junkismus-Abhängigkeiten als Illusionen und lernt, sich nicht mehr damit zu identifizieren. Dann erst kann ein langer Prozess beginnen, die Körpersysteme vom Junkismus umzustellen und die Versorgung und Steuerung der Zellen neu zu regeln. Maria hat ja davon geschrieben. Dann werden alle Vorgänge von ätherischer Energie (Prana) und Energie-Quanten (Geist- und Lichtenergien) gesteuert. Dahin steuere ich hin.
 
Man kann nicht lernen, sich mit etwas nicht zu identifizieren. Das geht nicht.
Man braucht stattdessen ein Bezugspunkt zu dem, was man identifiziert.
Dieser Bezugspunkt ist das sich selbst bereits erkannte Selbst.
D.h.: Ich müsste mich einmal erleben, wie ich wirklich bin, damit ich nicht dem Irrtum verfalle, mich mit einer Illusion zu identifizieren.

Als Beispiel könnte man die Quantenmechanik nehmen.
Solange ein Quantum nicht beobachtet wird, ist es in Superposition, also undefiniert.
D.h.: Alles, was Zeugnis über uns ablegt, definiert uns mit, nicht nur wir selbst.
An einer Stelle müsste der Teufelskreis unterbrochen werden, damit die Definition aufgehoben wird und wie bei den Quanten......wieder die Superpostion erreicht wird.
In der Superposition sind alle Wahrscheinlichkeiten enthalten, ohne dass eine Wahrscheinlichkeit ein Quantum aus dieser heraus holen kann. Siehe Einheit.

Das ist doch Buddha passiert. Er ist in Superposition eingetreten, konnte aber den Rest der Welt nicht mit hinein ziehen, weil er die Definiertheit der Anderen nicht beeinflussen konnte. D.h.: Jedes Quantum muss von sich aus seine Definiertheit verlieren, um in die Superposition eintreten zu können. Daher kam Buddha zurück und wollte den Anderen dabei helfen.
Unter dem Bodhi-Baum musste er erst alle seine Definitionen (Bilder) abbauen, um überhaupt erwachen zu können.
Wäre er dort nicht alleine gewesen und einer hätte immer noch den Siddharta in ihm gesehen, hätte er nicht in Superposition gehen können, weil ein anderer ihn zwangsdefiniert hätte.
Ein Mensch, der in einer Gesellschaft lebt und dort von vielen definiert wird, wird daher keine Chance haben, seine Definitionen zu überwinden.
Es sei denn.....er bekommt einen Bezugspunkt zu dem, was er denkt zu sein.
Das reicht aber nicht aus, um aus dem Junkismus auszutreten. Buddha musste ja auch nach seiner Erleuchtungserfahrung noch essen und trinken.
Man kann also durchaus erleuchten und erwachen, wenn man aber in die Höhle wieder zurück geht, wie Platon es ausgedrückt hat, wird man wieder zum Junkie, weil die Matrix dieser Höhle junkistisch ist.
Aus dem selben Grunde konnte bisher niemand in namen aller erwachen.
Die Matrix splittet in sich die Einheit, weswegen das Eine überhaupt als so viele in Erscheinung treten kann.
Das ist so, wie mit einem Kristall, das weisses Licht in unterschiedliche Farben aufsplittet.
Das Grundelement dieser materiellen Ebene besteht als Atom aus dem Wasserstoff. Wasser (H2O) bricht ebenfalls das Licht. Denkt man drüber nach, warum man Christus den Fischer nannte. ;)
Aus dem Grundelement dieser Ebene besteht die Matrix, bzw. die Höhle Platons. Alle anderen Elemente sind nur ein Mehrfaches des Wasserstoffatoms in einem Atom vereint.
 
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Karma : Das sind die vielen Bilder, die der Mensch ständig von sich und einem möglichen Leben macht, die noch auf Realisierung warten.
Wenn z.B. 100 Menschen ein Lichtquantum mit Erwartungen belegen würden und es diese nacheinander ausführen wollte, würde man den Effekt Karma nennen.
Karma sind all die Erwartungen, die das Licht noch realisieren versucht.
Keine Erwartungen und Definitionen = Kein Karma.
Und was kein Karma heisst, das wisst ihr. :)
 
Klar, ist nicht zur Nachahmung empfohlen...

Die physischen Funktionen des Körpers sind doch alle Ersatzfunktionen.
Das physische Atmen ist der Schatten des ewigen Atems, das physische Essen ist Ersatz für die geistige Nahrungsaufnahme, das Trinken Ersatz für die Aufnahme des himmlischen Nektars etc.

In dem Maß in dem der physische Leib sich in den Diamantleib wandelt kommen die ursprünglichen Funktionen wieder. Essen und Trinken funktioniert zwar auch trotzdem physisch, aber muss eben nicht mehr zwingend nur auf dieser Ebene stattfinden. Siehe das "Morgenmahl" Jesu, in dem Jesus mit den Jüngern isst und trinkt, obwohl er im Auferstehungsleib ist.

wenn du nach 1 Woche ohne Atmen, Essen, Trinken und Herzschlag noch immer mit deinem Diamantleib im Forum postest, dann......

ansonsten ist das schlicht größenwahnsinniges Geschwätz.
 
Solange also irgendeine Erwartung auf dem Quantum lastet, kann es nicht in Superposition gehen. Weswegen ein exoterisches Leben ein Aufstieg behindert.
Sich nach innen kehren, ist hier also wörtlich gemeint: Absolut unbeeinflusst von der Welt.
Das Licht muss absolut unbeeinflusst und unbeobachtet von der Welt sein, um seinen Weg in die Superposition finden zu können.
 
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In dem Buch "Ein Kurs in Wundern" stand: Seit sehr langer Zeit warte ich darauf, dass du mir einen ganz kurzen Moment widmest, damit ich in dir wirken kann. (so ähnlich)
Ich verstehe jetzt erst, was damit gemeint ist.
Einen winzigen Moment absoluter Leerheit: Keine Bilder, keine Definitionen, keine Erwartungen, keine Träume, keine Ideen.....Nichts!.....um gezeigt zu bekommen, was Wahrheit ist.....einen Bezugspunkt zur Illusion.
Es ist wundervoll zu verstehen und doch.....darf in diesem Moment selbst das nicht da sein: Totale Leere, Leerheit.
Wer mit Wahrheit gefüllt werden möchte, sollte sich leer von Illusionen machen.

Ich fühle mich so dankbar in diesem Moment. :kuesse:
 
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