Samadhi und wie man es erlangt

Solange du noch mit Essensvorschriften befasst bist, wirst du keinen spirituellen Fortschritt machen können

Das Problem beim Fleischessen ist das Karma. Wenn man sich immer neues Karma macht wird man dem Ziel sein Karma aufzulösen kaum näher kommen.

Westlich materialistisch ausgedrückt führt Fleischessen zu einer Vielzahl von Krankheiten. Das hat unter anderem der bekannte Dr. Bruker in seinen Werken eindrucksvoll beschrieben.
 
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Dann bliebe wirklich nur noch keimfrei ( gefilterte Luft und Liebe.

Solange wir uns noch nicht von Licht ernähren können bleibt uns eben nichts anderes übrig als köstlichen Jasmin Reis mit Gemüse zu essen. Frische Gurken und Orangen. Was für eine Quälerei. :D


Und ohne mich mit den Veden näher beschäftigt zu haben, könnte das nicht auch symbolisch gemeint sein? Die Kuh wie die Mutter,also die Kuh als Bild für die Schöpfung, die dir gibt und dich nährt mit ihrer Milch, die milchig trüb ist, das Höchste dir wie im Ghee, der geklärten Butter, die Essenz klar wird.
Das Symbolische steckt mit drin, aber es ist auch ganz praktisch gemeint.


Das gilt ja nicht nur für Grönland. Über die Zeit hat sich das Leben auf diesem Planeten ja auch verändert, inklusive des Klimas. Es ging mir nur darum zu sagen, dass der Vegetarismus, nicht immer möglich war und ist. Evtl. ist ja auch gar nicht vegetarisch, sondern eher vegetare (d.h. lebendige, belebende) Nahrung gemeint. Nahrung, die dem Menschen gut tut.
Es ist doch so, wenn jemand sein Steak "braucht" und meint, verzichten zu müssen, tut er ja weder sich noch seinem Schöpfer wirklich einen Gefallen.
Ein Opfer ist niemals ein Verzichten, es ist ein Schenken, etwas was man gerne gibt, aus ganzer Überzeugung, nicht um etwas zu erreichen, oder weil es besser wäre das zu tun, sondern weil man es wirklich tun bzw. lassen will ohne auf etwas zu Rechnen. Als Vegetrarier erlang ich Samadhi ist ja so wie eine Rechnung, also berechnend, verkopft.
Da ist wieder die Ablehnung der Logik, die in Esoterikerkreisen so weit verbreitet ist. Die Logik ist an sich nicht schlecht, sie muß aber konsequent durchgeführt werden. Es ist auch eine Frage der Ethik, daß man versucht sein karmisches Konto auszugleichen so weit es die eigenen Möglichkeiten erlauben. Es ist doch eher so, daß es einem Betrugsversuch gleicht, wenn man endgültig in Samadhi eingehen wollte ohne sein Karma auf der materiellen Ebene in Ordung gebracht zu haben.

Bei der Ernährung sollte jeder versuchen sich dem vedischen Ideal möglichst anzunähern. Wenn man einmal in der Woche oder im Monat Fleisch ißt ist es immer noch besser als jeden Tag mehrmals. :)
 
Könntest du das etwas näher erklären, ich kann mir das nicht richtig vorstellen, was du meinst.

Leider kann ich es nicht so verständlich erklären, Transformation ist der Weg des Integralen Yoga von Sri Aurobindo und Mírra Alfassa.
In seinem Bücher wird dieser Prozess oftmals erklärt aber ich kann es nicht wirklich authentisch wiedergeben.

Es geht lediglich um Umwandlung also Umwandlung der Psyche, des Mentals, der Vitalen Lebsnkraft und den Körper mit dem göttlichem Licht (BITTE NICHT PRANA ODER CHI!!!!)Ebenfalls die Befreiung von Nagativen Energien, Einflüssen die einem abhalten von spirituellen Entwicklung.

DieTransformation sollte bis zum Zellenbewusstsein gehen im Körper.
(Somit ginge man mit einem freien Körper und Zellenbewusstsein quasi befreit und transformiert von Energien und Erfahrungen die der Körper und die Zellen über Inkarnationen eingelagert haben und die Umwandlung bestimmten Erdennatur verhafteten vitalen Regungen.)Es ist ein Weg der Befreiung in jeglichen Bereichen.
Sein Yoga sagt, dass Nirvana nicht das Endstadium ist...

Hmm ich denke es ist schon genug verwirrend...

Hier ein Link von einer Beschreibung der ganz gut ist.
Aber es gibt genug im Intenet über ihn zu erfahren.

http://phaenomen-verlag.de/uploads/mediapool/user_uploads/Aurobindo-neu.pdf

Übrigends Aurobindos spirituelle Gefährtin Mirra Alfassa hat dann wie er selber gegangen ist, die Gedankenwelt bzw. die Mental der Zellen in sich erforscht diese wurde dokumentiert und auch als Mutters Agenda veröffentlicht.
Sehr Empfelenswert, für mich die Grundlage der Wahren Spiritualität und Yoga...

Bevor ich seine Lehre für mich entdeckt habe hatte ich selber viele Jahre Yoga geübt...


Lg Miklos
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ist wieder die Ablehnung der Logik, die in Esoterikerkreisen so weit verbreitet ist. Die Logik ist an sich nicht schlecht, sie muß aber konsequent durchgeführt werden. Es ist auch eine Frage der Ethik, daß man versucht sein karmisches Konto auszugleichen so weit es die eigenen Möglichkeiten erlauben. Es ist doch eher so, daß es einem Betrugsversuch gleicht, wenn man endgültig in Samadhi eingehen wollte ohne sein Karma auf der materiellen Ebene in Ordung gebracht zu haben.

Sorry, kann weder eine vorausgehende Logik noch ein Ablehnen einer Logik erkennen, also auf welche Logik du dich mit deiner Antwort beziehst.
Diese Karmasache, Karma hat wohl sowohl mit Tun als auch mit Nicht-Tun zu tun. Verzicht ist auch ein Tun. Ein Tun gegen sich selbst. Verzicht kann die Begierde hin zu dem, auf das verzichtet wird, fördern.Ob das nun "besser" ist, als sich einzugestehen, dass es da eine Lust auf etwas gibt und diese zu stillen?
Wer kennt schon sein Karmakonto? Und selbst wenn, berechnend ausgleichen Wollen, dürfte wieder unter karmabildend fallen.

Bei der Ernährung sollte jeder versuchen sich dem vedischen Ideal möglichst anzunähern. Wenn man einmal in der Woche oder im Monat Fleisch ißt ist es immer noch besser als jeden Tag mehrmals. :)

Es ist dieses Dogma, das unfrei macht.
 
Es geht lediglich um Umwandlung also Umwandlung der Psyche, des Mentals, der Vitalen Lebsnkraft und den Körper mit dem göttlichem Licht (BITTE NICHT PRANA ODER CHI!!!!)Ebenfalls die Befreiung von Nagativen Energien, Einflüssen die einem abhalten von spirituellen Entwicklung.
Ja, das hat auch viel mit der inneren Reinigung zu tun, die im Yoga eine wichtige Rolle spielt. Dazu ist die vegetarische Ernährung nützlich. Gerade auch das saubere, strukturierte Wasser aus frischen Früchten und Gemüse. Die Strukturiertheit des Wassers ist hier besonders bedeutsam. Wasser ist ein hervorragendes Informationsspeichermedium und die Informationen von Leitungswasser sind längst nicht so gesund. Da der Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht ist allein schon der Wasserhaushalt ein wesentlicher Punkt um bei der inneren Reinigung anzusetzen.
 
Sorry, kann weder eine vorausgehende Logik noch ein Ablehnen einer Logik erkennen, also auf welche Logik du dich mit deiner Antwort beziehst.

Du schriebst:
Als Vegetrarier erlang ich Samadhi ist ja so wie eine Rechnung, also berechnend, verkopft.

Verkopft hielt ich für eine Anspielung auf logische Überlegungen.

Diese Karmasache, Karma hat wohl sowohl mit Tun als auch mit Nicht-Tun zu tun. Verzicht ist auch ein Tun. Ein Tun gegen sich selbst. Verzicht kann die Begierde hin zu dem, auf das verzichtet wird, fördern.Ob das nun "besser" ist, als sich einzugestehen, dass es da eine Lust auf etwas gibt und diese zu stillen?

Ja, auch Nicht-Tun kann Karma sein. Fleischessen ist eigentlich nur eine Angewohnheit. Wenn man drin ist scheint es unmöglich es zu ändern. Andersrum, wenn man es nicht gewohnt ist kann man es sich vielleicht gar nicht vorstellen von so etwas abhängig zu sein. Manchmal hilft auch einfach nur Willen. Dann sagt man "Ich esse keine Schokolade mehr." Und Fertig.

Für mich war der auslösende Faktor die Wissenschaft. Ich las ein Buch von Simon Thelen, einem Anhänger von Dr. Bruker. Dort wurde genau beschrieben, wie die großen Zivilisationskrankheiten mit dem Fleischkonsum zusammenhängen.


Wer kennt schon sein Karmakonto? Und selbst wenn, berechnend ausgleichen Wollen, dürfte wieder unter karmabildend fallen.
Man kann sich schon ungefähr eine Vorstellung über sein eigenes Karma machen. Doch alles kann kein gewöhnlicher Mensch wissen. Dazu haben wir nicht den Überblick wie ein Gott.


Es ist dieses Dogma, das unfrei macht.
Mag sein. Doch diese Regeln haben ihren Sinn. Wenn man krank durch die Ernährung wird ist man letzten Endes noch unfreier und leidet noch viel mehr.
 
Das was die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland und Österreich als offizielle Lehre vertreten.
Das Problem ist nun aber, dass die Lehren der evangelischen Kirchen von denen der katholischen Kirchen abweichen.

Sorry, dass ich noch nachfragen muss, aber ich möchte es ja genau wissen: welche der evangelischen Kirchen meintest du? Alleine in Deutschland gibt es 20 verschiedene evangelische Kirchen, die heißen reformiert, uniert oder lutherisch.

Jede dieser Kirchen ist Mitglied in der Körperschaft öffentlichen Rechts, die da heißt Evangelische Kirche Deutschlands (EKD). Diese 20 Kirchen feiern zwar untereinander auch zusammen Abendmahl, haben aber jede ein anderes Bekenntnis, also eine andere offizielle Lehrmeinung. Welche Lehre von diesen 20 meintest du jetzt?

Bei "der" katholischen Kirche sieht es aber nicht besser aus. Aufgrund der Popularität der römisch-katholischen Kirche nehme ich einfach an, dass du die gemeint hast. Oder eine andere der 21 katholischen Kirchen?

Siehe

Die Unterschiede in den Lehren der evangelischen und katholischen Kirchen sind doch erheblich, sie sind so groß, dass die Kirchen nicht gemeinsam Abendmahl feiern können oder wollen.

Und warum möchtest du die vedische Lehre (wer vertritt die eigentlich offiziell?) nur mit deutschen und österreichischen christlichen Bekenntnissen vergleichen?
 
Ja, du hast Recht, die Haltung der verschiedenen christlichen Sekten ist nicht einheitlich. Doch in der Mehrheit scheint die Astrologie von ihnen abgelehnt zu werden, diese Seite ist auch der Meinung:

http://www.gavagai.de/themen/re/HHPTR03.htm

Vielleicht hast du als begeisterte Christin Lust herauszufinden wie viel Prozent der Christen die Astrologie ablehnen.

Doch das mit der Astrologie ist eigentlich sowieso nebensächlich. In den Veden gilt sie nur als Hilfswissenschaft. Es ist eines der sechs "Vedangas", zusammen mit Grammatik usw. Doch überall in den Veden findet man Hinweise auf astrologische Konstellationen sodaß man sagen kann, daß die Astrologie in die Veden voll integriert ist. Allerdings mit dem siderischen Tierkreis, der gegenüber dem westlichen um ein Ayanamsa von derzeit etwa 23 Grad verschoben ist. Auch sonst gibt es einige Unterschiede in der vedischen Astrologie.

Viel wichtiger ist die Frage nach dem Fleischessen und den Drogen. Ohne Astrologie kann man leben, ohne Essen aber nicht. :)
 
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Verkopft hielt ich für eine Anspielung auf logische Überlegungen.

Glaubst du wirklich, dass sich Samadhi berechnen lässt?

Ja, auch Nicht-Tun kann Karma sein. Fleischessen ist eigentlich nur eine Angewohnheit. Wenn man drin ist scheint es unmöglich es zu ändern. Andersrum, wenn man es nicht gewohnt ist kann man es sich vielleicht gar nicht vorstellen von so etwas abhängig zu sein. Manchmal hilft auch einfach nur Willen. Dann sagt man "Ich esse keine Schokolade mehr." Und Fertig.

Wer kann, der kann.

Man kann sich schon ungefähr eine Vorstellung über sein eigenes Karma machen.

Wie machst du das?
 
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