Joey
Sehr aktives Mitglied
Was so manche Zugeständnisse nennen, ist nichts anderes als die Erfüllung von Putins Zielen.
Und es ist obendrein ja nur Einseitig.
Was dann auch noch Kompromiss genannt wird.
Ja, genau. Man schaue sich da beispielsweise nochmal den Vorschlag der AfD an. Da hätte Putin wirklich ALLES bekommen, was auf deinem Wunschzettel steht. Auch EU-Mitglied hätte die Ukraine nicht werfen dürfen; "gnädigerweise" hätte sie Sonderhandelsbeziehungen mit Europa führen dürfen, was auch immer das bedeuten mag. Das wäre kein Kompromiss gewesen, das ist nur Unfug.
Es könnte für Schwarzer und Wagenknecht sehr einfach sein, sich von Rechts zu distanzieren, indem sie erklären, was ihr Manifest von diesem Unfungs-Vorschlag unterscheidet - was die Ukraine in ihrer Vorstellung sicher mehr hrraushandeln kann, damit das Ergebnis auch die Bezeichnung Kompromiss, die sie im Minifest verwenden, auch verdient. Diese Erklärung sind sie (und alle ihre Unterstützer auch hier im Forum) bisher schuldig geblieben. Im Gegenteil redet auch Wagenknecht davon, was als "Verhandlungsmasse" Russland angeboten werden soll, aber nirgendwo davon, was der Ukraine auf keinen Fall genommen werden dürfe o.ä. Warum nicht? Ganz einfach, weil sie wissen, dass Putin sich derzeit wahrscheinlich nur dann an den Verhandlungstisch setzen wird, wenn in Aussicht gestellt ist, dass alle seine Wünsche abgenickt würden.