Russland greift Ukraine an

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Da brechen schon seit Jahren nach und nach immer mehr einzelne Zacken aus ihrer Krone. Es ist ja nicht das erste Mal, dass sie mit fragwürdigen Äußerungen oder streitbaren Aktionen ins Rampenlicht rückt.

Ich glaube letztendlich: Es geht ihr um genau das. Das ist ihr aktuelles Geschäftsmodell.

Wie dem auch sei, es solle nach wie vor für sie sehr einfach sein, ihr Lebenswerk zu restaurieren, wenn sie denn nachvollziehbare Gedabnken dazu hätte und äußern könnte, wie diese Friedensverhandlungen denn nun konkret stattfinden sollen - also was Putin der Ukraine wie zubilligen würde, wenn diese sich mangels Waffen nicht mehr wehren könnte. Diese Frage wurde ihr nun schon mehrfach gestellt, und als Antwort kommt da immer nur ihr Gstammel.
Ich habe das Interview gesehen, das sie unmittelbar im Anschluss an ihre Rede gegeben hat. Darin wirkte sie stark euphorisiert, benebelt von ihrer Wirkung auf die Massen. Dass sie unter Drogen stand, nämlich unter körpereigenen (wie heißen diese Botenstoffe noch, die Glückgefühle auslösen?), halte ich für ausgemacht. Und dass sie jemals wieder eine selbstkritische Haltung einnehmen wird, für ausgeschlossen.

Denn dass solche Glücksgefühle noch das schlagendste Argument ausstechen, ist bekannt. Das ist wie bei Schnipp, Schnapp, Scher' - Emotion schlägt Ratio.

So lässt sich auch die seltsam überaggressive Reaktion gegen den heute-Show-Reporter Fabian Köster erklären, den sie als "Ratte" bezeichnete. Das ist vergleichbar mit der Reaktion eines Junkies, dem man die Spritze wegnehmen will. :rolleyes:
 
Aus dem Ukraine-Live-Ticker von Spiegel-Online:

16.35 Uhr: Polen hat eine gemeinsame Initiative mit der Europäischen Kommission angekündigt, um Kinder aufzuspüren, die aus der Ukraine entführt und nach Russland verschleppt worden sind. Ziel des Programms sei es, die vermissten Kinder aufzuspüren und »sicherzustellen, dass die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden«, sagte Polens Minister für EU-Angelegenheiten Szymon Szynkowski vel Sęk.

Der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal schrieb auf Twitter, Kiew sei der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und dem polnischen Premierminister, Mateusz Morawiecki, dankbar.



Hoffentlich können sie viele dieser Kinder wieder zurück bringen.
 
Der Satz sagt alles:
Wer macht dem Mörder seiner Kinder ein Friedensangebot?

Und dies sollten sich die verhandlungsfreudigen Deutschen mal hinter die Ohren schreiben:
Die letzten Menschenkinder in der Ukraine waren Deutsche.

Und nun sagen Deutsche: "Wehr dich nicht gegen Angreifer, verhandel mit ihm."

Menschenschinder, sollte es heißen.
 
Ich war am Freitag mit meinen Nachbarn essen. Dabei kam ich mit der ältesten Mitbewohnerin ins Gespräch. Sie ist neunzig und unglaublich. Körperlich und geistig total fit. Sie ist eine sehr kluge, eher zurückhaltend Frau. Wir kamen auf das Thema Krieg zu sprechen und sie erzählte mir von ihren Kriegserlebnissen im WK II, den sie von ihrem siebten bis dreizehnten Lebensjahr miterlebt hatte.

Obwohl ich viel über die Zeit gelesen, viele Dokumentationen gesehen habe, war es das erste Mal, dass ich eine so ausführliche Schilderung der persönlichen Erlebnisse einer Zeitzeugin gehört habe. Es war einfach nur schrecklich, was sie alles erlebt hat. Ich werde das hier nicht alles erzählen, weil das hier nicht hingehört und ich Stunden schreiben könnte.

Sie sagte, sie habe ja noch Glück gehabt, dass sie nicht vergewaltigt wurde wie ihre Schwester. Während ihre vierzehnjährige Schwester vergewaltigt wurde, wurden sie und ihre Mutter mit Maschinenpistolen, an der Wand stehend, in Schach gehalten und mussten zusehen, wie ein russischer Soldat nach dem anderen die Schwester vergewaltigte. Wobei es hier nicht darum geht, dass es russische Soldaten waren. Das haben Soldaten aller Nationalitäten gemacht.

Ihre Erzählungen haben mich so aufgewühlt, dass ich die letzten Tage ständig daran denke und einen Kloß im Hals habe, während ich unendlich dankbar für mein eigenes unbeschwertes Leben bin.

Ihre Familie hatte öfter gesagt, sie solle doch ihre Erlebnisse für ihre Kinder und Enkel aufschreiben. Jahrzehnte habe sie das nicht gekonnt, weil sie jedes Mal angefangen habe zu zittern, wenn die Bilder und Gefühle auf sie einstürmten. Erst als sie sechzig war hatte sie angefangen zu schreiben. Die Bilder seien so auf sie eingestürmt, dass sie mit schreiben gar nicht mehr hinterher gekommen sei. Ein ganzes Buch hat sie über ihr Leben geschrieben. Auf meine Frage, ob sie es veröffentlicht hätte sagte sie, nein, es sei nur für ihre Familie. Ich würde das Buch unheimlich gerne lesen, habe aber selbstverständlich nicht danach gefragt, weil dies übergriffig gewesen wäre.

Jetzt ist der Krieg wieder so nahe und alles kommt bei ihr wieder hoch. Auch wenn sie später ein glückliches und zufriedenes Leben führte, ist das Trauma nach 77 Jahren genauso gegenwärtig wie damals. Durch ihre Erzählung ist mir noch begreiflicher geworden, welches Leid die Menschen gerade durchmachen.

Und wenn ich dann von dir, @Uomina , so etwas lese:



... dann kommt mir echt die Galle hoch. Das ist eine Ohrfeige für Menschen, die Krieg leibhaftig miterlebt haben und gerade miterleben - von einer Person, die sicher und wohlgenährt in ihrem warmen Zimmerchen sitzt.

Es gibt keinen albernen esoterischen Gründe, warum die vierzehnjährige Schwester meiner Nachbarin von mehreren Soldaten hintereinander vergewaltigt wurde. Es gibt keine albernen esoterischen Gründe, warum Menschen bombardiert, Kinder von ihren Eltern getrennt, junge Männer aus beiden Ländern aufeinander schießen und sich gegenseitig töten müssen.

Sollte der Krieg wirklich nach Deutschland oder Österreich kommen, kannst du dich gerne fragen aus welchem Grund dir das passiert ist und was die Bombardierung deines Heimes dir aufzeigen will und was dein Anteil am Krieg ist. Aber mach das nur für dich.
Danke @Isisi 2.0 für diesen Beitrag, meine Eltern Kinder des zweiten Weltkrieges. Wie sie die Bilder aus der Ukraine sahen hatten sie feuchte Augen.

Wie kann es ein, dass fast 80 Jahre nach dem Letzen Krieg so etwas geschieht.

Eine Freundin meiner Ma die aus Ostpreußen mit ihrer Familie fliehen musste, sie war noch ein Kind und der Flüchtlingszug hielt für die Nacht in einem Dorf auf. Dann kam der Russe sie musste zusehen wie ihre ältere Schwester und ihre Mutter unsäglich gequält wurden, denn sie wurden die ganze Nacht vergewaltigt.

@Uomina die ihren Allerwertesten im Warmen hat, zu Essen und zu trinken, ein warmes Bett und ruhigen Schlaf ohne Fliegeralarm, ihre Nächte in ihrem Daunenbettchen verbringt. Am Morgen ihren duftenden Bohnenkaffe trinkt und knackige frische Brötchen zu ihrem Frühstück hat und regelmäßige Mahlzeiten.
Dann geht mir sprichwörtlich das Messer in der Tasche auf.

e
 
Dann geht mir sprichwörtlich das Messer in der Tasche auf.
Liebe Hatari,
bewege dich mit äußerster Vorsicht,
ziehe den schneidigen Gegenstand aus der Tasche
und lege ihn behutsam beiseite.

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande,
Ihn schlugen die Häscher in Bande.

"Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"

Kartoffelschälen, glövst dat nich?

:)
 
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