Russland greift Ukraine an

Hier noch ein konkreter Fall von verschleppten Kindern:


Erster und letzter Teil übersetzt:
Wie Moskau ukrainische Kinder entführt und sie zu Russen macht

Olga Lopatkina lief in ihrem Keller im Kreis herum wie ein gefangenes Tier. Seit mehr als einer Woche hatte die ukrainische Mutter nichts mehr von ihren sechs Adoptivkindern gehört, die in Mariupol gestrandet waren, und sie war vor Sorge fast verrückt geworden.

Die Kinder hatten ihre Ferien wie immer in einem Ferienort in der Hafenstadt verbracht. Doch dieses Mal war der Krieg mit Russland ausgebrochen, und ihre Kleinen, die immer Angst vor der Dunkelheit hatten, waren in einer belagerten Stadt ohne Licht und ohne Hoffnung zurückgelassen worden. Alles, was sie noch hatten, war ihr ältester Sohn Timofej, der selbst erst 17 Jahre alt war.

Die Fragen drehten sich endlos in ihrem Kopf: Sollte sie selbst versuchen, die Kinder zu retten - und dabei riskieren, getötet zu werden und erneut zu Waisen zu werden? Oder sollte sie sich dafür einsetzen, sie aus der Ferne zu befreien - und dabei riskieren, dass sie getötet werden oder in die Hände der Russen fallen?

Sie ahnte nicht, dass ihr Dilemma sie geradewegs in eine Schlacht gegen Russland führen würde, bei der der höchste Einsatz ihres Lebens auf dem Spiel steht.

Russlands offener Versuch, ukrainische Kinder zu adoptieren und sie als Russen zu erziehen, ist bereits in vollem Gange - eine der brisantesten Fragen des Krieges, wie eine Untersuchung von Associated Press zeigt.

Tausende von Kindern wurden in den Kellern der vom Krieg zerstörten Städte wie Mariupol und in Waisenhäusern in den von Russland unterstützten Separatistengebieten im Donbas gefunden. Darunter befinden sich Kinder, deren Eltern durch russischen Beschuss getötet wurden, sowie andere, die in Heimen oder bei Pflegefamilien untergebracht sind und als "Kinder des Staates" bezeichnet werden.

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Unabhängig davon, ob sie Eltern haben oder nicht, kann das Aufwachsen von Kriegskindern in einem anderen Land oder einer anderen Kultur ein Zeichen für Völkermord sein, ein Versuch, die Identität einer feindlichen Nation auszulöschen. Laut Staatsanwaltschaft kann dies auch direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Verbindung gebracht werden, der die Adoptionen ausdrücklich unterstützt hat.

"Das ist nichts, was spontan auf dem Schlachtfeld passiert", sagte Stephen Rapp, ein ehemaliger US-Botschafter für Kriegsverbrecherfragen, der die Ukraine bei der Strafverfolgung berät. "Und so ist die Möglichkeit, die Verantwortung auf die höchste Ebene zu verlagern, hier viel größer.

Selbst wenn die Eltern tot sind, so Rapp, müssen ihre Kinder in der Ukraine untergebracht, gepflegt oder adoptiert werden, anstatt sie nach Russland abzuschieben.

Das russische Recht verbietet die Adoption ausländischer Kinder. Im Mai unterzeichnete Putin jedoch einen Erlass, der es Russland erleichtert, ukrainische Kinder ohne elterliche Fürsorge zu adoptieren und ihnen die Staatsbürgerschaft zu verleihen - und es der Ukraine und den überlebenden Verwandten erschwert, sie zurückzuholen.

Russland hat außerdem ein Verzeichnis geeigneter russischer Familien für ukrainische Kinder erstellt und zahlt ihnen für jedes Kind, das die Staatsbürgerschaft erhält, bis zu 1.000 Dollar für Kinder mit Behinderungen. Es veranstaltet Sommerlager für ukrainische Waisenkinder, bietet Kurse zur "patriotischen Erziehung" an und betreibt sogar eine Hotline, um russische Familien mit Kindern aus dem Donbass zusammenzubringen.

"Es ist eine absolut schreckliche Geschichte", sagte Petro Andryushchenko, ein Berater des Bürgermeisters von Mariupol, der behauptet, dass allein aus dieser Stadt Hunderte von Kindern entführt wurden. "Wir wissen nicht, ob unsere Kinder einen offiziellen Elternteil oder (Stiefeltern) oder etwas anderes haben, weil sie von den russischen Truppen gewaltsam verschwunden sind."


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

(Der Artikel lässt sich leider nicht selbst mit übersetztem Text anzeigen.)
 
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Ist sehr ausführlich
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Neue Angriffe gegen die Bevölkerung: Ukraine vor „einem der härtesten Winter in der Geschichte“
 
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs versucht Russland derzeit, sich in Drittländern Munition zu beschaffen. Es werde über den Kauf von Artilleriegranaten, Mörserminen und Komponenten für Raketenwerfersysteme verhandelt, heißt es in einem Bericht von vor einer Woche. Außerdem versorge sich das russische Militär aus belarussischen Beständen.
Hoffentlich verkauft keiner diesen "Herrschaften" Waffen.
 
Neue Angriffe gegen die Bevölkerung: Ukraine vor „einem der härtesten Winter in der Geschichte“
Ich gehe davon aus, dass das die "neue" Taktik von Putins Schergen ist:
Energieversorgung lahmlegen (weil die Raketen für eine Zerstörung von mehr auch nicht mehr reichen).
Das ist niederträchtig und richtig fies, aber so kennen wir Putin und seine willfährigen Handlanger.
Das Militär ist dadurch nur minimal beeinträchtigt, die Zivilbevölkerung aber maximal.
So stärkt Putin nur den Zusammenhalt in der Zivilgesellschaft der Ukraine. Ob er das so wollte?
 
Manchmal verliere ich die Geduld!
Wann hat dieser Scheisskrieg denn ein Ende?

Und Putins Mafia findet immernoch Handlanger (Lukaschenko, Iranische Mullahs, ...) ...
Zum Grosskotzen.
 
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Einfach unfassbar, was diese machtgierige Kriegslüsternheit aus Menschen (Männern) macht....:wut1:

Jetzt schickt Kadyrow drei Söhne (14, 15, 16) in den Krieg

Die gab und gibt es doch überall.
Hatten wir in Deutschland ja auch oder in den USA, wo Eltern ihre Junx gern mal auf eine Militärschule schicken, damit "was aus ihnen wird".
Und dann noch stolz sind, wenn diese in den Krieg ziehen und sie dann später die hübsch gefaltete Flagge mit Waschanleitung überreicht bekommen, die Eltern, nicht der Sohn, der liegt dann ja im kühlen Grab.

Gruß

Luca
 
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