Jedes Haus ist nur so stabil, wie das Fundament, auf dem es steht …
Wenn das Haus das Leben oder ein System ist, dann ist das Fundament nicht einfach ein Bauteil, sondern der Hintergrund, aus dem Formen und Wirkungen entstehen. Die Stabilität hängt daher nicht allein von der materiellen Qualität des Fundaments ab, sondern davon, wie das Fundament in das Haus eingebunden wird.
Ein Fundament kann objektiv existieren, und das Haus kann trotzdem wanken, wenn die Beziehung zu diesem Fundament fehlt oder gestört ist. Etwas, das momentan nicht genutzt wird, ist nicht verschwunden – es kann jederzeit wirksam werden, wenn es richtig eingebunden wird.
Nicht zuletzt ist die Beobachtung selbst Teil des Systems: Die Stabilität entsteht nicht allein aus dem Haus oder dem Fundament, sondern daraus, wie die Wirkungen des Fundaments erkannt und genutzt werden. Ohne diese Einbindung bleiben selbst robuste Grundlagen wirkungslos für das konkrete System.
In einem größeren Bild lässt sich das Fundament als der Hintergrund verstehen, aus dem Formen entstehen – höhere Dimensionen oder noch ungeformte Energie, die in konkrete Wirkungen übersetzt wird. Das Haus nimmt nur dann dauerhaft Gestalt an, wenn seine Verbindung zu diesem Hintergrund gepflegt und genutzt wird.
Kurz: Ein Haus ist nicht stabil weil das Fundament da ist – es ist stabil, wenn das Fundament richtig eingebunden und als Grundlage genutzt wird. Stabilität ist ein relationaler Zustand, kein rein objektiver Befund.
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