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Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von venus-pluto, 12. Oktober 2010.

  1. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    10. Februar 2007
    Beiträge:
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    hart an der Grenze
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    Hi.

    Weil es scheinbar an volkswirtschaftlichem Vorstellungsvermögen fehlt, eine kleine Vision:

    Woher stammen Erträge?
    In der Lehre geht man von zwei grundlegenden Faktoren aus: Arbeit und Kapital. Durch die hoch geschraubten humanistischen Ideale Europas ist Arbeit in den hoch entwickelten Staaten immer teurer geworden, während billig produzierte Güter relativ immer billiger geworden sind. Die Schere zwischen Leistung und Ware ist weit offen - wer arbeitet kauft mit seinem Gehalt Waren aus dem Ausland, weil das ökonomischer scheint. Dabei fließt Kapital ab und steht im eigenen Wirtschaftsraum nicht mehr zur Verfügung.

    Inländische Unternehmen müssen, um dem Preisdruck entgegenzuhalten, billiger produzieren - und das bedeutet meist, Menschen durch Maschinen zu ersetzen. Es läge also nahe, die automatisierte Produktion durch Maschinensteuern zu Be- und im Gegenzug die menschliche Arbeit zu entlasten.

    Einfach gesagt, bezahlt so die Computer ebenso Steuer wie ein Mensch. Importe können und werden über Zölle reglementiert und somit entstünden aus solchen Ressourcen-abhängigen Abgaben die Fonds, aus denen Transferzahlungen gespeist werden.

    Dass der österreichische Sozialminister Dallinger kurz nach Veröffentlichung solcher Pläne beim Anflug auf Altenrhein im Bodensee tödlich verunglückt ist, schreiben nur Verschwörungstheoretiker dem industriellen Kapital zu...
     
  2. dieKatze

    dieKatze Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2008
    Beiträge:
    552
    LG :katze: geht jetzt erstmal :buegeln:
     
  3. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi, Katze.

    Die Umsetzung des grundeinkommens ist ja vorhanden. Nur halt in zahllosen unterschiedlichen Verfahren und Töpfen. Kindergeld, studienbeiträge, Stipendien, wohnungsbeihilfe, heizungszuschuss, Arbeitslosengeld, notstandsgeld, lehrmittelzuschuss, alleinverdienerabsetzbetrag, etc... Alle diese Leistungen entsprechen der Grundsicherung und werden teilweise als negativ steuer hierzulande ausbezahlt, wenn nicht genug erwirtschaftet wurde.

    Das diese Zöpfe nicht abgeschnitten werden, liegt wohl im politischen Tagesgeschäft: man will vor allem konservative Wähler nicht mit arbeitslosem Einkommen für alle verunsichern. Dass sich de facto praktisch ausgabenseitig nichts ändern würde / könnte, sondern bestenfalls kostenseitig einige Verwaltungsbeamte eingespart würden, lässt sich schlecht argumentieren - es würde zu Unsicherheit führen und die will jede Demokratie jedenfalls verhindern.
     
  4. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Martina - bitte nimm vor deiner nächsten Wortmeldung die Begriffe Bruttoinlandsprodukt und abgabenquote durch, damit ich nicht am iPhone deine nicht vorhandenen volkswirtschaftlichen Grundvoraussetzungen tippen muss.

    Nur soviel: prozentuell kostet die Grundsicherung innerem Land gleich viel, gemessen am BIP. Auch wenn Österreicher deutlich reicher sind als ihr in D, ist dieser Reichtum gemessen an den höheren Lebenshaltungskosten eben nur absolut höher, relativ hat man in allen westlichen Ländern ungefähr die selbe Kaufkraft.
     
  5. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    hart an der Grenze
    Gut, das steigert das BIP ;)

    SAP ist nett, aber nicht wirklich repräsentativ als Arbeitgeber. Mit einer Qualifikation, die bei Schlecker für einen Filialleiter reicht, kommst bei SAP nicht mal als Portier unter.

    Tatsächlich haben wir viele Menschen, die nicht beschäftigbar sind, weil deren Fertigkeiten und Kenntnisse nicht mehr gefragt sind. Man kann doch nicht alle, die altphilologie studiert und promoviert haben, verhungern lassen... Also sollte die Grundsicherung eine Basis schaffen, aus Dr nationale Wertschöpfung entsteht - wer wissen will, wie das geht, kann 'Wörgler Freigeld' googeln.

    Das Problem unserer Wirtschaft liegt in der Kopplung von Geld als Wertmaßstab und als kurzfristig verfügbares wertspeichermedium, das statt zu altern (wie jeder andere wert) durch Zins und Zinseszins mehr wird. Die Entkopplung in 'bezahlgeld' und 'speichergeld' erlaubt eine bessere Steuerung und sorgt für fast explosive Umsätze. Statt Geld zu Horten muss bezahlgeld schnell wieder ausgegeben werden, um dem Wertverlust zu entkommen.

    Würde die Grundsicherung so angelegt, wären die Auswirkungen in allen Bereichen der Wirtschaft, die Grundbedürfnisse befriedigen, immens. Die kleinen Betriebe wären konkurrenzfähiger und wirtschaftsdynamik könnte sich regional unterschiedlich ausprägen. Dass das zentralistischen mono- oder Oligopolisten wenig Freude macht und die beim lobbying ganz vorne ihre Interessen durchdrücken, macht eine Realisierung der Grundsicherung nicht einfacher.
     
  6. Freigeist2012

    Freigeist2012 Neues Mitglied

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    Grundeinkommen + Teilzeit Arbeit.
    Bei 18 Stunden betriebszeit täglich 3 x 6 oder 4 x 6 bei 24.
    Anstatt 2 x 8 oder 3 x 8.

    Würde Einkommen und mehr Arbeitsplätze schaffen, sowie Freizeit bringen und damit mehr Konsum verhalten. Zudem würde es sicher auch die Arbeitsmotivation antreiben.

    Aber dafür ist das ganze System nicht ausgelegt, angefangen bei den Sozialagaben der Betriebe pro mitarbeiter.

    Jemand der für 8 Stunden Arbeit, 800 Euro Netto verdient, was in Deutschland nicht selten ist (Zeitarbeit, Friseure usw.) wird bei 6 Stunden Arbeit für sagen wir 1200 Euro, bei beispielsweise 25 % Mehrwertsteuer, bei über 40 % lohnzuwachs sicher nichts zu meckern haben.
    Aber die Deutschen bekommen den Hals nicht voll, ich hab ein paar Jahre durch wirklich Glück einen Super Job bekommen 14,50 € die Stunde, bei Steuerklasse 1 mit Schichtzulagen, kam ich auf 1600 - 1700 Euro Netto.

    Ein türkischer Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma bekam 7,13 € irgendwas die Stunde und musste mich ende des Monats anhauen, ihn was aus der Kantine zu Essen mitzubringen.
    Die Hartzies sagen sich, für das Geld gehe ich gar nicht erst Arbeiten, haben aber wiederrum kein Geld das BIP anzutreiben, ein Teufelskreis.
    Auf eine art aber auch schlau, weil man so ein niedriglohn System durch Zeitarbeit und was auch immer, nur durchführen kann wenn sich genügend Kanonenfutter findet, dass man damit verballern kann.

    Ausgerechnet die am meisten verdienten jenseits der 2000er Marke, mit 17 - 19 Euro die Stunde + aussertrarifliche zulagen, die die selben knöpfe bedient haben, hatten nie Geld und hatten komischerweise IMMER am meisten zu meckern, sowenig Geld, davon kann man ja nicht leben und was für gequirrlte Scheiße sie noch von sich gaben.

    Wasn dass für ne mentalität? Und dann noch wundern wenn Ausländer Scheiss Deutsche rufen, oftmals leider zurecht, weil sie offenbar als dritte noch den Blick dafür haben was da falsch läuft...
     
  7. Lilith12

    Lilith12 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.208
    Schreibst du heute vom iPhone aus?
     
  8. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi 2 u, Lilith.

    Yup - die Kids lassen mich nicht an den Mac :)
     
  9. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi 2 u, Freischnauze.

    Das Argument mit der GS + TZ ist m.E. verzerrt worden. Dass mehr Arbeitsplätze entstünden lässt sich aus so einem Modell nur ableiten, wenn die Kosten für Arbeit deutlich sänken - womit wir bei der Maschinensteuer wären. Damit würde der einseitige Vorteil von Maschinen gegen die Lohnnebenkosten angesetzt, was die Betriebe unterm Strich nicht höher belastet, allerdings die Attraktivität, mehr Mitarbeitr zu beschäftigen, erhöht. Stichwort Redundanz: kritische Systeme werden grundsätzlich doppelt installiert, nur in der Belegschaft gibt es bloß einen Herrn Mayer und wenn der krank wird, ist im Kleinbetrieb Ratlosigkeit angesagt. Weil Redundanz wegen der hohen Fixbelastung bei Löhnen nicht finanzierbar ist. Da ist TZ Arbeit keine wirkliche Entlastung und funktioniert nur an Arbeitsplätzen, wo die Fertigkeiten austauschbar sind.
     
  10. Freigeist2012

    Freigeist2012 Neues Mitglied

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    1.539
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    Hi 2 U, hi2u

    Du kennst du in Wirtschaftlichen angelegenheiten offenbar um einiges besser als ich, somit sehr Interessant, in Astrologie vermutlich auch...ich bin wech :D

    Was hand in hand mit dem thema fachkräfte mangel und bildung geht.
    Eije.

    auch schönen abend euch. Werd mir auf der Couch noch bisl nen Kopf drüber machen :)
     
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