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Revolution!

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von venus-pluto, 12. Oktober 2010.

  1. valli

    valli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2004
    Beiträge:
    1.286
    Ort:
    Zwischen Italien und Österreich
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    hallo hi2u wieso muss ich dir heute zweimal zustimmen .....

    man bräuchte nur mal fixieren, dass für eine stunde arbeit maximal, sagen wir mal 20 fache des mindestlohnes bezahlt wird, das würde schon reichen, um ein basiseinkommen zu finanzieren.


    Noch sind solche Forderungen freilich pure Utopie. Beim Blick auf die Gehaltsliste der Dax-Vorstände kann der Durchschnittsarbeitnehmer nur staunen. Spitzenreiter im Jahr 2009 war – fast ist man versucht zu fragen: wer sonst? – Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit 9,6 Millionen Euro, gefolgt von RWE-Vorstand Jürgen Großmann mit 7,1 Millionen und Siemens- Lenker Peter Löscher mit sieben Millionen Euro. Selbst am unteren Ende der Skala verdienten Peter Bauer (Infineon) oder Thomas B. Quaas (Beiersdorf) im abgelaufenen Jahr mit etwas mehr als einer Million Euro immer noch rund 27-mal so viel wie ein durchschnittlicher vollzeitbeschäftigter Angestellter in Produktion oder Dienstleistung. Dessen Jahreseinkommen gibt das Statistische Bundesamt für 2009 mit brutto rund 41 500 Euro an. http://www.focus.de/finanzen/boerse...gehaelter-raffkes-oder-retter_aid_494571.html

    in den usa ist es noch ärger.

    womit ist zu rechtfertigen, dass die entscheidung eines managers um soviel mehr wert ist, als die leistung einer putzfrau????? provokant formuliert. beide brauchen wir, dringend, damit unser system funktioniert.


    lg valli :)
     
  2. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.784
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Hi, :)

    charmant, charmant Herr Obersektionschef. Mal angenommen, wir haben ein (1) Bruttoinlandsprodukt. Wer bekommt dann mehr von diesem einen Produkt ab? Das Volk mit mehr Einwohnern oder das Volk mit weniger? Das wäre eine Division, falls Du die Rechenart nicht sofort parat hast.

    Sorry, hi, Deine Arroganz schreit gerade danach, Dich nicht ernst zu nehmen. :kiss4:

    "prozentuell" gibt's schon mal nur in Österreich, bei uns wird prozentual gerechnet, also schon wieder ein Stolperstein in Deinem visionären Versuch zusammen zu bringen, was nicht zusammen gehört. ;)

    Vielleicht gehe ich nachher noch in die Volkswirtschaft um die Ecke, ich hab nämlich an Durscht. ;)

    Liebe Grüße
    Martina
     
  3. Flüschen

    Flüschen Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2009
    Beiträge:
    622
    Moinsen:D

    Martina schrieb:
    Jo mei! Oan Durscht hob i fei a...na dann sog i mal :proscht:beer3:..bis gleich in der Wirtschaft gell.
    Ach übrigens... soll ich Dir mein VWL-Buch mitbringen....is fast nich benutzt..hab für meine Prüfung eh nur Kapitel 1-3 gebraucht...wer logisch denken kann..(*yippyyy..ich bin so froh ein Wassermann zu sein)...kann sich ausrechnen wer welche Kapitel lesen muss, wenn man die erste im Alpahabet is und mit einem "B" als Anfangsbuchstaben vom Nachnamen die erste im Klassenbuch...*grinz.
    Gell des is fei scho schee seine Schweinderl am Gang zu kenna...

    Liebe Grüße Fluse

    P.S....komisch warum hab ich eigentlich geahnt wohin das hier wieder führt...;)
     
  4. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.227
    Ort:
    Wien
    Der Menschen Meinungen gehen gerne auseinander, was ja auch gut so ist. Diese Statistik fasziniert mich dennoch bis ins Mark :) Darin, wenn man sich die Mühe macht, alles durchzuklicken, wird ziemlich eindeutig klar, wie klar der Meinungsbezug überhaupt ist.

    Nochmal zur Bahnproblematik, auch wenn es langsam öd wird: die sollen erstmal in ihr Schienensystem und in die Zugtechnik investieren, bevor auch nur ansatzweise übers Unterirdische nachgedacht wird. Aber wahrscheinlich ist "unterirdisch" die Maxime des Betriebes. Wenn sich vorher noch niemand in Sachen Stuttarter Bahnhof gewehrt hat, dann vielleicht auch deswegen, weil das ganze Bahn-Desaster erst neuerlich ins Bewusstsein der Menschen geraten ist, gepaart mit den Debatten über 5 Euro-Erhöhungen für Hartz4-ler und diverser anderer Politik-Querälen, in denen es meist nur um Geld und insbesondere um Kürzungen oder Krisen bezügl. allermöglichen Geldangelegenheiten geht.
    Jedem Normalo fällt dann auf, dass was nicht mehr passt. Was nützt denn ein super Bahnhof, wenn a) jeder scheiss ICE ständig Verspätung hat (wenn er nicht grad auf halber Strecke zusammenbricht, b) sauteuer ist und c) für nix garantiert, ausser für blaugraue Sitze (meistens Gegenfahrtrichtung - *urgs*), die mittlerweile auch versifft sind wie in jedem x-beliebigen anderen Zug ohne Zuschlagszahlung (die wiederum meistens pünktlich sind und nur Verspätung kriegen, weil sie auf ICEs warten müssen). Mal abgesehen davon, dass man sich heute auf jedem ach so modernen Bahnhof fast die Haxen bricht, wenn man versucht, aus dem Zug auszusteigen. :D Ich, die wirklich viel Bahn fährt, empfinde das schlichtweg als Hohn den Fahrgästen gegenüber. Das ist ja alles soooo menschenfreundlich. Haha!
    Jetzt verweigern laut neuestem Politikergeheul die Menschen schon den Fortschritt. Soweit isses schon. Na dann! Willkommen in der Steinzeit! Was eigentlich für eine schöne Metapher für Pluto im Steinbock :banane:: das Volk verweigert die Moderne (ja, ich weiß, die Moderne ist ansich Uranus --> Klimaxdingsbums), die ansich auch nix anderes ist, als ein Festhalten am Alten. Zwei Oldieliebhaber unter einer Decke. Der eine weiß, warum festgehalten wird, während der andere sich festkrallt. Was passiert in so einem Fall?:confused::)
     
  5. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.227
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    Wien
    Lieber hi2u :)

    Die erste Frage, die sich stellt ist: Mindestlohn für was? Für wieviel Arbeit? Das ist Punkt 1, bei dem schon wieder unzählige Menschen auf die Barrikaden gehen. Thema bedingungsloses Grundeinkommen. Für mich ist das wesentlich schlüssiger als ein Mindestlohn, der mir persönlich völlig unrealisierbar erscheint.
    Es war doch vor zig Jahren schon absehbar, dass immer mehr automatisiert und ausgelagert wird. Was dadurch angekurbelt wird, sind Freizeitindustrie, Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe, also eigentlich die Gewerke, die noch zum Großteil vom eigenen Volk getragen und betrieben werden (alles im großen Stil findet doch eh woanders statt).

    Die Leutz haben immer mehr Zeit für Disneyworld oder irgendwelche Einkaufszentren. Aber viele, ausgerechnet die, die die Zeit dazu hätten, haben kein Geld. Da beisst sich die Katze - so ungerecht das auch erscheinen mag auf den ersten Blick - in den Schwanz. Das Bruttoszialprodukt wird doch auch von derartigen Einnahmen getragen und die kommen doch wieder rein, wenn erstmal die Möglichkeit geschaffen würde, um an dieser Stelle für höhere Umsätze zu sorgen. Klaro sind dann vielleicht Preissteigerungen inbegriffen, doch inflationäre Ausmaße müssen die nicht annehmen, weil das schlichweg nicht nötig ist.


    Stimmt eindeutig.

    Yepp!

    Absolut meine Meinung! Es formieren sich zum Glück genügend Menschen diesbezüglich. Und einige davon sind nicht ganz Lobbyfrei :) Es geht ja beinahe nicht anders. Was nützt extrovertiertes Wirtschaftswachstum, dass auf Zahlen fußt, deren Zehen zum größten Teil im unterbezahlten Ausland unterm Webstuhl unseren Plastikmüll zu Sweatshirts zusammenklappern (jaja, und dann über Ausländer meckern - arbeiten dürfen sie...)? Ich krieg einfach soviel Hohlsinn nicht in meinen Schädel. Nicht, ohne an Embolie zu krepieren. Ich meine, früher hat das Fußvolk ja nicht annäherend was mitgekriegt. Mundpropaganda (=Stille Post, auf die heute ebenfalls nich gezählt wird, um Stimmung zu machen), Depeschen..whatever...das ist doch heute ganz anders.
    Kann man heute noch davon ausgehen, dass ein "Kampf" verhindert werden kann, in dem man Menschen fehlinformiert? Ist das noch so hart in den Genen der Ewig-Gestrigen verfestigt, dass die daran glauben? Das sind Fragen, die ich mir stelle. Auch nicht ständig, weil ich auch noch lebe nebenbei. Aber zum Frühstück mach ich es und nachts auch, weil ich dann lese, was über Reuters und Co in die Welt geht. Manchmal muss ich echt aufpassen, dass ich nicht vor lauer Kopfschütteln ein Schleudertrauma krieg. Jeder kennt das doch selber: man verstrickt sich in irgendwas und kommt dann nicht mehr ungeschoren raus. Das Gefühl hab ich gerade bei der deutschen Politik.

    In A haben sie ja heuer Hartz 4 eingeführt, ohne es so zu nennen. Ist aber exakt das Gleiche. Regt sich große Gegenwehr? Nö! Es wurde ja auch in Österreich nicht als Politikum benutzt. Für manche schaut es sogar besser aus, nachdem sie wenigstens ein bisschen was kriegen. Das war auch in D der Fall. Darum geht es aber nicht. Es geht um die Degradierung von Menschen, die durch Hartz 4 oder die neue Notstandshilfe in eine Ecke gedrückt werden, die sie allein schon durch den Stempel des "Empfängers" zum gesellschaftlichen Loser macht. Dabei isses das Gesellschaftssystem, das verloren hat. Nur will es noch keiner der Oberen wahrhaben. Und leider auch das Gros der Bevölkerung nicht. Daher regt sich nach und nach Widerstand und das ist nur gut. Ich hatte dafür schon einmal einen guten Riecher und was sich hier anbahnt, ähnelt dem, was ich bereits erleben durfte, sehr. Vielleicht bin ich, was das angeht, auch etwas übersensibel. Und wenn, dann nicht zu unrecht.

    Liebe Grüße! :)
     
  6. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

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    Hoy Flusi, :)

    Nee, nee, lass mal stecken, ich hab nen Schütze-AC, ich weiß sowieso alles. :D - zudem musste ich den ganzen Schmuh auf Englisch pauken, die Bücher stauben auch noch bei mir rum und ich werde mich hüten, sie freiwillig anzufassen. *hüstel*

    Na, weil Du als Uranius-Extraordinarius die Revolution in Persona bist. :D :umarmen:

    Liebe Grüße
    Martina
     
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