Rauchfrei

Hm ich rauche gern. Ich sehe das ganze aber eher als Genuss als die "böse schlimme Droge". Irgendwann kommt auch sicher bei mir der Punkt wo ich denke, dass ich aufhören möchte, aber der Punkt ist eben noch nicht da, also befriedige ich weiter meine psychische Abhängigkeit. Ich genieße sie aber :)

Lieben Gruß

Fiction

Hallo,

ich hab jetzt nur mal ein bisschen quer gelesen und wuensche allen, die mittlerweile rauchfrei sind weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermoegen.

Aehnlich wie Fiction differenziere ich beim Rauchen auch zwischen Sucht und Genuss... hab selbst 5 Jahre lang stark (und vor allem gerne) geraucht, seit ca. 6 Jahren allerdings nicht mehr- die Gruende hierfuer sind vielfaeltig. Ich hab von einem Tag auf den anderen aufgehoert, rauche manchmal gerne ein wenig passiv aber vermisse es nicht allzu sehr.

Sollte mich eines Tages die aerztliche Diagnose "unheilbar" ereilen, so wird mein erster Gang garantiert zum Tabakladen sein. Mein Mann hat da auch schon Instruktionen erhalten, *lach*

Schoene Gruesse,

Aurora
 
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Bei mir ist das Rauchen wie mit einem Bahnhof zu vergleichen. Es kommt und geht, es kommt und geht...

Ich schaffe es nicht aufzuhören. Wobei ich mit Genuss rauche und nicht im Stress ... trotzdem gefährlich. :(
 
mein vater rauchte täglich 30 zigaretten. ganz leichte, aber trotzdem das über 20 jahre.
vor 17 jahren hatte er einen herzinfarkt und legte sofort die zigaretten auf die seite. war kein problem für ihn.
vor einer woche hatte er wieder einen herzinfarkt. (es geht ihm nun den umständen entsprechend wieder gut). der arzt meinte, dass sind unter anderm noch immer die nachwehen von dem langen starken rauchen. die arterien wurden durch das rauchen so sehr in mitleidenschaft gezogen, dass sich das im alter doppelt spürbar macht (oder in seinem falle dreifach?)

euch allen weiterhin viel glück beim nichtrauchen oder beginn des nichtrauchens

lg gutemine
 
Zugegebenermaßen: Ja, allerdings nicht sehr lange. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass auch langjährige Raucher ihre Sucht sofort beenden können, wenn sie dazu aufrichtig bereit sind. Ich halte vieles für Ausreden. Wer eine Sucht definitiv beenden will, dem gelingt es. Er reift psychisch, befreit sich, tut sich, seiner Lebenserwartung, seiner Gesundheit und seinen Finanzen einen gigantischen Gefallen.

Sehe ich auch so, wenn der Süchtige es nur für sich tut!
 
mein vater rauchte täglich 30 zigaretten. ganz leichte, aber trotzdem das über 20 jahre.
vor 17 jahren hatte er einen herzinfarkt und legte sofort die zigaretten auf die seite. war kein problem für ihn.
vor einer woche hatte er wieder einen herzinfarkt. (es geht ihm nun den umständen entsprechend wieder gut). der arzt meinte, dass sind unter anderm noch immer die nachwehen von dem langen starken rauchen. die arterien wurden durch das rauchen so sehr in mitleidenschaft gezogen, dass sich das im alter doppelt spürbar macht (oder in seinem falle dreifach?)

euch allen weiterhin viel glück beim nichtrauchen oder beginn des nichtrauchens

lg gutemine

Ich denke ein Herzinfakt entsteht nicht nur durch das rauchen, vieles muss verändert werden, Bewegung muss her, er darf sich nicht alles zu Herzen nehmen, Ernährung umstellen, er muss sich leben!

Ich habe neun Tage nicht geraucht, war damals dann das erste mal wieder joggen. Ich dachte ich fliege, es war alles so leicht. Alleine aus diesem Körpergefühl würde ich nie wieder rauchen. Klar soll man nie wie nie wieder sagen, aber ich hoffe das ich das nie wieder holen werde.

Ich fühle mich so super ohne Qualm, und er stinkt auch noch so. Klar die Sucht ist oft noch da. Dachte vor dem Jakobsweg ich muss aufpassen das ich dann nicht mehr anfange. Die Zigeretten waren mir während dem Pilgern ganz nah, aber ich habe nicht die Sucht gehabt, sondern nur der Gedanke, Neugier. ( ich hatte den Gedanken, die Zigeretten machen es mir leichter)

Nein Rauchen möchte ich nicht mehr!

lg Pia
 
Ich denke ein Herzinfakt entsteht nicht nur durch das rauchen, vieles muss verändert werden, Bewegung muss her, er darf sich nicht alles zu Herzen nehmen, Ernährung umstellen, er muss sich leben!

lg Pia

klar spielen hundert faktoren zusammen, aber ein großteil davon ist, dass das viele nikotin die gefäße verengt und geschwächt hat.
mein vater war bis zu seinem ca. 45. lebensjahr ein intensiver sportler und seit seinem ersten herzinfarkt (vor 17 jahren) ist er gemüse in unmengen und geht viel spazieren (er ist mittlerweile 72)

..... also man sollte das nikotin nicht unterschätzen. es meldet sich auch nach vielen jahren wieder

gutemine
 
Hallo,

ich bin seit 2 Jahren nicht mehr süchtig nach Nikotin.
Und da bin ich verdammt stolz drauf.
Ich habe täglich fast eine ganze Schachtel geraucht und mein schlechtes Gewissen und meine Atemlosigkeit haben mich fast umgebracht.:confused:
Habe mir dann Montags morgens einfach mal keine Kippen gekauft und bin ohne ins Büro.Meine Kollegin hatte Urlaub damals.
Ich dachte,ich teste mal aus wie es ist einen Tag ohne Nikotin.
Es ging. Hab dann immer einen Tag mehr dran gehangen zum testen und nach 3 Wochen war ich rauchfrei als meine Kollegin aus dem Urlaub wieder kam.
Ich hab allerdings von anfang an nicht gesagt, das ich ab jetzt nicht mehr rauche.ich habe immer nur gesagt,ich rauche heute nicht und wie es morgen ist weiss ich nicht.

Aber was ich im Grunde sagen will ist, ohne Ziggi ist das Leben viel viel einfacher. Kein Mundgeruch mehr.Die Klamotten stinken nicht mehr.
Die Finger stinken nicht mehr-das fand ich immer eklig.
Und es ist sowas von gesund nicht zu rauchen.
Und es ist auch noch total umsonst.

Ich hoffe ihr packt es auch!

lg katze
 
Die meisten Menschen sind selbst
im Tode nicht Rauchfrei, selbst
der letzte Atemzug ist oft davon
betroffen.......

Zahlreiche Urnen erzählen ihre
Geschichten :)
 
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Liebe/r Zadorra125,
erstmal Dir alles Gute und klar Du schaffst das bestimmt!!! :umarmen:

Hallo Ihr Lieben!
Nach langem Überlegen, oute ich mich und gestehe, auch ich bin Raucher seit knapp 6 Jahren.
Hab erst sehr spät angefangen.
In meiner Kindheit so mit ca. 10/12 hab ich mit Freunden mal gepafft und viele Jahre später während der Scheidungszeit im Urlaub an einem Abend 2 Schachteln weg gepafft. Da ich da nicht auf Lunge geraucht habe, war es kein Problem aufzuhören.
Doch wie gesagt vor 6 J. hab ich dann richtig angefangen.
Vor 3 Jahren hab ich für einen ganzen Monat nicht geraucht. War ein tolles, stolzes Gefühl, vor allem an der Kasse stark zu bleiben und keine neue Schachtel zu kaufen. Dann im Job - negativer Stress ohne Ende. Fing an zu schnorren, anfangs nur gepafft und eh ich mich versah, war ich schon wieder mitten drin.
Seither versuche ich immer wieder damit aufzuhören.
Die Antwort liegt wohl schon in dem Wort: versuche.
Ich bin so doof. Ich merke, dass es mir nicht gut tut (vor allem morgens). Und trotzdem läuft da ein ganz seltsames Programm in mir ab, was sich so gar nicht mit meinem übrigen Leben vereinbaren lässt.
Ich merke, wenn ich Stress habe, dass ich eine nach der anderen weg qualme. Voll blöd. :klo:

Ich weiß, dass ich es nur allein schaffen kann. Ich weiß, dass es von meinem Kopf in mein Handeln muss. Doch ich finde den Zugang nicht. In anderen Dingen geht es mir nicht so.

Kann es sein, dass dieses "Selbstzerstörungsprogramm" meine Angst ist glücklich und frei zu sein? Weshalb mach ich immer noch lieber mich kaputt als die Dinge zu ändern, als mich durch zu kämfen? Bin ich wirklich so blöd und bequem? :schmoll: :doof:

Ich hab es für 1 Tag geschafft mich mit Lollies abzulenken. Aber dann ....
Das ist jetzt auch schon wieder Wochen her.

Mein Verstand weiß alles darüber: Ursache: Stress - Symptome: morgendliches Husten (hartnäckiger, total zäher Schleim), bei körperlichen Aktivitäten (außer beim Singen) bleibt mir schnell die Luft weg und ich japse wie ein Fisch an Land, ich fühl mich nicht gut dabei und doch fehlt mir die Umsetzung. Auch wenn ich an das tolle Erfolgsgefühl von vor 3 Jahren denke und an das Geld das ich mir spare: Hilft zumindest bisher nix.

Ich bin überzeugt, dass es nicht das Nikotin ist, was die Sucht auslöst sondern ein inneres, vermeintliches Anti-Stress-Bewältigungsprogramm, das ja nicht wirklich eines ist.

Eine Freundin gab mir die 3 Sätze (für so einige Themen in meinem Leben) mit auf den Weg:

Ich will es! Ich kann es! Ich schaffe es!

Die Umsetzung lässt noch sehr zu wünschen übrig.

Wie löse ich diesen Knoten in mir???

Wäre für weitere Tipps (außer Pflaster) sehr dankbar. Habe auch schon mit meinem Arzt darüber gesprochen wegen Akkupunktur und er hat zu mir gesagt: "Ich will ehrlich zu ihnen sein. So wirklich hilft das nicht. Es kann helfen den Drang klein zu halten, aber es löst es nicht." Ich müsste für eine 50/50 Chance vorher einen Tag Rauch frei sein um überhaupt mit Akku anzufangen und die Kostet pro Sitzung 25,-€. Am Tag geb ich max. 5-10,-€ für Zig. aus. Täglich 25,-€ tun mir grad schon weh und ich hab sie nicht, nicht pro Tag (Verleich: Zig. pro Woche ca. 40,-€ bis max. 70,-€ / Akkupunktur: pro Woche max. 125,-€, das ist nicht drin).

Hat jemand von Euch Erfahrung oder eine gute Adresse für Hypnose, die soll ja auch angeblich helfen?

Da ich ja an mich glaube (zumindest schaffe ich jetzt schon 89-95%) sollte es doch möglich sein diese Sucht zu beenden.

Ich habe auch mal von einem Bekannten gehört, der z.B. bei den Anti-Alkoholikern (als Gast wegen seiner Freundin) war gehört, dass im Prinzip wohl alle Menschen nach irgendetwas süchtig wären. Der eine stärker, der andere weniger. Wenn man eine starke Sucht hat und diese aufgeben kann, dass diese sich dann nur auf eine andere Ebene verlagert und man dann einer anderen (aber vielleicht harmloseren) Sucht frönt.

Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure Anregungen. :umarmen:
 
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