#QuerdenkerSindTerroristen

Werbung:
Weitere Ermittlungsergebnisse über den Mörder des 20-jährigen Tankstellenangestellten (Idar-Oberstein):


Auszüge:
Vor allem aber sicherten die Ermittler auf elf Geräten, die in N.s Besitz gewesen sein sollen, mehrere Terabyte Daten. Darunter einen intensiven Austausch zwischen Mario N. und Jason W. (Schwager von Mario N.) – seit Jahren schicken die beiden Männer einander regelmäßig ausschweifende Videobotschaften und Chatnachrichten.

Diese werden im Gerichtssaal vorgespielt und vorgelesen, ein Dolmetscher übersetzt aus dem Englischen. Sie zeigen N.s Wut, lange vor Ausbruch der Pandemie. Es laufe nicht gut bei ihm, spricht Mario N. im Februar 2019 in die Kamera. Er habe in Deutschland »noch dieses Gesindel herumlaufen«, mit den Mexikanern in den USA komme man im Vergleich zu »diesen Arabern« gut klar.

In einem anderen aufgenommenen Clip bezeichnet Mario N. die globale Erderwärmung als »verdammten Schwindel« – und Carola Rackete, die im Juni 2019 als Kapitänin der »Sea-Watch 3« Geflüchtete aus dem Mittelmeer rettete, als »Bitch«. Er schimpft auf die Presse, die insinuiere, Rackete habe Leben gerettet. »Die Presse ist Fake«, wütet N. »Wenn ich die Kommentare unter den Texten lese, denke ich: Die Deutschen sind das verdammt dümmste Volk.«

»Little bitch« Greta Thunberg
Für Mario N. gibt es schon damals, zweieinhalb Jahre vor dem Schuss auf den Tankstellenmitarbeiter, nur eine Exitstrategie: »Wenn Trump wiedergewählt wird, überlege ich wirklich, in die USA zu ziehen.« Auch weil »die verdammte Merkel« die Grenzen geöffnet habe.
Der selbstständige Softwareentwickler filmt sich bei seinen Botschaften an seinen Schwager selbst, läuft dabei über eine große Wiese oder sitzt – einen amerikanischen Whisky Bourbon schlürfend – zu Hause auf seinem roten Sofa. Er schwadroniert über die »little bitch« Greta Thunberg, bei deren Auftritt auf dem Uno-Klimagipfel er sich »fast in die Hose gepisst« hätte. »Sie ist geistig zurückgeblieben!«, ruft N. in die Kamera. Trump habe damals das einzig Richtige getan: »Er hat sie ignoriert.«

...
Die Selbstdarstellung in Form von Nachrichten an den Schwager ist für das Verfahren relevant. Sie lassen Rückschlüsse zu, inwieweit sich hier ein unbescholtener Bürger durch Pandemie und Lockdown radikalisiert hat.
Im Februar 2020 schrieb Mario N. in einem Chat mit einem Bekannten: »Ich sehe keine Lösung mehr, in der keine Gewalt vorkommt.« Im Oktober 2020 klang er schon konkreter: »Ich lande dieses Jahr noch wegen Mord oder Totschlag im Knast.«
 
Zuletzt bearbeitet:
Weitere Ermittlungsergebnisse über den Mörder des 20-jährigen Tankstellenangestellten (Idar-Oberstein):


Auszüge:
Na, da bin ich mal auf das Urteil gespannt. Freispruch wegen unheimlichem Druck auf die Psyche, was er für ein armer Mensch er doch war, zwei Jahre Pandemie, dass hält der Nervenstärkste nicht aus:ironie:
 
Zuletzt bearbeitet:
Weitere Ermittlungsergebnisse über den Mörder des 20-jährigen Tankstellenangestellten (Idar-Oberstein):

Auszüge:

Erstaunlich, daß solches Material in einem Prozeß herangezogen wird. Will sagen,
ich finds gut und bin froh darüber, denn es sagt ja wirklich viel über den Täter aus;
nämlich daß der Mord nicht einfach bloß eine Affekttat im Suff war und wegen
Maskenmimimi, sondern daß der Typ eh schon lange politisch radikal drauf war.
In dem TV-Film über die Tat wurden die Chats mit dem Schwager auch erwähnt.
Daß allerdings ausgerechnet seine Verteidiger dafür sind, daß solches Material im
Prozeß vorgebracht wird, wundert mich, denn das reitet ihn doch erst recht rein.
Ohne diese Infos hätte man denken können "och der Arme, er konnte nich mehr
wegen dem doofen Corona und den noch dööferen Vorschriften". Von wegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Zurück
Oben