Schön, sehr schön. Nur bei aller Weltlichkeit und Ichfixiertheit auch nicht vergessen, dass die abrahamitischen Religionen kollektivistische Heilslehren sind, die die Selbstaufopferung ihrer Gläubigen im Namen ihres Gottes und ihrer Gemeinde ausdrücklich vorsehen.
Hier schreiben Leute irgendwo zwischen Neurose, Psychose und Narzissmus, die sich ernsthaft für Helden halten, weil sie im Namen lächerlich abstrakter und hanebüchen konstruierter Antidiskriminierung linguistische Pfuscherei betreiben und gleichzeitig für das Recht muslimischer Frauen eintreten, in mobile Käfige gesperrt und bei Widerworten zu Klump geschlagen zu werden; radikal weltliche Weichbirnen, die denken, die Welt sei in Ordnung, sobald sie selbst sich nicht mehr über schlimme Wörter empören müssten.
Klar, dass es denen selbstverständlich vorkommt, dass sogar ein Geistlicher zuvörderst auf sich selbst achtet. Auch ich würde Morddrohungen ernst nehmen und mich in Sicherheit bringen, allerdings bekenne ich mich zu keiner Religion, die dem zutiefst widerspricht.