Mit "Genuss" bezog ich mich auf das, was Flimm schrieb.
Er kann Antrieb sein, für alles.
Der Süchtige wartet auf den Tag, an dem er nicht mehr abhängig ist.
Genauso verhält es sich in der Liebe, im Job, in der Partnerschaft.
Z.B. auch in der Überzeugung, dass etwas nicht vorbei ist.
Warten geht oft einher mit Stillstand. Und der mag in dem Moment Chancen bieten.
Aber nicht, wenn er Jahre dauert.
Man verpasst darüber das Leben.
Und viele, viele Menschen sind nicht ohne Grund so unzufrieden und krank.
warten mag ein gewisser Stillstand sein, doch was ist warten?
ich schrieb von den positiven gefuehlen die beim Warten oder auch beim verklaerten Weg dabei sind,
das erfaehrt niemand der nie *gewartet* hat.
Und die welt und der mensch sind so wie jeder einzelne sie sich beschreibt.
Gefuehle aber, sowie der genuss ist ueberall moeglich, ausser man macht ihn mit denken kaputt.
Auch im warten ist genuss und gefuehl moeglich, wie zB jemand der jemanden liebt, er wartet und spuert dieses gefuehl immer wieder, auch oftmals wissen diese Menschen bereits das es nie Realitaet wird, aber die gefuehle sind unbeschreiblich und somit ist man eben auch bereit diese andere seite anzunehmen, der dabei aufkommenden negativen gefuehle,
Wer sagt denn das dieser mensch wenn er einen anderen weg geht es ihm besser geht?
Er koennte zB in eine Beziehung gehen und dort vereinsamen, geschlagen werden, oder auch einfach die Liebe nicht spueren.
Die Liebe ist ein Gefuehl die wir nicht im griff haben, die wir nicht kontrollieren koennen geschweige den finden,
die Liebe findet uns und da wo sie zuschlaegt , verblasst jeglicher Genuss.
Ein in die Sucht fallen lassen, kommt diesem gefuehl sehr nahe, nur das es nicht Liebe ist.