Hallo Cayden,
wer C.G.Jung gelesen hat, weiß, dass er die These aufstellt , dass Archetypen dem kollektiven Unbewussten entstammen, sie also nicht persönlich gefärbt sein sollen, denn gerade das macht den Archetypus aus.
Hallo salesha,
ich denke du hast meinen Absatz missverstanden und du hast recht mit dem dass sie dem kollektiven Unbewußten entstammen. Doch was heißt das? Hast du "Über den Begriff des kollektiven Unbewußten" oder "Archetypen" oder Grundwerk Band 3 von Jung
selbst gelesen?(Ich schon 4x...weil es so erbauend ist

) (Frage ist ernst gemeint. Denn wenn du es gelesen hast, müßtest du eigentl. verstehen, was ich sehr vereinfacht beschrieb, so wie ich caramella sofort verstanden habe. Mein ich.) .
In "Archetypen" schreibt Jung z.B., nach ausführlichen Beispielen, um überhaupt zu verstehen, wie er denn Archtypen meint:
Es gibt so viele Archetypen, als es typische Situationen im Leben gibt. Endlose Wiederholung hat diese Erfahrungen in die psychische Konstitution eingeprägt, nicht in Form von Bildern, die von einem Inhalt erfüllt wären, sondern zunächst nur als
Formen ohne Inhalt, welche bloß die Möglichkeit eines bestimmten Typus der Auffassung und des Handelns darstellen. Wenn sich im Leben etwas ereignet, was einem Archetypus entspricht, wird dieser aktiviert, und es tritt eine Zwanghaftigkeit auf, die wie eine Instinktreaktion, sich wider Vernunft und Willen durchsetzt oder einen Konflikt hervorruft.......
Zitiere aus dem Anfang "Über die Archetypen des kollektiven Unbewußten" (S. 9):
Der Begriff Archetypus passt daher nur mitelbar auf die "représentations collectives", indem er nämlich nur jene psychischen Inhalte bezeichnet, welche noch keiner bewußten Bearbeitung unterworfen waren, mithin also eine noch unmittelbare seelische Gegebenheit darstellen.........
Ihre unmittelbare Erscheinung dagegen,
ist viel individueller, unverständlicher oder naiver als zum Beispiel im Mythos (Anm.: da ja dem Individuum unbewußt (unbekannt)). Der Archetypus stellt wesentlich einen unbewußten Inhalt dar, welcher durch seine Bewußtwerdung und das Wahrgenommen sein verändert wird, und zwar im Sinne des jeweiligen individuellen (Anm: persönlichen!) Bewußtsein, in welchem er auftaucht.
Er schreibt auch, dass man mit der
bewußten Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Archetyp (sollte man es erst mal überhaupt erkennen, dass da so einer, bei einem selbst, am Werke ist) man dessen Energie sehr bewußt zum Positiven nutzen kann.
Aber.....das ist doch hier alles OT, nicht war?
Um zum Thema Pan zurückzukehren.....
Ich erlebte diesen Archetyp vor ca. 15 Jahren und es war ne schöne (auch geile) Zeit. So gut amüsiert hab ich mich davor und danach nicht, irgendwie....man kann aber nicht ewig so sein, man wird ja irgendwie "reifer"

....aber, wer weiß....
...zur Zeit beschäftigt mich Cernunnos...ist ne tiefere Energie, doch auch OT hier.....wenn ich ihn geknackt habe (Cernunnos) und das Bild fertich ist mach ich vllt. nen eigenen Thread auf.
Cayden