Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

"Niemand kommt zum Vater, denn durch mich."

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Terrageist, 21. April 2020.

  1. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.910
    Werbung:
    Das fiel mir irgendwie so ein. Ein ziemlich bekannter Satz, den Jesus als Christus gesagt haben soll.

    "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich."


    Nun ist es ja gerade bei Glauben so, dass entsprechend der Einstellungen und auch Sichtweisen, solcherlei immer wieder verschieden ausgelegt werden kann. Vielleicht hat es aber auch eine Bedeutung im Sinne davon,
    dass "es" sich gemeinsam mit den Menschen, die gerade damit umgehen, immer weiter entwickelt oder entfaltet, entsprechend der Verständnismöglichkeit.
    "Entfaltung" heißt ja nicht in dem Sinne "Wachstum" = Größer werden (körperlich), sondern "etwas das Zusammengefaltet war / ist, öffnet und breitet sich aus.
    Es war / ist schon immer da, doch ein kleiner Satz wird dann evtl. zu einem riesigen Buch, je nachdem.


    Ich selbst stelle mir vor, zum einen, dass mit dem "Vater" ja "Gott" gemeint ist.

    Wenn man jetzt Jesus als Mensch betrachtet, der tatsächlich gelebt hat, und jetzt mehr oder weniger aus anderen Sphären agiert oder "ist", dann könnten ihn Manche zum "Gott" erheben und anbeten.

    Wenn der Mensch aber weiter geht, bzw. der eine oder andere könnte eine Art inneres "Erwachen" oder
    "Bewusstwerden" erleben, und dabei diese Worte in sich selbst begreifen, als das Tiefste das in ihm spricht
    und er selbst IST.

    Da es in der Welt nichts gibt außer ihm, so wird alles durch ihn wieder zum Ursprung zurückkehren.
    Da "Er" aber weiß, dass er es in Wirklichkeit nicht selbst ist, so nennt er dieses Lebendige in sich den "Vater".
    "Es" wirkt durch ihn und mit ihm.

    Nun gibt es aber sicher viel Irrelevanz. Denn der persönliche Mensch ist eben nicht das göttliche Wesen,
    jedoch trotzdem immer ein Ausdruck davon, und in diesem Moment ist er es.
    Dann sagt Jesus: "Der Vater und ich sind eins."
    Und trotzdem ist er nicht selbst ein Gott.
    Eine "Verbindung" kann sicher jeder herstellen, der in sich , ich nenne es jetzt den Christus, kommt aber namentlich auf die Glaubensrichtung an, zum Beispiel auch der Buddha in sich, wie auch immer,
    die Quelle der Natur, den Ausgangspunkt und das Unbenennbare, ja eine Art Kanal = Eng-el darstellt.

    Jedoch sobald, und dafür kann der jeweilige Kanal nichts, sobald der tragende Mensch angebetet wird,
    kann er dem nicht mehr gewachsen sein.

    Meine Gedanken dazu. Ich gebe zu, dass ich nicht speziell gläubig bin im Sinne von Kirche usw..
    Vieles fühle ich dennoch in meiner Seele als "Wahrheit".


    Vielleicht mögen auch andere hier ihre Gedanken und Gefühle oder auch Wissen , Erfahrungen usw. äußern. :)


    Liebe Grüße
     
    Alfa-Alfa gefällt das.
  2. Wellenspiel

    Wellenspiel Guest

    Ich erfahre es genau so, wie der Satz es sagt.

    NIEMAND - denn ich bin ich und kann nur für mich sprechen
    KOMMT - denn ich muss schon selbst kommen
    ZUM VATER - das Absolute
    denn DURCH MICH - mitten durch mich hindurch, aus meiner Mitte, in meine Mitte. Diese Mitte des Lebens ist nicht die Mitte meines Selbst, sondern des Lebens an sich.
     
  3. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    9.287

    Dieser Spruch - falls er denn stimmt - hat viel Leid über die Welt gebracht.

    Als Vorwand, alle Nichtchristen als "gottlose Heiden" zu verachten, wenn sie nicht "Jesus nachfolgen", wie der fromme Dauerspuch jener überfrommen Bibelchristen lautet.
     
  4. Terrageist

    Terrageist Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2019
    Beiträge:
    3.910
    Werbung:
    "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich", könnte man so betrachten, zum einen, dass nur jeder selbst es aussprechen kann.
    Dann könnte man davon ausgehen, dass alle selbst erlebte Welt, und seien es auch Geschichten anderer, Vergangenheiten, Erinnerungen usw.,
    aus dem eigenen Bewusstsein kommt (das einzige von dem man wirklich wissen kann).

    In der eigenen inneren Stille liegt alle Verarbeitung. Andere existieren nur in der Form, zumindest wenn sie "in meine Welt schauen" und einen Teil davon bilden,
    wie mein Bewusstsein sie wahrnehmen kann, und alle Verbindungen und Erfahrungen (mit ihnen) lösen sich, indem ich ihnen den Weg öffne in meine
    innere Stille, (welche Jesus den "Vater" nannte).
    Durch diese "Klärung" = göttliche Klärung, finden sie den Weg, evtl. an meinem "Nicht-Verstehen" vorbei, aber dennoch muss es durch mich und die Erfahrung gehen.

    Bedeutsam ist da auch der Satz, würd ich sagen: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."
    In diesem Moment spricht Jesus den ihn bei der Kreuzigung umgebenden Menschen eine eigene Bewusstheit ab.
    Somit übernimmt er selbst die Verantwortung und übergibt es seinem Inneren, in sich wohnenden Vater, Stille, Quelle.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden