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wenn jetzt erst "nebenwirkungen" erkannt werden, stimmt das mich nicht unbedingt fröhlisch.
Da sagst du etwas, also waren wir alle doch Versuchskaninchen eines riesiges Experimentes, welches natürlich auch schief gegangen sein könnte.
Zur Verschwörung ist es nicht weit, wenn das Immunsystem durch die Impfung umprogrammiert wurde und dieser Prozess scheinbar auch vererbbar ist.

Hoffentlich kommen nicht irgendwelche Langzeitschäden, wie damals mit dem Conterganskandal auf uns zu.
 
Da sagst du etwas, also waren wir alle doch Versuchskaninchen eines riesiges Experimentes, welches natürlich auch schief gegangen sein könnte.
Zur Verschwörung ist es nicht weit, wenn das Immunsystem durch die Impfung umprogrammiert wurde und dieser Prozess scheinbar auch vererbbar ist.

Hoffentlich kommen nicht irgendwelche Langzeitschäden, wie damals mit dem Conterganskandal auf uns zu.
Naja, diese Schlussfolgerung ziehe ich nun so nicht im Besonderen.
Praktizierte "Medizin" ist im meinen Augen schon immer auch experimentell.
Sie entwickelt sich ja bestenfalls. Letzlich sehe ich Praxis immer als experimentell.
 
Naja, diese Schlussfolgerung ziehe ich nun so nicht im Besonderen.
Praktizierte "Medizin" ist im meinen Augen schon immer auch experimentell.
Sie entwickelt sich ja bestenfalls. Letzlich sehe ich Praxis immer als experimentell.
Experimentell durch idR Massen an Tierversuchen. Oder anders ausgedrückt, die Selbstverständlichkeit, mit der wir Tiere als Versuchsobjekte nutzen, teile ich so gar nicht. Bin strikt gegen Tierversuche, es gibt mittlerweile Methoden diese zu ersetzen:

"Tierversuche werden durch sogenannte In-silico-Methoden (am Computer) und virtuelle Versuchsreihen ersetzt, indem menschliche biologische Daten mittels mathematischer Modelle, Künstlicher Intelligenz und Datenbanken simuliert werden. Dies ermöglicht es, die Wirkung von Medikamenten oder Chemikalien direkt auf den menschlichen Organismus vorherzusagen, ohne auf Tiermodelle angewiesen zu sein."

Wandel und die konkreten Umsetzungen in der modernen Forschung stützen sich auf folgende Kernbereiche:

1. Computermodelle und Künstliche Intelligenz (In-Silico)Datenbankabgleich und QSAR-Modelle: Computerprogramme nutzen historische Daten bereits getesteter Stoffe, um mithilfe von Quantitative Structure-Activity Relationships (QSAR) Vorhersagen über die Toxizität oder Wirksamkeit neuer chemischer Verbindungen zu treffen.Virtuelle Simulationen (Digital Twins): Die biologischen Eigenschaften und molekularen Wechselwirkungen des Menschen werden in mathematische Formeln gefasst. Dadurch können beispielsweise Herzrhythmusstörungen oder die Ausbreitung von Wirkstoffen im Körper virtuell am Bildschirm durchgerechnet werden.

2. Künstliche Gewebe und Mini-Organe (In-Vitro)Virtuelle Versuche stehen nicht isoliert da, sondern basieren auf echten biologischen Daten aus dem Reagenzglas, um höchste Präzision zu erreichen:Organoide: Aus menschlichen Stammzellen werden gezüchtet, funktionsfähige Mini-Organe (z. B. Mini-Gehirne, Lebern oder Lungen) erstellt, an denen die Wirkung von Medikamenten direkt getestet wird.Organ-on-a-Chip: Menschliche Zellen werden auf mikrofluidischen Chips kultiviert. Diese Chips simulieren die Blutzirkulation, mechanische Bewegungen (wie das Atmen der Lunge) und Stoffwechselprozesse des Körpers realistisch.

3. Vorteile gegenüber Tierversuchen
Höhere Relevanz für den Menschen: Tierversuche liefern aufgrund anatomischer und genetischer Unterschiede oft andere Ergebnisse als beim Menschen. Computermodelle und Organoide basieren von Beginn an auf menschlichem Gewebe.Schnelligkeit und Kosteneffizienz: Virtuelle Reihen können innerhalb weniger Stunden oder Tage tausende chemische Verbindungen testen, wofür in der Realität jahrelange Tierstudien nötig wären.Präzision: Studien zeigen, dass moderne Computermodelle bei bestimmten medizinischen Fragestellungen (etwa dem Risiko von Herzrhythmusstörungen) bereits präziser sind als Tierversuche.
Die Entwicklung erfolgt entlang des sogenannten 3R-Prinzips (Replace, Reduce, Refine) der Bundesregierung: Versuche am Tier sollen konsequent vermieden (Replace) und durch diese computerbasierten und virtuellen Methoden ersetzt werden."



 
Experimentell durch idR Massen an Tierversuchen. Oder anders ausgedrückt, die Selbstverständlichkeit, mit der wir Tiere als Versuchsobjekte nutzen, teile ich so gar nicht. Bin strikt gegen Tierversuche, es gibt mittlerweile Methoden diese zu ersetzen:
Wie gesagt, Leben/Tun ist fuer mich experimentell.
Ich gehörte aber eher zur konservativen Abteilung bezogen auf mein Leben.
Der Rest deines Textes beziehe ich nicht mehr auf meinen Text
 
Wie gesagt, Leben/Tun ist fuer mich experimentell.
Ich gehörte aber eher zur konservativen Abteilung bezogen auf mein Leben.
Der Rest deines Textes beziehe ich nicht mehr auf meinen Text
Ist okay, es ist ja auch mein Beitrag. Und das kann eben bedeuten, dass man einen Teil zitiert und etwas Erweiterndes dazu ergänzt, so etwas kann im Austausch münden. Wobei ich eine Frage erwartet hätte: Bis du denn für Menschenversuche? Und da sind wir wieder bei obigem.

Daher beantworte ich sie auch gleich:

Unter bestimmten Voraussetzungen - ja.

1. Es muss sichergestellt sein, dass es auf Freiwilligkeit und Aufgeklärtheit basiert, d.h. der Proband muss im Bilde sein, worauf er/sie sich einlässt. Daher fallen einige Gruppen mE dort ohne Ausnahme heraus:

1.1. Kinder bis zum Zeitpunkt der Volljährigkeit (auch nicht unter der Entscheidungsgewalt von Eltern!)
1.2. Kognitiv eingeschränkte Personen, welche den Umfang dessen nicht abschätzen können, geistig eingeschränkte Personen.
1.3. Menschen mit Demenz, Alzheimer etc.
1.4. Grundsätzlich alle, welche die möglichen Folgen einer nicht abgesicherten und nicht zugelassenen Behandlung aus verschiedensten Gründen kognitiv nicht erfassen können. Habe ich wen vergessen, dann bitte ergänzen.
1.5. Natürlich muss eine penibel genaue - soweit eben möglich - Risikoaufklärung stattfinden, auch über das, was an unbekannten Risiken möglicherweise auftreten kann, sprich Entwicklungsrisiken. Also ohne konkrete Bennung, aber die Tatsache als solche (Informed consent, Einwilligung nach erfolgter Aufklärung, Entwicklungsrisiken) muss in der Aufklärung enthalten sein.
1.6. Jederzeitiges Rücktrittsrecht. u.v.m.

Niemand darf an einer klinischen Studie teilnehmen, ohne umfassend und verständlich informiert worden zu sein.

Wenn das gegeben ist, auf jeden Fall.
 
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