Wie gesagt, Leben/Tun ist fuer mich experimentell.
Ich gehörte aber eher zur konservativen Abteilung bezogen auf mein Leben.
Der Rest deines Textes beziehe ich nicht mehr auf meinen Text
Ist okay, es ist ja auch mein Beitrag. Und das kann eben bedeuten, dass man einen Teil zitiert und etwas Erweiterndes dazu ergänzt, so etwas kann im Austausch münden. Wobei ich eine Frage erwartet hätte: Bis du denn
für Menschenversuche? Und da sind wir wieder bei obigem.
Daher beantworte ich sie auch gleich:
Unter bestimmten Voraussetzungen - ja.
1. Es muss sichergestellt sein, dass es auf Freiwilligkeit und Aufgeklärtheit basiert, d.h. der Proband muss im Bilde sein, worauf er/sie sich einlässt. Daher fallen einige Gruppen mE dort ohne Ausnahme heraus:
1.1. Kinder bis zum Zeitpunkt der Volljährigkeit (auch nicht unter der Entscheidungsgewalt von Eltern!)
1.2. Kognitiv eingeschränkte Personen, welche den Umfang dessen nicht abschätzen können, geistig eingeschränkte Personen.
1.3. Menschen mit Demenz, Alzheimer etc.
1.4. Grundsätzlich alle, welche die möglichen Folgen einer nicht abgesicherten und nicht zugelassenen Behandlung aus verschiedensten Gründen kognitiv nicht erfassen können. Habe ich wen vergessen, dann bitte ergänzen.
1.5. Natürlich muss eine penibel genaue - soweit eben möglich - Risikoaufklärung stattfinden, auch über das, was an unbekannten Risiken möglicherweise auftreten kann, sprich Entwicklungsrisiken. Also ohne konkrete Bennung, aber die Tatsache als solche (
Informed consent,
Einwilligung nach erfolgter Aufklärung,
Entwicklungsrisiken) muss in der Aufklärung enthalten sein.
1.6. Jederzeitiges Rücktrittsrecht. u.v.m.
Niemand darf an einer klinischen Studie teilnehmen, ohne umfassend und verständlich informiert worden zu sein.
Wenn das gegeben ist, auf jeden Fall.