FreeStar
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Kann ich schon auch verstehen, diese Haltung.Und warum nun ausgerechnet die Olympiade zum Abfeiern von Queer
herhalten mußte, bleibt weiterhin eine Frage. Was sollte das überhaupt?
Wird zukünftig nun jede Art von Feierlichkeit unter dieses Motto gestellt?
Man kann sein Darstellungs- und Sendungsbewußtsein auch übertreiben.
Eine angemessene Dosierung brächte mehr Sympathie und Akzeptanz ein.
Die eigentlichen Stars der Feier, die teilnehmenden Sportler nämlich,
gingen hingegen regelrecht unter. Sie auf diese kleenen Boote zu packen,
statt wie sonst immer sie ins Stadion einlaufen zu lassen, war jämmerlich.
Ich finde es zwar gut, wenn Queere ordentlich auf die K*kke hauen, weil sie so kreativ sind, es bunt ist
und weil es auch nötig ist, scheinbar vllt sogar wieder mehr....
Aber: Man hat schon den Eindruck manchmal "heutzutage", alles, was nu trans, queer, depressiv, bipolar, magersüchtig,
essgestört, Opfer von Bodyshaming oder sonstwas ist- auf jeden Fall eine irgendwie angeblich verfolgte, gedisste oder was auch immer für eine arme gekränkte Minderheit-
kriegt auf jeden Fall immer voll übertrieben Aufmerksamkeit und Solidarität und Hype und hastenichtgesehen.
Und Herzchenfingerchen und Emojis und blabla.
Es nervt auch echt manchmal und verkommt auch zur Show vor allem...
Nichts gegen Enttabuisierungen, Sprechen über, stehen zu etc. Aber manchmal ist es schon echt drüber,
Hauptsache, man kann sich irgendwas aus der Reihe ans Revers heften.
Dass man das bei Olympia ein Mal so macht, finde ich ganz gut. War noch nie, kann man ruhig, eckt schön an
und tanzt aus der Reihe, macht Sinn.
Aber insgesamt...naja, s.o.




