Mutter werden ist nicht schwer, Mutter sein dagegen sehr?

In meinem Umfeld gibt es (leider) eine Frau, die die Idealvorstellung des "Tradwife" intus hat, die auch unbedingt für die Kinder 150% da sein muss. Sie propagiert ein Idealbild einer "Bullerbü-Kindheit", vollkommen ohne Mediankonsum und auch vollkommen ohne Süßigkeiten o.ä. Von dieser Frau musste ich mir schon Vorträge anhören, weil sie gesehen hat, dass ich meiner Tochter ein Eis gegeben habe oder auch, dass sie gesehen hat, dass sie an und mit meinem Smartphone spielen durfte; Ich müsste ihrer Meinung nach 100% der Zeit zu Quality-Time mit pädagogisch wertvollen Spielen, Spielplatzbesuchen o.ä. gestalten. Dass ich mittlerweile nicht mehr mit der Mutter des Kindes ein Liebespaar bilde, wir getrennt leben, aber uns noch so weit es eben möglich ist gemeinsam um die Belange unserer Tochter zu kümmern, ist für diese Frau auch ein rotes Tuch, was ebenfalls schon Vorträge triggerte, in denen der Begriff psychisches Trauma häufig vorkam.
Wir könnten einen Thread aufmachen, in dem wir und gemeinsam gute Antworten für die Dame überlegen :D
 
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Ja, das macht den Unterschied -
mein 1. Sohn wurde nur 2 Jahre vorher geboren -
aber halt - du weißt schon wo....😉

Hier bin ich so frei - und gebe einen Link von Chat GPT rein, wo ich einen Kernsatz analysieren ließ,
fand ich irgendwie spannend,
ganz interessant - ziemlich am Ende auch im Bezug auf den Film , da finde ich die Kernproblematik des Filmes gut interpretiert.

Vielleicht etwas triggernd!?
Leider schaffe ich keinen Spoiler...😔

 
Wir könnten einen Thread aufmachen, in dem wir und gemeinsam gute Antworten für die Dame überlegen :D

Wenn diese Themen aufkommen, antworte ich ihr mittlerweile: "Das diskutiere ich nicht mehr mit Dir." Das ist denke ich die sinnvollste Antwort, die ich da geben kann. Diskutieren undmich ihr gegenüber rechtfertigen raubt mir nur Zeit und Energie.
 
Ja - ich finde das auch!
Der Vergleich zu früher:

"Früher durfte man nicht fühlen.
Heute darf man nicht nicht fühlen."


Dieses Zitat aus dem Chat halte ich für sehr stimmig!
Ich kann mich ganz gut an die Sätze der alten Frauen zu den damaligen jungen Müttern erinnern:

Du verwöhnst dein Kind zu sehr!
Ein bisschen Schreien lassen ist gut für die Lungen!
usw...usw..


Waren halt andere Zeiten!
 
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Ich fand das damals(1979) schlimm, dass mein Sohn im Krankenhaus bleiben musste, er hatte Gelbsucht, und ich ohne Kind nach Hause geschickt wurde, heulend!
Ich sollte dann zu Hause abpumpen und die Milch ins Krankenhaus bringen. Das hat alles vorne und hinten nicht geklappt.
Ein Hebamme die nach Hause kam gab es nicht.
Mein Mann durfte aber bei der Geburt dabei sein und eine Freundin meiner Mutter, die da gearbeitet hat auch, da war ich ziemlich umsorgt.
Aber mein Baby durfte immer nur stundenweise im Zimmer sein.
 
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