In meinem Umfeld gibt es (leider) eine Frau, die die Idealvorstellung des "Tradwife" intus hat, die auch unbedingt für die Kinder 150% da sein muss. Sie propagiert ein Idealbild einer "Bullerbü-Kindheit", vollkommen ohne Mediankonsum und auch vollkommen ohne Süßigkeiten o.ä. Von dieser Frau musste ich mir schon Vorträge anhören, weil sie gesehen hat, dass ich meiner Tochter ein Eis gegeben habe oder auch, dass sie gesehen hat, dass sie an und mit meinem Smartphone spielen durfte; Ich müsste ihrer Meinung nach 100% der Zeit zu Quality-Time mit pädagogisch wertvollen Spielen, Spielplatzbesuchen o.ä. gestalten. Dass ich mittlerweile nicht mehr mit der Mutter des Kindes ein Liebespaar bilde, wir getrennt leben, aber uns noch so weit es eben möglich ist gemeinsam um die Belange unserer Tochter zu kümmern, ist für diese Frau auch ein rotes Tuch, was ebenfalls schon Vorträge triggerte, in denen der Begriff psychisches Trauma häufig vorkam.