Wenns um Schutz vor Übergriffen geht, da bin ich bei dir. Ansonsten brauchen sie Aufklärung, altersgerecht. Bei dem 11Jährigen im Forum gab es Stimmen, die meinten ein Kind müsse man doch um Himmelswillen von Magie fernhalten. Dabei ist das Leben der Kinder voller Magie. Derartiges sagt nichts über das Wesen der Magie aus, sondern nur etwas darüber, wie der Einzelne darüber denkt und sei es etwas schlechtes, dann wird das Kind es so übernehmen, insbesondere wenn es von einem Elternteil kommt.
Daran hat jemand zu arbeiten, der sich mit Magie befasst.
Wenn ein Kind fällt, weint es nicht automatisch...derlei Verhalten wird durch Überfürsorglichkeit gefördert. Ein Lautes Drama mit dicksten Krokodilstränen, bei jedem kleinen Sturz und eine mitweinende Mutter...großartig. Mein Sohn ist 2, der fällt, sagt hoppala, lacht und läuft weiter. Ich weiß bei ihm, daß wenn er weint, daß wirklich was los ist.
Du kannst gewisse Dinge die unangenehm, befremdlich und sei es verstörend sind, nicht von Kindern fernhalten bzw. zeigt die heutige Gesellschaft, daß jene Kinder, bei denen genau dies versucht wurde, mit ihrem Leben nicht klar kommen, weil sei ein falsches Bild von der Wirklichkeit haben und die Mamas&Papas irgendwann mal nicht mehr da sind, um ihrem Schützling alles unangenehme abzunehmen.
Ein lustiges Beispiel ist Mama und Papa, die über Sexualität aufklären wollen, in einem Alter, wo die Kinder schon längst aufgeklärt wurden, im Schulunterricht. Das führt in weiterer Folge, daß Eltern als seriöse Infoquelle ganz einfach "out" sind und in wichtigen Dingen nicht mehr konsultiert werden.
So mag auch der Tod und die Toten für den einen bloß etwas Gruseliges unter der Erde sein, oder strahlend weiße Knochen, im Karner schön säuberlich aufgeschlichtet, oder eben ein Prozeß des Vergehens, der zugegebenermaßen ein respekteinflößender, keinesfalls schöner Anblick ist, schon garnicht im empathischen Zugang.
Die Verbindung zu einem Selbst in dem Bildnis, die großen Ekel hervorrufen mag, ist, daß wir irgendwann einmal alle so aussehen werden, Maden treten in die Bauchhöhle ein und eröffnen den Brustkorb...bis hin zum sauberen, blanken Knochen ist es ein weiter Weg.
So manche Reaktionen bestätigen ganz klar - Sterben ist das Tabu der Moderne. Ich habe einmal eine nahmhafte Künstlerin schamanisch begleitet, die Probleme mit der Geisterwelt hatte. Aus ihrer Sicht war es ihr ein Bedürfnis, Tod und Vergehen möglichst natürlich darzustellen.
Derartige Menschen sind für mich Magier, die etwas bewirken, gegen die Strömung des Mainstream. Dann kommt lang nichts und dann irgendwann einmal kommen die wiederkäuenden Esoteriker, die gerade ein Buch gelesen haben, das sie erst drei Tage später verstehen und am vierten Tag glauben, es wäre ihre eigene Erkenntnis gewesen
Lebensnahe sieht das Leben eben etwas anders aus und ebenso auch das Sterben, schau hin, oder schau weg,- ist ja dein Leben xD