Danke, athanasis, für deine Mühe!
Das ist vollkommen richtig. Mit (meiner) Weiblichkeit hab ich echte Probleme. Aber ich komme immer mehr darauf, dass das wohl ein gesamtgesellschaftliches Phänomen/Problem ist. Dass Weiblichkeit mit devot/submissiv- sein gleichgesetzt wird, und dass das unglaublich verpönt ist. Emanzipierte Frauen - und als eine solche sehe ich mich - sind im Grunde nichts anderes als toxische Männer in Frauenkörpern. Das Weibliche in seiner ursprünglichen Form (wie auch immer die aussehen mag), wird im Patriarchat minder geschätzt. Dementsprechend habe ich ein echtes Problem, weiblich zu sein.
Aber es hat sich schon gebessert.
Was ich mittlerweile auf jeden Fall weiß, ist, dass ich auf die männliche Polarität stehe. Momentan bin ich unglaublich scharf auf ganz primitive Ausdrucksformen männlicher Polarität. Bad Boys, aber so richtige.
Ja, da sagst du was!
Ich habe für mich mittlerweile als Regel angenommen, dass ich als Frau eben NICHT den ersten Schritt mache. Dass ich zwar Bereitschaft signalisiere und mich ansprechbar mache, aber eben ansonsten warte (das passt auch zu
@flimm s Beitrag). Weil ein Mann, der echtes Interesse an einer Frau hat, der kommt auch in die Gänge. Und so warte ich jetzt halt. Aber es passiert eben nichts.
Was schon ein Fortschritt ist zu früher, wo ich noch vollkommen verschlossen war, ist, dass ich in Kontakt trete. Ich hab das Gefühl es wird ständig und überall geflirtet. Und es kommen mir regelmäßig Männer unter, wo ich mir denke: yummy, hot! Aber das war es halt dann auch wieder.
Ich mag mich definitiv nicht Männern aufdrängen. Ich finde das auf diese Weise sehr schön, in der passiven Position zu sein, und es gibt mir Halt und Orientierung. Z.B. brauch ich mir überhaupt keinen Kopf mehr darüber zu machen, ob mich jetzt jemand mag, oder vielleicht doch nicht. Weil ich davon ausgehe: wenn es so ist, dann wird er es mir schon zeigen.

Und ich denke nicht, dass das der falsche Weg ist.
Danke dir lieb für dein offenes Feedback.
Ich hatte Schlange Wege als Orientierung, oder auch als 'Impulsgeber' gesehen. Mit dem Kind daneben kanne s aber auch gut sein, dass du dich zurücknimmst, quasi wie ein Kind, dass die Verantwortung und Führung in die Hände einer Person legt, der es vertraut. Diese Art des Vertrauens läse ich in der Karte Hund, und die liegt direkt unter den Wegen, der Karte, die uA für Entscheidungen steht. Also die Entscheidung vertrauensvoll in die Hände eines Anderen legen.
Zwei Fragen folgere ich daraus: 1. wie steht es um das Vertrauen insgesamt? und 2. wer ist dieser Mensch, in dessen Hände du dich begeben magst?
Im Hund, dem Vertrauen, liegt die Wolke; also ist diese Vertrauen nicht wirklich da, es ist weder nicht augebildet (Wolke in Kind, unreif, aber auch kindliches Verhalten; und damit haben wir einen Kreis geschlossen)
Der Hund liegt im Bären, also das ist der kernige Typ mit der breiten, behaarten Brust (na, wie heisst er, Jason Maoam), der Mann, der sich selbst und seine Kraft kennt, jemand der in einer Vertrauenposition ist, weil er diese Kraft inne hat. Bär steht auch für Vater.
Der Bär selbst liegt in 35, dem Anker; Halt geben, mit Herz Liebe geben; Liebe die so unabdingbar und essentiell ist, im Kreuz. Aber es passiert nicht. Bär blickt in den Sarg; Sarg in den Fischen, da wird etwas nicht erfüllt, vertrocknet, bewegt sich nicht emotional (e-motion - Bewegung).
Zwischen dir und dem Bären liegt der Fuchs. Du traust dem Bären, den du eigentlich willst, nicht über den Weg [14] über 15]. Du witterst die Chance [02 in 24], aber du verharrst. Warum? Ich vestehe, dass du erobert werden möchtest, erwählt, von einem, der es Wert ist, der dir deine unschuldigen Träume erfüllen kann, der dir die Geborgenheit [16 in 04] gibt, das zu entdecken, was du in dir hast (besonders das weniger unschuldige). Ich glaube Scham spielt da auch keine unbedeutende Rolle, insbesondere, wenn du dein Tag-Träumen mit dem vergleichst, was real passieren kann, was dieser Mann entwickelt, usw.
Es zieht dich an, aber es stösst dich auch ab. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, du willst einen Teil von dir, etwas Wildes?) freilassen [30 in 20], aber es macht dir gleichzeitig Angst, weil du es nicht kontrollieren kannst.
Und es ist allemal einfacher zu denken, es wird eh nicht passieren, weil er sich nicht interessiert [08 unter 28]?
Hoffe das sagt dir etwas.
LG