Hallo Valeria, ich habe auch Mondknoten im 8. Haus.
Mondknoten im 8. Haus
Hier wird der Einzelne mit einem inneren Kampf auf der fundamentalsten Ebene konfrontiert. Sein Karma ist, den extremen Besitzanspruch aus seinen vergangenen Inkarnationen zu überwinden. Bis er anfängt, sich damit auseinanderzusetzen, wird er schwer einen Sinn in etwas, das er nicht selbst besitzen kann, finden. Er ist neidisch auf alle Besitztümer der anderen, denn er will alles in Besitz nehmen, was er sieht. Bei einigen Menschen entwickelt sich daraus ein unersättliches Besitzstreben. In dieser Beziehung besteht so ein starker Drang, daß ihn nur wenig davon abbringen kann, seine Ziele zu verfolgen.
Fast immer ist sein leben auf sexueller Kraft aufgebaut, und es ist fast sicher, daß sein Verständnis der Sexualität stark pervertiert ist. Für gewöhnlich liegt etwas Animalisches in seiner Natur. Er zeigt entweder offen oder versteckt eine Abneigung gegenüber den Auswirkungen der gesellschaftlichen Zivilisation.
In seinen vergangenen Leben hatte der Mensch kein Verständnis für die Werte des anderen. Er ging seiner Wege, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen. Seine Seele hat eine Vorstellung von so hohen Bedürfnissen entwickelt, daß er sie nie erreichen kann. Auch wenn er erfüllt ist, scheinen die Dinge, die er am meisten braucht, außer Reichweite zu liegen. Er verhält sich wie der sprichwörtliche Esel, der der vorgehaltenen Karotte folgt, aber er erkennt nicht, daß er sich selbst diese Karotte vorhält.
Seine Mitmenschen würden ihm die Sterne vom Himmel holen, aber sie wissen genau wie er, daß auch sie nur ein vorübergehendes Spielzeug wären, das wieder weggelegt und durch ein neues Bedürfnis ersetzt wird. Es scheint, daß er die Quantität der Qualität begehrt, kurz gesagt, er will ALLES! Er ist in jeder Hinsicht exzessiv, und es ist für ihn auch dann noch schwierig, sich zu ändern, wenn er schon sieht, daß ihn sein Weg in den Abgrund führt. Er überzieht alles so exzessiv, daß er, wenn ihm seine Fehler bewußt werden, so weit von seinem Ausgangspunkt entfernt ist, daß er den Rückweg nicht mehr findet. Somit folgt er weiter einem Weg, von dem er zwar weiß, daß er falsch ist, aber der einzige ist, den seine Augen erkennen können.
In einigen Fällen schlägt er so über die Stränge, daß er Schwierigkeiten mit dem Gesetz bekommen kann. Aber noch lange, nachdem er seine Fehler erkannt hat, versucht er, die anderen zu überzeugen, daß er recht hat.
Mehr als andere muß der Mensch Selbstbeherrschung lernen, denn ohne Disziplin macht die gewohnte Selbstgefälligkeit aus früheren Inkarnationen sein jetziges Leben zu einem wüsten Durcheinander.
Einige mit diesem Mondknoten erleben eine so schwere Krankheit, die fast zum Tod führt, daß sie das Leben neu schätzen. Andere erleben auf dem Gebiet der Sexualität unangenehme Episoden, so daß sie anfange, ihr Verhalten zu analysieren. Aber immer ist die karmische Lehre dieselbe: Der Einzelne verhält sich so extrem, daß er unausweichlich alles zerstört, was er einmal gewonnen hat. Durch das symbolische Sterben seiner exzessiven Verhaltensweisen kann er eine neue Geburt erfahren.
Der Überrest aus der Vergangenheit deutet auf eine zu starke Bindung an physische und materielle Dinge hin.
Oft entwickelt er ein Interesse am Okkulten, und aus diesem Bereich erhält er auch die Informationen, die er für diese regenerierende Transformation braucht. Egal, was er tut, es herrscht immer ein Chaos, denn er ist ein Extremist. Immer noch höhlt ihn der Überrest von Starrköpfigkeit und Faulheit von seiner Wiedergeburt ab.
Seine Seele möchte sich transformieren, aber er hat Schwierigkeiten, die dafür notwendige Energie zu finden. Eines der schwierigsten Dinge für ihn ist, keine Fußspuren zu hinterlassen, denn er möchte unbedingt so beeindrucken, daß er sich sein Leben noch schwerer macht.
Beziehungen sind extrem wichtig für ihn. In seinen früheren Inkarnationen hat er ein Weltbild entwickelt, das die Welt in soziale Schichten einteilt, und mit dieser Vorstellung in sich ringt er um Status, immer in dem Glauben, daß einige Menschen privilegierter sind als andere. Durch den Mondknoten im 8. Haus muß er symbolisch sein vergangenes Wertsystem zerstören und sich einer permanenten Wandlung unterziehen, die ihn schließlich mit den Werten der anderen in Einklang bringen kann. Er kann viel von den Menschen lernen, die ihm nahestehen, sobald er bereit ist, ihnen zuzuhören.
Der größte Teil seiner sexuellen Gedanken entspringt seinem tief verwurzelten Wunsch, die physische Ebene zu zerstören. Seine Gedanken führen ihn auf einen Weg, wo er nur noch Ekel gegenüber sich selbst sowie gegenüber dem physischen und materiellen Leben, das er so lange führt hat, empfindet.
Er muß sein neues Leben ganz von vorne beginnen. Und da jeder Schritt sehr langsam vor sich geht, wird er jeden Zentimeter, den er dazu gewinnen kann, sehr hoch schätzen. Tatsächlich weisen diese Mondknotenstellungen auf ein schweres leben hin, aber nur, weil die Verhaltensweisen der vergangenen Inkarnationen so eingefahren sind.
Bis diese Umwandlung vollzogen ist, ist sein Leben ein unaufhörliches, finanzielles Tauziehen. Dadurch soll er die karmische Lektion lernen, daß Besitz nur zum Gebrauch gedacht ist und daß es nicht nötig ist, mehr zu besitzen als man im Augenblick braucht. Wenn er die Tendenz überwindet, seine Lebensenergie zu vergeuden, kann er ein wahrer Dynamo im Geschäftsbereich werden. Dennoch darf er niemals vergessen, daß er ein Mensch ist, der alle Brücken hinter sich abbrechen muß, und zwar als Vorsichtsmaßnahme, damit er nicht wieder in die Bereiche verfällt, die zu überwinden er gekämpft hat. Er muß die biblische Geschichte von Lot verstehen lernen, von dem verlangt wurde, nachdem er endlich aus Sodom und Gomorrha befreit war, kein persönliches Eigentum mitzunehmen und auf keinen Fall zurückzuschauen!
Der Mondknoten im 8. Haus kann den Menschen zu seiner Regeneration, aber auch zu seiner Degeneration führen. Entscheiden ist die Kraft des Glaubens an sich selbst! Um den Himmel zu erlangen, muß der Mensch erst durch die Hölle gehen. Dort, in der Tiefe, muß er die Erfahrung machen, daß Gott auch den leisesten Hilferuf hören wird, sobald er aufrichtig verspricht, nicht zurückzuschauen.
Das Zeichen, das den absteigenden Mondknoten enthält, deutet auf das Wertsystem des vergangenen Lebens hin, das in diesem Leben neu erschaffen werden soll. Das Zeichen, das den aufsteigenden Mondknoten enthält, zeigt die Wege auf, die eine Wiedergeburt möglich machen.
Und mitz Chiron deute ich als Bezihungen mit Ablauf Datum.