Mobbing im Allgemeinen und Besonderen

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@Indigofire .
Wenn es dich echt so interessiert, dann es gibt die enorme Zahl von der konkreten Fällen..und zwar von heute. Im Buch von Arno Gruen
Der Wahnsinn der Normalität.
So viele Verbrecher waren echt freigesprochen.
Und diese Umkehr Opfer gegen Täter stellt den Merkmal der modernen Geschichte dar.
Mehr kann man hier nur sagen, daß wenn der Mensch auf die persönliche Ebene in der Diskussion herunter pendelt, wenn User sagt, zum Beispiel, du bist doch blöd, du begreifst nicht, das genau ist im Grunde die innere Destruktivitat, die sich ausleben wollte. Der Mobbing, auch die Unterstellungen, die ich besonders auf diesem Forum wieder und wieder beobachte, Anspielungen , necken, Hänseln mit den Wörtern, das ist der grundlegende Mechanismus, der zeigt, wie die Psyche funktioniert. Mehr ich würde nicht auf das Thema eingehen. Mach's gut. Lieber Gruß.
 
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Alles, was Du hier schreibst, kann und wird gegen Dich verwendet werden (bei Bedarf), nein, hier gibt es kein Recht auf einen Anwalt.
Nun, wieso haben Menschen den Bedarf, etwas gegen den anderen zu verwenden?

Zudem.... jeder trägt seinen Anwalt in Form seines eigenen Gewissens stets bei sich... auch derjenige, welcher eine Information über einen anderen Menschen gegen diesen verwendet.
Doch gibt es Menschen, die darin eher den Richter als den Anwalt sehen... Selbstjustiz auf eine andere Art und Weise...
 
@Elementezauber . Es gibt praktisch kein Gewissen mehr. Die moderne Medien hatten so wie die Blase erschaffen, wo man schwarz als weiß repräsentiert und verkauft. Du bist falsch, das stimmt nicht, man kann hier sehen , wie sehr viele User mit der Gewalt versuchen die eigene Meinung als die letzte endgültige Wahrheit darzustellen. Und deswegen die Demokratie geht zu Ende. Ich spiele nicht mehr mit. Sogar Likes auf so vielen Fäden sagen manchmal mehr als alle Wörter.
Das Gewissen war in unserer Gesellschaft abgeschafft, an seiner Stelle man findet etwas anderes, und es geht um den enormen aggressiven Potenzial, die sich schon verselbständigt hatte. Diese Tendenz wird weiter steigen. Nicht zu machen.
 
@Elementezauber . Es gibt praktisch kein Gewissen mehr. Die moderne Medien hatten so wie die Blase erschaffen, wo man schwarz als weiß repräsentiert und verkauft. Du bist falsch, das stimmt nicht, man kann hier sehen , wie sehr viele User mit der Gewalt versuchen die eigene Meinung als die letzte endgültige Wahrheit darzustellen. Und deswegen die Demokratie geht zu Ende. Ich spiele nicht mehr mit. Sogar Likes auf so vielen Fäden sagen manchmal mehr als alle Wörter.
Das Gewissen war in unserer Gesellschaft abgeschafft, an seiner Stelle man findet etwas anderes, und es geht um den enormen aggressiven Potenzial, die sich schon verselbständigt hatte. Diese Tendenz wird weiter steigen. Nicht zu machen.
M.E. siehst du aber schwer schwarz.
 
Ich verstehe den Sinn nicht öffentlich mitzuteilen, wen man nun technisch ignoriert.
Ist doch ganz einfach:... "Will nix von Dir wissen. Du bist mir egal. Hau ab..."... usw.

Und der einfachste und bequemste Weg ist es dann, diese "Ignor-Taste" zu betätigen... und schwupps kann nur noch das gelesen werden, was gelesen werden will.

Bei anderen Medien, wie Zeitschriften/Bücher auch das TV-Programm oder Internet-Seiten, werden doch auch nicht die Seiten geschwärzt und die Programme deistalliert, wenn einem diese egal sind oder kein Interesse daran besteht. Oder im Supermark alle nicht interessanten Waren im Lager verschwinden sollen und nur noch diese ausliegen dürfen, welche einen ansprechen.

Der Mensch, welcher andere Menschen und hier somit deren Geschriebenes ignoriert, geht für sich den einfachsten Weg der Konfliktlösung, um seinen eigenen inneren Widerständen ausweichen zu können - eine Art der Kompesation. Flucht vor oder auch Verdrängung eigener innerer Anteile sowie damit der Auseinandersetzung mit sich selbst.

All das ist verständlich... und der Umgang damit ist gut eingeübt, zur Gewohnheit geworden, auch als Schutzmechanismus vor immer wieder auftauchenden Konfrontationen mit der eigenen inneren Ungereimheit und nimmt einem somit die Arbeit mit und an sich selbst ab... Komfortzone bleibt erhalten, Kohärenz im Gehirn wieder hergestellt.

Doch ist es wirklich gut? Fühlt der Mensch sich damit gut... immer und immer wieder vor sich selbst davonzulaufen?
Denn nichts anderes ist es, so meine Erfahrung.
Es wird einen immer wieder einholen... sich wiederholen.
Das vermeintliche Wohlgefühl, welches durch die Handlung der Ignoranz einsetzt, ist nur von kurzer Dauer.

Wie ja hier zu lesen war... zieht es auch immer wieder den einen oder anderen dazu hin, das "Ignorieren" wieder zu deaktivieren und auch das hat Gründe... ganz individuelle, die wiederum individuell verständlich sind... auf der einen Seite.
Auf der anderen Seite jedoch kollektiv ins Destruktive statt ins Konstruktive führen.

Wollen die Menschen in Gemeinschaften leben oder jeder auf seiner Insel?... das ist u. a. hier die Frage...

Und da besteht nun die Krux... nach außen vorgeben, sich in einer Insel-Gemeinschaft wähnen zu wollen, doch den Anspruch erheben, seine Insel zur Insel aller zu erklären.

Da geht Demokratie immer mehr flöten...
 
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Fairness und Ehrlichkeit... Nach dem Motto: Bemühe dich nicht mehr, ich bin an einem Austausch nicht interessiert.

Oder, die Info an das Gegenüber, dass man eine Grenze zieht und sich abgrenzt, weil der Austausch sich nicht gut anfühlt und für einen nicht ok ist.
Warum denn nicht so schreiben... da weiß das Gegenüber ganz klar Bescheid, daß und warum dessen Beiträge nicht gelesen werden.


Ich habe viele User auf Ignor. Das hat manchmal gar nichts damit zutun, ob ich sie mag oder nicht, sondern mehr, ob mich, was sie schreiben, interessiert oder nicht.

Ist mir sonst einfach zuviel zu lesen und so sortiere ich das.
Wie beim Umschalten am TV... einfach weiterzappen...

Von daher hat das bewusste Ignorieren von etwas oder jemanden sehr viel mit sich selbst als mit dem anderen Menschen oder der Situation zu tun.
 
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