Mich regen die Skeptiker langsam auf

aber genau das wagen sich viele nicht ... warum auch immer ...

Ich denke, für viele Skeptiker ist der Gedanke ein Graus, ihr Leben nicht zu 100 % in der Hand zu haben. Daher auch der Widerwillen gegen die Astrologie oder so etwas, was man "Schicksal" nennt.


@All: Ich habe schon lange aufgehört mich mit Skeptikern auszutauschen, sehr wohl jedoch mit wirklich Interessierten.
Ich hatte vor Jahren - nach einer langen Diskussion - einem Skeptiker etwas vorausgesagt, weil die Transite in dieser Hinsicht bei ihm eindeutig waren und es traf auch promt ein. Als ich ihn Monate später daraufhin ansprach, war er sogar noch wütender als vorher.

Es ist ganz einfach: die Skeptiker - und zwar auf jedem Gebiet - wollen nicht überzeugt werden, sie wollen lediglich ihr Ego durchgedrückt sehen. Von daher ist der Austausch mit ihnen sinnlos. Ob du denen nun sagst, dass du über 20 Jahre astrologische Forschung betrieben hast und dadurch wirkliches Spezial-Wissen angehäuft hast, interessiert von denen niemand.

Und so denke ich mir schon lange: Die Gedanken sind frei. Sollen sie von der Astrologie halten, was sie wollen. Was wirklich zählt, sind meine jahrelangen Studien, Beobachtungen und Auswertungen. Die sind real, das ist Fakt, das ist, was zählt. :)

Liebe Grüße
Urajup
 
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Liebe Freunde, liebe Kritiker, liebe Leser und Interessierte,
nun beschäftige ich mich mal mehr mal weniger seit über 40 Jahren mit der Astrologie. Seit etwa 10 Jahren sehr intensiv und habe mich aus vielen bereits zitierten Gründen der psychologischen Astrologie zugewandt. In den vielen Jahren traten immer wieder heftige Diskussionen auf, die sich auch in diesem Thread wiederspiegeln. Ich kann nur sagen, das ist einfach so. Es gibt Anhänger und Gegner, es gibt viele Menschen, die sehen mehr, ist gibt vielen Menschen, die sehen weniger und es gibt viele Menschen, die möchten einfach nicht genauer hinsehen - das ist auch gut so, es soll jeder so machen, wie er es für sich persönlich und seiner Weltanschauung entsprechend als richtig empfindet. Diskussionen zu führen und dabei immer wieder wissenschaftliche Aspekte anzuführen, führt uns mit Sicherheit nicht zu dem persönlich gewünschten Ergebnis. Die beiden Parteien werden vermutlich niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ich nehme mal die Gelegenheit war und zitiere C.G.Jung:
"Die moderne Astrologie nähert sich mehr und mehr der Psychologie und klopft bereits vernehmlich an die Tore der Universitäten".
"Es ist einfach ein Fehler zu glauben, dass die Kräfte, welche Sterne und Planeten im Augenblick unserer Geburt ausstrahlen, in irgendeiner Weise unsere Zukunft beeinflussen können ... Wir glauben, dass es höchste Zeit ist, die hochtrabenden Sprüche der astrologischen Scharlatane zu entlarven und zu widerlegen."
Diese Sätze stammen aus einer Stellungnahme, die von fast 200 Nobelpreisträgern und anderen führenden Wissenschaftlern unterzeichnet worden ist.
Professor Bart Bok. Physiker an der Cornell University, griff ein einem Artikel der Zeitschrift "The Humanist" besonders die sogenannte kosmologische Grundlage der Astrologie an. Alle Planeten und Sterne, die angeblich den Charakter und die Zukunft eines Menschen bei dessen Geburt beeinflussen, sind so weit entfernt, dass sie im Verhältnis zu ihrer Größe nur einen minimalen Einfluss haben könnten. Die "Grafitationskräfte", die durch Ärzte und Krankenschwestern während der Geburt im Kreißsaal ausgeübt werden, sind weitaus größer, als die der himmlischen Kräfte.
Es gibt Astrologie Gläubige, die vermuten, dass von Sternen und Planeten eine bestimmte, noch nicht entdeckte Strahlung oder Vibration ausgehe. Bok weist darauf hin, dass alle diese Himmelskörper dieselbt Struktur aufweisen und von denselben physikalischen Gesetzen regiert werden. Deshalb ist es Unfug, zu glauben, dass sie ein Menschenleben in völlig anderer Weise beeinflussen könnten. Weiterhin sei es unbegreiflich, warum ausgerechnet zum Zeitpunkt der Geburt die Sterne ihre Kraft ausüben. (Soweit ein Bericht über Astrologie der Zeitschrift "Psychologie Heute" Nr. 3/1976.

All diese Wissenschaftler haben m.E. vollkommen recht, wenn sie es nicht glauben können, dass die Strahlen der Planeten für die Verhaltensweisen und Anlagen von uns verantwortlich sind. Dies wurde jedoch auch niemals von ernsthaften Astrologen jemals behauptet - ich habe jedenfalls so etwas noch nicht gelesen. Ich vertrete die Auffassung, dass jeder Planet nur das Lebensprinzip von uns symbolisiert. Somit ist die jeweilige Konstellation nicht die Ursache von Interessen, Begabungen oder Verhaltensweisen von uns, sondern haben nur Symbolcharakter. Hermann Meyer, mein hochgeschätzter Lehrer sagte dazu: "Ein Planet symbolisiert eine gewisse Kraft, aber die Kraft geht nicht von diesem Symbol aus. Jeder Mensch bewegt sich in einem ihm adäquaten Kräftefeld. Dieses Kräftefeld wird durch die Konstellation der Gestirne am Himmel symbolisiert, Die grafische Darstellung dieser Gestirnskonstellation nennen wir das Horoskop."
Dadurch wird es doch der Astrologie nur möglich, die Kräftekonstellation abzubilden. Hier kann über die Symbole die innerseelische Konstellation, also die psychische Struktur von uns, zu der auch ein bestimmtes Schicksal gehört, das wir anziehen oder erwirken. Das heißt, dass zum Zeitpunkt der Geburt die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Planetenkonstellation nur die Anlagen aufzeigt, nach deren Verwirklichung wir streben sollten, denn jede Disposition drängt förmlich danach, geweckt zu werden.
Woher nun diese Disposition kommt, führt an dieser Stelle zu weit und vom Thema ab. Das wäre dann das Thema zur pränatalen Seelenprägung - dann sind wir wieder beim Glauben.

So weit so gut, vielleicht konnte ich mit diesem kleinen Artikel den Skeptikern und Kritikern ein wenig veranschaulichen, was hinter der Astrologie steckt und was sie zeigen will. Da kann ich ehrlich noch keinen Hokus Pokus feststellen - es ist nur immer das, was der eine oder andere geschätzte Kollege dann daraus macht, wie die Symbolik interpretiert wird und welche Aussagen letztendlich getroffen werden, die dann eintreffen oder auch nicht. Hier darf auch gleichzeitig darüber nachgedacht werden, was die "Prophezeiungen" und "Wahrsagungen" wirklich für ein Ziel haben. Das hat aus meiner Sicht nichts mehr mit wirklicher Astrologie zu tun - ich betrachte es als pures Entertainment. "Bildzeitungsniveau" Ich persönlich distanziere mich vom Determinismus, weil ich die Ansicht vertrete, dass es nicht gut ist, zu wissen, was passieren wird. Mal ganz abgesehen davon, dass es sowieso nur dann möglich ist, wenn wir minutiös mit RADIX, SOLAR, SONNENBOGENDIREKTION und LUNAR zusammenarbeiten und das für jede Minute in die Zukunft - wer soll diese Arbeit machen können? Und dann stehen die Ereignisse in der Zukunft immer noch in Frage, weil ich aus heutiger Sicht nicht weiß, wonach ich suchen soll. Keiner von uns Astrologen ist in der Lage, einen Verkehrsunfall, Unfall im Haushalt oder ein schlimmes Ereignis in der Zukunft zu erkennen und im Voraus zu beschreiben - und selbst wenn, was würden wir mit diesem Wissen anstellen. Den den es betrifft, der will es ohnehin nicht wissen - unsere Berufsethik verbieten ohnehin darüber zu sprechen. Da halte ich es dann lieber mit dem Buddhismus und bin achtsam. Das rate ich auch meinen Kunden.

In diesem Sinne wünsche ich auch in den nächsten Tagen, Wochen, Jahren und Jahrzehnten anregende und kontroverse Diskussionen, habe nur eine Bitte, sie sollen stilvoll und respektvoll in beide Richtungen gehen.

Beste Grüße Gelbfink
 
Hallo Urajup
Genauso halte ich es nicht nur in der Astrologie sondern auch in der Esoterik. Das "Wissen" das mir mitgeteilt wurde, notabene ohne "Wissenschaft", darüber kann ich mit niemandem sprechen, und mit "Materialisten" schon gar nicht. Ich habe gelernt zu schweigen! Ich überlasse gerne den Skeptikern ihren Gehstock "Wissenschaft", der eines sehr fernen Tages in sich mit all den anderen Pseudosachen in unserer Gesellschaft in sich zusammenfallen wird.
Das Wahre wird wieder erscheinen genau auf diesen Moment warte ich...
Gruss Fiat Lux
 
Ich überlasse gerne den Skeptikern ihren Gehstock "Wissenschaft", der eines sehr fernen Tages in sich mit all den anderen Pseudosachen in unserer Gesellschaft in sich zusammenfallen wird.
Das Wahre wird wieder erscheinen genau auf diesen Moment warte ich...

Hallo Fiat!

Ich hinterfrage nicht mehr, welchen "Gehstock" andere bevorzugen. Vielleicht ist deren Weg ein anderer und sie müssen den aus bestimmten Gründen beschreiten?

Dennoch: Viele Menschen klammern sich z.B. an Statistiken, als gelte es, ihr Leben zu verteidigen. Wir dürfen nicht vergessen: Struktur, Halt und sachliche Planungen sind "Gehstöcke" für viele Menschen, um dem Chaos keinen Raum zu geben. Für viele ist es das wichtigste, sich struktuell nach allen Seiten abzusichern. Ich denke, dahinter steht die Angst vor dem Unabsehbaren, vor dem Schicksal oder einer Macht, die ihnen ihr bisheriges Leben aus den Händen reissen könnte und kein Stein auf dem anderen lässt. Daher das Festklammern an statischen Lebensentwürfen., das "Zunageln" aller Türen und der Abschluß von noch einer Versicherung.

Sicher, sie müßten es besser wissen, weil ihr bisheriges Leben trotz aller Absicherung dennoch oft zusammengebrochen ist. Mit oder ohne ihr zutun. Ich denke, es überfordert manche ganz einfach, dass z.B. ihr persönliches Schicksal mit einem "schnöden" Plutotransit in Zusammenhang gebracht werden könnte und der die Macht haben soll, dass ihre Welt in Trümmern liegt.
Sie möchten nichts davon wissen, dass der Mensch nur innerlich wachsen kann, wenn ihm Lebensverhältnisse/ Lebensformen total entrissen werden - und zwar auf Nimmerwiedersehen - weil diese auf der inneren Ebene in ihm bereits abgestorben/tot sind, er dieses aber im Hier und Jetzt noch nicht wahrhaben will. Lieber nehmen sie den Gedanken der Sinnlosigkeit ihrer momentanen schmerzlichen Lage in Kauf und suchen sich einen geeigneten Sündenbock, dem sie alles in die Schuhe schieben können.

Sich mit Astrologie zu beschäftigen, speziell mit psychologischer Astrologie, ist übrigens auch ein Gehstock, wenn auch einer, der m.E. solide Früchte trägt, wenn man sich wirklich unvoreingenommen mit ihr beschäftigt. Nach Jahren des Studiums kann man dann sogar reife Früchte der Erkenntnis einfahren. :)

Liebe Grüße
Urajup
 
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ihr persönliches Schicksal mit einem schnöden Plutotransit in Zusammenhang gebracht werden könnte und der dann daran"Schuld" sein soll, dass ihre Welt in Trümmern liegt.
... siehst Du und genau da liegt die Crux. Auch hier an diesem Beispiel wird klar, dass der Plutotransit nicht Schuld an ... hat sondern uns "Erleuchteten" :barefoot: wird nur über die Deutung der Symbolik klar, dass Pluto sein Zenit überschritten hat und sich ggf. in der Abbauphase befindet. :oops: Die Suche nach der Ursache, die Einbeziehung der Schicksalsgesetze tragen zu dem Resultat bei. Da hat der "arme Pluto" nichts mit zu tun, das hat dann schon jeder selbst zu verantworten. "Nur die Symbolik zeigt uns, dass es so ist!" Das sind unwiderlegbare Fakten.
Liebe Grüße Gelbfink
 
... siehst Du und genau da liegt die Crux. Auch hier an diesem Beispiel wird klar, dass der Plutotransit nicht Schuld an ... hat sondern uns "Erleuchteten" :barefoot: wird nur über die Deutung der Symbolik klar, dass Pluto sein Zenit überschritten hat und sich ggf. in der Abbauphase befindet. :oops: Die Suche nach der Ursache, die Einbeziehung der Schicksalsgesetze tragen zu dem Resultat bei. Da hat der "arme Pluto" nichts mit zu tun, das hat dann schon jeder selbst zu verantworten. "Nur die Symbolik zeigt uns, dass es so ist!" Das sind unwiderlegbare Fakten.
Liebe Grüße Gelbfink

Da bin ich ganz bei dir. Die Symbolik von Pluto zeigt lediglich an, dass etwas, was überflüssig geworden und bereits abgestorben ist, aus dem Weg geräumt werden muss, um Raum für neues Wachstum zu schaffen. Trotz Symbolik und dem Wissen um das"warum", ist so mancher Plutotransit deshalb nicht weniger schmerzhaft, selbst für Eingeweihte. Dennoch denke ich, dass das Wissen um das "warum" leichter zu ertragen ist, wenn man die inneren Zusammenhänge zu verstehen gelernt hat.

Kennst du den Artikel von der Astrologin Dana Gebhardt über ihren eigenen machtvollen Plutotransit? Er ist sehr lesenswert, weil daraus hervorgeht, dass die Astrologie uns zeigen kann, dass wir gewisse Zeiten nicht einfach nur durchleiden, sondern den Sinn dahinter entdecken sollen.......

http://www.astro.com/astrologie/in_dg_pluto_g.htm

Liebe Grüße
 
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