Risi weist in seinem Video Lichtwesen darauf hin, dass es nicht nur Lichtwelten, sondern auch Dunkelwelten gebe. Er sagt weiter, dass Licht keine Dunkelheit erschaffen könne. Wir hier auf Erden können Dunkelheit kreieren, was Lichtwesen nicht können. Die Menschen sind es, die die Dunkelwelten erschaffen und sich von der Quelle getrennt haben.
Das verstehe ich so, dass Gott nur Lichtwelten erschaffen hat, aber durch negative Taten auf der Erde auch Dunkelwelten entstanden sind, in denen solche Verstorbenen 'leben', die ihre negativen Taten nicht bereut und nicht wieder gutgemacht haben.
Deshalb halte ich es für so wichtig, noch vor Ablauf des Lebens hier Gewissenserforschung zu betreiben und mit Jesus Christus in eine Beziehung einzugehen, wenn er sagt: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben'.
Manchen schreckt dieser Anspruch ab. Aber ich meine, jeder hat seinen eigenen Anspruch für sein Hiersein. Es fragt sich nur, welchen Anspruch an sein eigenes Leben hat ein jeder selbst
und alles Liebe
.
Armin Risi ist mir wohlbekannt und in vielem kann ich ihm voll zustimmen. Auch in seiner Aussage, dass wir Menschen
ursprünglich Lichtwesen sind und der Lichtfunke (aus Gott)
auch jetzt in unserer fleischlichen Verkörperung existent ist, wenn auch für die meisten nicht wahrnehmbar.
Wo ich nicht folgen kann, ist, dass Lichtwesen hier mit 'Engel' gleichgesetzt wird. Wenn schon von 'Engeln' gesprochen wird, so wird damit vorausgesetzt, dass es ein ETWAS (GOTT) gibt, das sie erschaffen hat.
Wenn dies so geglaubt wird, dann frage ich, weshalb sollte denn dann nicht die spezielle Erschaffung des ersten Menschenpaares durch Gott - 'als Mann und Frau' schuf er sie, nicht wahr sein?
Wohlgemerkt, und was wenig bekannt ist: es gibt ja zwei Schöpfungsgeschichten - die erste oben genannte und die zweite, in der das Dunkelwesen Jehova (der Herr Zebaoth, der auf Jaldabaoth zurückführt), die ursprüngliche Lichtschöpfung imitiert, jedoch nicht exakt, da er nicht unabhängig voneinander Mann und Frau kreiert, sondern aus Adams Fleisch, Rippe, Eva kreiert.
Was aus dem ersten Lichtmenschenpaar geworden ist, darauf geht die Bibel nicht ein, sie verfolgt nur den Werdegang des von dem Dunkelgott Jehova geschaffene Menschenpaar, welches nichts mit den Lichtwesen der ersten Schöpfung, die nach dem Bilde Gottes (nicht Jehovas) geschaffen wurden.
Engel sind geschlechtslos, obwohl die Menschen ihnen mânnliche Namen geben(?). Sie sind androgyne Wesen, die die polaren Gegensätze im perfekten Gleichgewicht in sich enthalten (TAO).
Wer sich mit der überlieferten Engellehre befasst hat, weiss, dass es eine ganz bestimmte Zahl von Engeln gibt, die in sieben Hierarchien (Cherubin, Seraphin,Throne usw.) mit ganz bestimmten Aufgaben betraut sind. Die Zahl ist festgelegt und ändert sich nicht, da ja kein Nachwuchs vorhanden ist.
Schon hieraus kann gefolgert werden, dass die Menschen, inzwischen 7 Milliarden, keine Engel gewesen sind.
Der 'gefallene' Mensch entspringt der 2. Schöpfung.
Um diese Zusammenhänge erkennen zu können, müsste man sich mit den gnostischen Schriften befassen, die von Pistis Sophia und ihrem missratenen Geschöpf Jaldabaoth, welches sie aus sich selbst heraus gebar, was nicht im Sinne des Lichtgottes war.
So kam die Dualität in die Welt.
Da sie aber ein hohes Lichtwesen (kein Engel) ist,
ringt sie darum ihre Verfehlung mit Hilfe der Lichtkräfte zu korrigieren und den Menschen aus seiner Dunkelheit zu befreien. Und letztlich auch ihre Missgeburt und dessen Schöpfung (s. Archonten, Dämonen) zu erlösen.
Armin Risi hat nicht erklärt, wie es môglich war, aus der von Gott erschaffenen Lichtwelt, in der der Mensch als sein Abbild ihm am nächsten steht, zu fallen, obwohl in der Lichwelt keine Dunkelheit existiert, da Licht und Dunkelheit keine sich ergänzende Polaritäten sind (TAO), sondern wir es hier mit Dualität zu tun haben. Der göttliche Mensch konnte ja gar nicht von Gott abfallen, da er
als Adam Kadmos das Urbild des Lichtgottes darstellt. Dieses androgyne Lichtwesen hat sich auch nicht vermehrt, es bleibt auf ewig statisch im zeitlosen Raum und muss sich nicht erst für das Licht entscheiden, wie der Mensch der 2. Schöpfung, der durch die weise Lichtschlange die Möglichkeit dazu bekam sich dem Lichtreich zuzuwenden.
Auf Pistis Sophias Reuegesang (durch googeln aufzufinden, gnostische Schriften) erbarmte sich Christus und verkörpete sich auf der Erde, um den Menschen den Weg zum Licht zu weisen.
Der Demiurg (Jehova) und seine Archonten (Dämonen) beeinflussen den Menschen, um ihn in der Dunkelheit festzuhalten.
Im Buch 'Licht wirft keinen Schatten' von Armin Risi, 489 Seiten, finde ich keinen Hinweis auf Jaldabaoth (JHWH=Jehova) und nur eine Nebenbemerkung über Pistis Sophia.
Zitat aus 'Licht wirft keinen Schatten' S.321:
'Zu einem bedeutenden Fund kam es 1945 in Nag Hammadi, Oberägypten, wo Einheimische vergrabene Tonkrûge fanden, die Originalschrifte von gnostischen Christen...
Im Maria-Evangelium und in der bereits früher gefundenen Schrift Pistis Sophia werden sogar Dialoge zwischen Jesu Nachfolgern, allen voran Maria Magdalena, und dem auferstandenen Christus wiedergegeben!'
Und Pistis Sophias Reuegesänge sprechen für sich, obwohl Risi sie nicht erwähnt. Das würde auch nicht in sein Konzept passen.
Ich bin niemand, der dies oder jenes behauptet, doch es kann ja nicht schaden sich zu informieren und dabei in sich hineinzuhorchen, was dabei anklingt.