Anzunehmen Du könntest etwas nicht, was ein anderer kann, ist eine Beleidigung deiner Selbst
Anzunehmen, du könntest etwas, was ein anderer sich mühevoll erarbeitet hat ohne eigens mühevoll erbrachte Arbeit ist eine Beleidigung deines Selbstes und das der Anderen.
Na, zuallererst stellt sich da doch die Frage, weshalb man denn alles können sollte bzw. will?
Natürlich gibt es in jedem die Veranlagungen für jede Fähigkeit, nur bilden diese sich nicht bei jedem gleich aus.
Und wie schon Novalis sagte: Talent ohne Übung ist gar nichts.
D.h.: ein Mozart ohne die Hammerschulung durch seinen Vater wäre vermutlich nicht zu dem geworden, was er wurde.
Es gibt keine Dummheit, nur Desinteresse
Dummheit ist ein negativer Ausdruck für Wesen, die ihren Geist noch nicht besonders geöffnet haben. Dummheit ist also nur eine einfache Beleidigung.
Definiere mir Dummheit. Dummheit gibt es m.M.n. sehr wohl. Du meinst aber vermutlich Ignoranz. Unkenntnis.
Eine der größten Ausprägungen von Dummheit ist in meinen Augen die Überheblichkeit von Inkompetenten. Dumme merken in der Regel nicht, dass sie dumm sind. Und: jeder trägt auch einen dummen Anteil in sich.
Illusion heisst Illusion, weil sie keine Realität ist, was aber, wenn Realität auch nur Illusion ist?
Illusion heißt Illusion, weil Sie dir eine Realität perfekt vorgaukelt und dich daher verzaubert. Somit ist die Realität eine Illusion.
Illusion heißt Illusion. Was man für die Realität hält kann auch Illusion sein. Also ist es keine Realität.
Eine der größten Illusionen ist in der Regel unser Selbstbild. 
Und was ist wenn der Sinn deines Lebens gar nicht der Sinn deines Lebens ist?
Der Sinn des Leben besteht immer in dem Sinn, welchem du ihm gibst.
Sorry, das hört sich (beides) nach mindfucking an, einmal gelangweilt, einmal abgedroschen.
Was aber wäre der nächste konsequente Schritt?
Du vermeidest was die einst geschadet hat, was dich verletzt und verstört hat. Warum sprichst du dann noch? Sind es nicht Worte die am tiefsten verletzen können?
Nein, am meisten verletzt der Mangel an Herzlichkeit.
Du vermeidest, was dir geschadet/dich verletzt etc. hat aus Selbsterhaltungstrieb. Zählt zu dem Gesetz der Lustmaximierung und Leidensminimierung.
Der zweite Satz steht in keinem für mich logisch erkennbaren Zusammenhang zum ersten. Da man sich mit Worten in der Regel ja nicht selbst verletzt. Außer man hat danach Gewissensbisse. Dann allerdings sollte man wirklich lieber schweigen, da man nicht bereit ist, die Verantwortung für die eigenen Taten zu übernehmen.
Was verletzt: Vertrauensbruch. Und alles, was man persönlich nimmt. 
Schau in die Augen der Kinder und du erblickst dein Spiegelbild darin, nur hundet Mal schärfer
Das ist eine wahre Aussage, sofern man sein eigenes Wesen nicht kennt.
Ja, bzw. man erkennt sein innerstes Wesen.
Lehere nichts was du nicht selber aus allen erdenklichen Richtungen geprüft hast
Das ist wahr, deshalb muss ich dich auffordern noch einmal grundsätzlich nachzuprüfen.
Daran halten sich leider nur wenige.
Gewalt ist Überforderung
Gewalt ist Ausdruck von Mangel und ein verzweifelter Versuch es zu kompensieren. Gewalt ist auch Ausdruck von Egoismus und mangelhaften Bewusstsein für das Leben.
Dazu gefällt mir, was Erich Fromm zu Gewalt und Zerstörung sagt: dass es der Ausdruck unterdrückter/frustrierter Kreativität ist.
Wähle deine Worte immer ganz bewusst, ein einzelnes schon kann ganze Welten zerstören
Ein einziges Wort der Freude, der Liebe, der Hingabe ist tausend mal stärker als jedes negative Wort.
Dazu fällt mir gerade ein: manchmal braucht es sogar ein zerstörendes Wort. Die Kunst liegt darin, es richtig einzusetzen.
Streit entsteht meist, weil man das eigentliche Ziel aus den Augen verliert, da man lieber Recht haben will
Streit entsteht auf Grund unterschiedlicher Ansichten und der mangelnden Einsicht, dass immer beide Seiten richtig liegen.
Hier bin ich Dadalins Meinung. Das bedeutet, dass auch Tarinera richtig liegt.
Wenn man die Schreie der gefangenen Seelen der Menschen hören könnte wären das die einzigen hörbaren Laute, lauter als alles was du dir vorstellen kannst. Hörst du sie?
Nein.
Nein. Aber die Phase, in der man diese oder ähnliche Vorstellungen hat, durchlaufen so ziemlich alle, die sich Gedanken über den Zustand unserer Welt machen. Das ist eine Projektion, die häufig in jungen Jahren gemacht wird. Manche holen es auch etwas später nach. Ist vielleicht übersteigerte Empathie. Vermutlich ist es die eigene Seele, die leidet. Und ihren Weg noch finden muss, in diesem augenscheinlichen Chaos...
Angst ist sinnlos, Liebe bedingungslos
Angst ist ein wichtiger Indikator um Blockaden erkennen zu können, diese zu lösen und daran zu wachsen. Besonders wichtig um bedingungslos lieben zu können.
In der Gegenüberstellung kann ich grad keine Logik ausmachen.
Angst dient der Selbsterhaltung - egal ob physisch, seelisch oder ideologisch... Sie ruft Ablehnung und Abwehr hervor gegenüber der vermeintlichen oder echten Bedrohung. Erst wenn sie pathologisch wird, also eine Phopie, ist sie bedenklich. Natürlich wäre ideal, alle Angst abzulegen. Auch jede unbewusste Angst. Das lässt sich vermutlich üben.
Wer nichts hinterfragt lebt in einem winzig kleinen Raum ohne Inhalt
kann man so formulieren.
Er wird seine Gründe haben, weshalb er nichts hinterfragt. Natürlich beschränkt er sich dadurch. Aber - siehe oben, Angst. Wer hinterfragt, riskiert seine vermeintlichen "Sicherheiten" zu verlieren. Vielleicht sogar das, was er für seine Identität hält.
Etwas ohne zu überlegen nachzuplappern ist viel schlimmer als nach Überlegung zu etwas falschem zu kommen
das ist eine wahre Aussage.
Ganz bestimmt.
Ein Kind reagiert immer richtig wenn es frei wählen darf. Wenn es rebelliert, geh in dir nach dem Schlüssel suchen
Ein Kind ist ein unerfahrenes Wesen und kann trotz seiner freien Entscheidung nicht ohne Unterstützung in dieser Welt navigieren.
Es benötigt noch viele Erfahrungen und erkundet erstmalig die Welt.
Ohne Unterstützung überlebt es nicht besonders lange und die Rebellion ist meist nur ein Ausdruck der beginnenden Persönlichkeitsentwicklung, die ihr Leben selbst bestimmen möchte.
Jain. Bei der Reaktion wäre ich mir da nicht so sicher. Eher bei seinen Beobachtungen und Gedanken. Ein Kleinkind z.B. macht eine Trotzphase durch. Dabei geht es um primäre Erfahrungen, die es für seine Persönlichkeit braucht. Allerdings braucht es auch Grenzen. Und Vorbilder. Dazu fällt mir immer der Spruch eines Seminarleiters ein: "Ihr könnt ein Kind erziehen wie ihr wollt, es wird euch immer nur nachahmen". Vielen Eltern fehlt heute der Mut zur Grenzsetzung. Weil sie diese teilweise selber schon nicht mehr erfahren haben. Dadurch ziehen sie richtige unbeherrschte Egomanen heran, die dann später womöglich durch ein "Indigo" Placebo in ihrer Selbstgefälligkeit und Unfähigkeit zur Selbstdisziplin bestätigt werden. (ist jetzt nicht persönlich gemeint)
Kritisiere nie jemanden in seiner Person, wenn du es doch tust, zerbricht sein Geist
Das ist eine pauschale Aussage. Wie sollte das Zerbrechen des Geistes aussehen? Ich kritisiere dich beispielsweise konstruktiv und du wirst es geistig überleben.
Ist es nicht so, dass man normalerweise nicht die Person an sich kritisiert, sondern etwas, das sie sagt oder tut. Das wird nur häufig verwechselt. Vom Sender wie vom Empfänger. Freilich beabsichtigt man manchmal sogar, jemanden mit einer Kritik persönlich zu verletzen.
Allgemein kommt es auf das Gegenüber an, allerdings glaube ich nicht, dass sein Geist zerbricht. Vielleicht sein Selbstbild? Es gibt natürlich schwache Persönlichkeiten (ein Hitler zum Beispiel war eine schwache Persönlichkeit m.M.n.), die das nicht verkraften würden. Dann gibt es Mimosen... Kritik kann auch gerechtfertigt sein. Der Schmerz ist wohl dann am größten, wenn die Kritik vollkommen ungerechtfertigt ist bzw. andere Ziele hatte, oder aber wenn sie ins Schwarze trifft.
Erwachsene sind durch Erfahrung geblendete Kinder
Erwachsene sind Wesen, die gereift sind und ihr Leben selbst bestimmen können, weil Sie unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben, die Ihnen es ermöglichen exakt zu planen und zu handeln. Somit ist geistiges, seelisches und körperliches Wachstum nun eigenständig möglich.
Erwachsene sind häufig tatsächlich geblendet, aber eher von übernommenen, teilweise kulturell und gesellschaftlich bedingten Regeln und Verhaltensmustern, oder von Ideologien, Religionen u.v.m.
Glauben ist; Verantwortung von sich schieben
Wissen ist; Verantwortung übernehmen
Das ist absolut richtig.
Yepp.