Meditationsfortschritt

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michaelser

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Hallo an alle,
Wollte mal Fragen, nach ungefähr wie vielen Meditationsstunden ihr den "nächsten/anderen" Zustand erreicht , wie z.B Schwingengen, Visionen, Erleuchtung :)
Ich weiss, dass es bei jedem anders ist, würde mich aber trotzdem interessieren
Vielen dank im Voraus
 
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nAcht

Guest
Hi

wenn du deine Schwingungen mal austesten willst, solltest du Ballabenes Anleitungen lesen. Astral-anleitungen, ist leicht zu sagen glaub dran... aber tust du´s intensiv genug, wirst du es kennenlernen. Hat auch bei mir gefunzt.
Oder suggerier dir etwas.

Bsp.:
mein Körper wird ganz ruhig und ganz leicht
meine Atmung wird flach und ruhig

wiederholst du´s immer abwechselnd oft genug (die Suggestion/autogenes Training), mit Konzentration nur darauf....dann wirds - weil dein Unterbewusstsein ja weiss, worauf du hinaus möchtest
;-) viel Spass


Ich red nur von Schwingungsänderungen- 2 Wochen? 1 Woche? Ich weiss es nicht mehr, aber im Verhältnis zur Gedachten Hürde recht schnell.
 

fckw

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michaelser schrieb:
Hallo an alle,
Wollte mal Fragen, nach ungefähr wie vielen Meditationsstunden ihr den "nächsten/anderen" Zustand erreicht , wie z.B Schwingengen, Visionen, Erleuchtung :)
Ich weiss, dass es bei jedem anders ist, würde mich aber trotzdem interessieren
Vielen dank im Voraus

Naja, ich meditiere jetzt etwas mehr als 4 Jahre, wenn ich's richtig in Erinnerung hab, und habe überhaupt keine Ahnung, wovon du sprichst. Von was für einem "andern Zustand" sprichst du?
 

Wallhall

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Hallo Michaelser

bist du aber ungeduldig! Nein im Ernst, deine frage ist durchaus berechtigt. Wie lange muss ich meditieren, bis zur Erleuchtung?

Das ist äusserst schwierig zu sagen. Zumal zur Erleuchtung eventuell es nicht ausreicht, lediglich zu meditieren, dort gehören spirituelle Praxis auch noch dazu. Aber so über den Daumen gepeilt, denke ich, dass nach 2 - 4 Jahren eine deutliche Veränderung (vielleicht noch nicht gerade die Erleuchtung) sichtbar werden sollte.
 

Lotusz

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Hallo Wallhall

Meditation ist auch eine spirituelle Praxis. Aber ohne absolute sexuelle Enthaltsamkeit wird es keine spirituellen Fortschritte geben. Man kann, wenn man die Enthaltsamkeit und die spirituelle Praxis konsequent betreibt, in zwölf Monaten das Ziel erreicht haben. So jedenfalls ist meine Erfahrung. Ist man weniger konsequent, dann kann es Jahre dauern.

Dabei spreche ich nun nicht von Erleuchtung. Damit habe ich keine Erfahrung. Ich spreche von der Vorstufe, die permanente Glückseligkeit bedeutet (6. Chakra).

Natürlich können Yoga und Atemübungen diesen Weg unterstützen. Ich jedenfalls mache täglich ein wenig Yoga und Atemübungen (Schnellatmung und Blasebalg).

Alles Liebe. Gerrit
 

Lotusz

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Hallo Wallhall

Mir fiel gerade ein, dass Du mit spiritueller Praxis auch das gemeint haben könntest, was im Yoga mit Yama und Niyama, und im Christentum mit den 10 Geboten gemeint ist. Da hast Du natürlich recht.

Yama = Nicht töten, Wahrhaftigkeit, Nicht stehlen, Enthaltsamkeit, Kein annehmen von Geschenken

Niyama = Reinlichkeit (Läuterung), Zufriedenheit, geistige Disziplin, Studium, Hingabe an Gott

Alles Liebe. Gerrit
 

Tru Hu

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Es hängt einzig allein von deinem Wunsch ab. Es ist ein Weg, ein individueller Weg zu seinem Selbst, dazwischen warten die täglichen Lernaufgaben.

Deine mächtigste Waffe ist deine Aufmerksamkeit, beobachte dich selbst, über was du dich sogrst oder über was du dich aufregst, etc.
Dein Schild ist die Unschuld, der Weg führt nur über Tugendhaftigkeit.

Meditationsvorschlag :)
Auf einer bequemen Sitzfläche oder auf dem Boden. Die Hände mit den Handflächen nach oben (empfangend) auf die Oberschenkel oder Knie legen, so wie es am bequemsten ist. Es ist auch vom Vorteil, die Augen zu schließen, das erhöht die Aufmerksamkeit. Um das Herz zu beruhigen ist es immer gut, ein paar Mal lange und tief einzuatmen und lange und tief auszuatmen. Währenddessen die Stirn entspannen, die Schultern, den Kiefer, Beine u.s.w. danach einfach weiter atmen oder besser gesagt, sich atmen lassen, was man ja auch ansonsten während des ganzen Lebens tut. Vermeiden Sie es, sich etwas vorzustellen, einen Wald oder Bach, auch nicht Farben, Formen, Licht oder sonst etwas, das regt nur das Gehirn an und erzeugt neuerlich Gedanken, und es kann kein stiller, tiefer, friedlicher Zustand entstehen. Wann immer Sie während der Meditation etwas sehen, ist es besser, kurz die Augen zu öffnen und dann wieder zu schließen, sonst verliert man sich in Bildern – und das ist nicht Meditation, sondern vor sich hinträumen. Wirkliche Yogis sehen während der Meditation mit geschlossen Augen keine inneren Bilder.


In jeder Meditation nicht die Meditation suchen, wer sucht schon das Wasser im Wasser, sondern hinsetzen und geschehen lassen.
 

Wallhall

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Lotusz schrieb:
Hallo Wallhall

Mir fiel gerade ein, dass Du mit spiritueller Praxis auch das gemeint haben könntest, was im Yoga mit Yama und Niyama, und im Christentum mit den 10 Geboten gemeint ist. Da hast Du natürlich recht.

Yama = Nicht töten, Wahrhaftigkeit, Nicht stehlen, Enthaltsamkeit, Kein annehmen von Geschenken

Niyama = Reinlichkeit (Läuterung), Zufriedenheit, geistige Disziplin, Studium, Hingabe an Gott

Hallo Lotusz

mit spiritueller Praxis für unseren Freund habe ich gemeint, dass mit der Zeit das ganze Leben von den spirituellen inhalten, welche in der Meditation auftauchen, durchdrungen ist. Es braucht ja zwischendurch immer wieder eine Erdung im Alltag oder ein ausprobieren neuer geistiger Energie auch dort, um einen konstanten Fortschritt zu erreichen.

Sexuelle Enthaltsamkeit hingegen sehe ich nicht unbedingt von Nöten an. Es kann sein in dieser intensiven Phase, dass man besser auf Sex verzichtet, aber die aufgestaute sexuelle Energie gibt alleine für sich schon wieder neue Probleme. Es ist auch die Frage, ob eine Liebesbeziehung eine solche spirituelle Rosskur aushält oder ob das jemand besser alleine macht. Wenns ganz intensiv wird, du schreibst von einem Jahr, dann könnte ich mir vorstellen, dass keine Platz mehr für eine Liebesbeziehung bleibt. Geht es jedoch sagen wir 3 lockere Jahre, spricht nichts gegen eine Liebesbeziehung und somit auch nichts gegen sex.
 

Wallhall

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Zitat Lotusz:

Mir fiel gerade ein, dass Du mit spiritueller Praxis auch das gemeint haben könntest, was im Yoga mit Yama und Niyama, und im Christentum mit den 10 Geboten gemeint ist. Da hast Du natürlich recht.

Yama = Nicht töten, Wahrhaftigkeit, Nicht stehlen, Enthaltsamkeit, Kein annehmen von Geschenken

Niyama = Reinlichkeit (Läuterung), Zufriedenheit, geistige Disziplin, Studium, Hingabe an Gott

Hallo Lotusz

mit spiritueller Praxis für unseren Freund habe ich gemeint, dass mit der Zeit das ganze Leben von den spirituellen inhalten, welche in der Meditation auftauchen, durchdrungen ist. Es braucht ja zwischendurch immer wieder eine Erdung im Alltag oder ein ausprobieren neuer geistiger Energie auch dort, um einen konstanten Fortschritt zu erreichen.

Sexuelle Enthaltsamkeit hingegen sehe ich nicht unbedingt von Nöten an. Es kann sein in dieser intensiven Phase, dass man besser auf Sex verzichtet, aber die aufgestaute sexuelle Energie gibt alleine für sich schon wieder neue Probleme. Es ist auch die Frage, ob eine Liebesbeziehung eine solche spirituelle Rosskur aushält oder ob das jemand besser alleine macht. Wenns ganz intensiv wird, du schreibst von einem Jahr, dann könnte ich mir vorstellen, dass keine Platz mehr für eine Liebesbeziehung bleibt. Geht es jedoch sagen wir 3 lockere Jahre, spricht nichts gegen eine Liebesbeziehung und somit auch nichts gegen sex.
 
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michaelser

Guest
Danke schön an alle für die schnellen Antworten.
Aber wo liegt der Unterschied zwischen 1 und 3 Jahren? Nur in Meditationsdauer? Ich habe vor kurzem eine Bericht über einen gelesen, der
nach 1 Jahr schon alles erlebt hat (angefangen mit farbigem Atem über permanente Glückseligkeit bis "Vor dem Lichtmeer mit seinem Guru stehen").
Das Problem ist aber, dass er nach diesem Jahr am Rande des Selbstmordes war, weil die "normale" Welt zu deprimierend im Vergleich zur Meditation war.
Er hat während dieses Jahres 4 Stunden am Tag meditiert und soweit ich weiss, heiss sowas Zen-krankheit.
 
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