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Danke für die Videos.
Ich bin immer erstaunt wie gelassen diese Menschen von der Vergangenheit erzählen. Eine erstaunliche Kraft. Zerbricht einem auf lange Sicht gesehen, wirklich kein Leid, oder ist die menschliche Natur so? Hm, ein junger Baum leidet sicher wenn ihm ein Ast abgeschnitten wird, aber später verschwindet dieser Schmerz unter einer mächtigen Krone.

Sie ist stolz die gute Frau, aufrecht. Ein Erlebnis, das gesehen zu haben.
 
Ich bin immer erstaunt wie gelassen diese Menschen von der Vergangenheit erzählen. Eine erstaunliche Kraft. Zerbricht einem auf lange Sicht gesehen, wirklich kein Leid, oder ist die menschliche Natur so?

Ich denke schon, dass das Leid da ist. Aber das wird sie für sich und ungesehen zu lassen. Da bin ich mir sehr sicher. Anders überlebt man großes Leid nicht.
 
Danke für die Videos.
Ich bin immer erstaunt wie gelassen diese Menschen von der Vergangenheit erzählen. Eine erstaunliche Kraft. Zerbricht einem auf lange Sicht gesehen, wirklich kein Leid, oder ist die menschliche Natur so? Hm, ein junger Baum leidet sicher wenn ihm ein Ast abgeschnitten wird, aber später verschwindet dieser Schmerz unter einer mächtigen Krone.

Sie ist stolz die gute Frau, aufrecht. Ein Erlebnis, das gesehen zu haben.

da gibt es nur entweder oder, und vor allem, keine Zeit zum Grübeln und Abwägen. Und danach ist man automatisch - oh, Ironie des Schicksals! - stärker oder man verliert sich...
Mein Onkel (Ausschwitz mit erstem Transport in Juni`40 bis Befreiung in Ebensee 1945, Häftlingsnummer 3++) war der fröhlichste Mensch, den ich gekannt habe (ein Zwilling mit großem luftigem Trigon), mit mir als 3jährige fröhliche Kindergedichte gelesen...allerdings, bis 1973 konnte er nicht über sein Erleben sprechen, erst dann, in D. in den Schulen, und mit uns in den Neunzigern...er erzählte, beantwortete unsere Fragen höchstens eine Stunde lang...dann meinte er: es tut mir Leid, la vita é bella (noch vor dem Film) und jetzt ist für heute Schluß...
Übrigens, er hatte einen deutschen Nachnamen (nona, der Vater) und eine polnische Mutter: nach dem Krieg änderte er seinen Namen, er hieß dann "polnische Übersetzung" seines eigentlichen Namens.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
da gibt es nur entweder oder, und vor allem, keine Zeit zum Grübeln und Abwägen. Und danach ist man automatisch - oh, Ironie des Schicksals! - stärker oder man verliert sich.

Das ist absoluter Blödsinn, tut mir leid. Und jeder der einmal ein Trauma durchlebt hat, weiß das auch.

Nur ist die Gesellschaft ( noch) nicht so aufgestellt, dass man in Momenten der absoluten Schwäche damit hausieren geht.
Warum muss ich hier wohl niemanden erklären.
 
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Das ist absoluter Blödsinn, tut mir leid. Und jeder der einmal ein Trauma durchlebt hat, weiß das auch.

Nur ist die Gesellschaft ( noch) nicht so aufgestellt, dass man in Momenten der absoluten Schwäche damit hausieren geht.
Warum muss ich hier wohl niemanden erklären.

Du hast meinen Post nicht verstanden, ich vermute fast, nicht sinnerfassend gelesen.
 
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