Kriege vergehen?

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Ist es ein privileg kriege so zu betrachten?
Ist es ein Privileg? Wenn man mitkämpfen, eine Partei, und sei es auch nur moralisch, unterstützen will, ist das kein guter Ratgeber.
Wenn jm "nur" seine eigene Position zu einer kriegerischen Handlung finden und behalten will, auch nicht.
Wenn jm sich distanzieren will, dann macht mE diese Haltung Sinn, auch, wenn jm sich mutlos und müde (ob der vielen Kriege und der grossen Not) fühlt
Braucht es dazu eine gewisse anzahl an meditationsstunden oder fastentagen?
Alter, viel gesehen und erfahren zu haben, kann hilfreich sein.....aber dann hat man schon viel vergehen gesehen: Schönheit, Leiden, Lieben....
 
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Es geht mir um das mindset. Ist es ein privileg kriege so zu betrachten? Braucht es dazu eine gewisse anzahl an meditationsstunden oder fastentagen?

Mindset vielleicht, aber ich denke, eher eine bestimmte Position. Bei Putin beispielsweise könnte ich mir schon vorstellen, dass er so denken kann. Das würde ich dann Privileg nennen. Vielleicht sieht er sich selbst auch als Helden in den zukünftigen Geschichtsbüchern. Würde jedoch in absehbarer Zeit eine Atombombe über Moskau nieder gehen, wäre er danach mehr mit den Spuren des Krieges beschäftigt als mit dessen Vergänglichkeit.

Bei in den Krieg verwickelten Soldaten könnte man sicher von mindset reden. Nicht alle können das gleich gut verkraften. In Israel soll es immer mehr Suizide unter den Soldaten und Soldatinnen geben.

Und vom Sofa aus: nein, ich denke nicht, dass es mit der Anzahl an Meditationsstunden zusammen hängt. Eher mit unseren eigenen Lebenserfahrungen und dem Zustand der Psyche und des Geistes in der Komfortzone.
 
Mindset vielleicht, aber ich denke, eher eine bestimmte Position. Bei Putin beispielsweise könnte ich mir schon vorstellen, dass er so denken kann. Das würde ich dann Privileg nennen. Vielleicht sieht er sich selbst auch als Helden in den zukünftigen Geschichtsbüchern. Würde jedoch in absehbarer Zeit eine Atombombe über Moskau nieder gehen, wäre er danach mehr mit den Spuren des Krieges beschäftigt als mit dessen Vergänglichkeit.

Bei in den Krieg verwickelten Soldaten könnte man sicher von mindset reden. Nicht alle können das gleich gut verkraften. In Israel soll es immer mehr Suizide unter den Soldaten und Soldatinnen geben.

Und vom Sofa aus: nein, ich denke nicht, dass es mit der Anzahl an Meditationsstunden zusammen hängt. Eher mit unseren eigenen Lebenserfahrungen und dem Zustand der Psyche und des Geistes in der Komfortzone.
können wir vorerst den Begriff Mindset klären,
mir düngt ich verstehe darunter etwas anderes als ihr.
 
können wir vorerst den Begriff Mindset klären,
mir düngt ich verstehe darunter etwas anderes als ihr.

Nun ja, vermutlich gibt es da nicht viel zu klären und du liegst schon richtig, Mir ist im Oberstübchen etwas durcheinander gekommen - vermutlich weil das alles unter Meditation steht hier. ;)
 
Nun ja, vermutlich gibt es da nicht viel zu klären und du liegst schon richtig, Mir ist im Oberstübchen etwas durcheinander gekommen - vermutlich weil das alles unter Meditation steht hier. ;)
Meditieren bedeutet sehr gründlich nachzudenken.
So wie Koan im Zen.
Es reicht, im Duden nachzuschlagen.
Und gerade so erklärt das Buddhistische Seminar.
Bei Dogen selbst der Prozess Meditation, also Zazen , stellt der Ausdruck der Erleuchtung dar. Immer im Hier und Jetzt zu sein. Es ist kaum möglich. Denn normalerweise wir sind immer woanders. So zum ganzen Faden. Den Krieg kann ich nur in meinem eigenen Inneren führen. Der Frieden liegt nur im eigenen Geist. Nicht woanders. Gute Nacht 💤.
 
Die Anfangsfrage war „Vergehen Kriege“

Wenn ich die Alterserwartung eines Grönlandhaies hätte, könnte ich zuschauen, wie sich ein Krieg aufbaut, geführt wird und irgendwann wieder aufhört. Vergeht, Vergangenheit wird.
Selbst der grösste, mit allen Mitteln geführte bzw. auch der längste dauernde Krieg geht mal zu Ende.

Wüsste nicht, dass ich bei Betrachten dieses logischen Ablaufes ein besonderes „Mindset“ bräuchte.

Weiss nicht recht, auf was genau sich die Frage nach einem mindset bzgl. der bezogen hatte.
Auf die von Menschen an Menschen begangenen Grausamkeiten beim und rund ums Töten im Krieg?
 
Es kann federleicht sein, aus einem gefühl tiefen vertrauens und tiefer geborgenheit heraus zu erkennen daß jeden morgen die sonne aufgeht und in jedem frühling das süße leben wieder zurückkommt. Bei krieg ist es vielleicht ähnlich, wobei man als mensch grundsätzlich immer die möglichkeit bzw. manchmal auch die notwendigkeit hat mitzuwirken.
Ist es ein Privileg? Wenn man mitkämpfen, eine Partei, und sei es auch nur moralisch, unterstützen will, ist das kein guter Ratgeber.
Wenn jm "nur" seine eigene Position zu einer kriegerischen Handlung finden und behalten will, auch nicht.
Wenn jm sich distanzieren will, dann macht mE diese Haltung Sinn, auch, wenn jm sich mutlos und müde (ob der vielen Kriege und der grossen Not) fühlt
Es scheint als wäre man so oder so gezwungen sich etwas zu nehmen was nicht selbstverständlich ist, also ein privileg zu beanspruchen. Als krieger tut man das sowieso, aber die erfahrung mit gewalt lehrt uns daß es auch nicht immer selbstverständlich ist, diese im glauben an den frieden wie ein unwetter über sich ergehen lassen zu können.
Die Anfangsfrage war „Vergehen Kriege“

Wenn ich die Alterserwartung eines Grönlandhaies hätte, könnte ich zuschauen, wie sich ein Krieg aufbaut, geführt wird und irgendwann wieder aufhört. Vergeht, Vergangenheit wird.
Selbst der grösste, mit allen Mitteln geführte bzw. auch der längste dauernde Krieg geht mal zu Ende.

Wüsste nicht, dass ich bei Betrachten dieses logischen Ablaufes ein besonderes „Mindset“ bräuchte.

Weiss nicht recht, auf was genau sich die Frage nach einem mindset bzgl. der bezogen hatte.
Auf die von Menschen an Menschen begangenen Grausamkeiten beim und rund ums Töten im Krieg?
Man könnte vielleicht sagen daß schlachten vergehen, aber bei kriegen ist es vielleicht anders. Ich frage mich jedenfalls ob es aus der sicht der meditation hier denkanstöße geben kann.
 
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