Kriege vergehen?

Alle Kriege würden vergehen, wenn ich diese Wurzel im eigenen Geist erkenne. Genau das ist das geistige Training in der buddhistischen Tradition.

Das Gute Buch zum Thema:

In Zeiten sozialer Konflikte, Intoleranz und Krieg bekommen die Lehren des Buddha zur Schaffung und Aufrechterhaltung von Frieden eine neue und dringende Relevanz. Selbst Leserinnen und Leser, die mit dem Buddhismus nicht vertraut sind, werden diese ursprünglichen Lehren, ihre Klarheit, ihre Praktikabilität und ihren undogmatischen Charakter schätzen. Die in diesem Buch enthaltenen Texte werden sich für alle, die sich für Frieden in der eigenen Gemeinschaft und in der Gesellschaft im Allgemeinen einsetzen wollen, als essenziell und hilfreich erweisen. Die Lehren des Erhabenen sind zeitlos und daher immer aktuell – im Hier und Jetzt.
 
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Da hier immer wieder bezüge zur globalen situation hergestellt werden: klar, krieg ist natürlich ein hochpolitisches thema, und ohne krieg wäre die geschichtsschreibung eine ganz andere, was natürlich in gewisser weise die eingangsfrage beantwortet. @SelbstSein setzt das ganze dann oft in relation zu verschiedenen zeitlichen maßstäben. Klar, wenn in ein paar äonen die erde ein eiswüsten oder lavaplanet ist dann kann man klarerweise dennoch sagen daß kriege im grunde einfach vergehen wie alles.

Aber mich interessiert der standpunkt von meditationserfahrenen menschen. Ich würde wähnen daß die meditation an sehr grundlegenden punkten ansetzt. Die innenschau, das befassen mit dem inneren konflikt kann auch als besänftigung der 'inneren revolution' betrachtet werden. Und revolution ist im grunde der urfahr moderner kriege. Aber das ist nur eine relativ großspurige idee von mir, ich weiß nicht ob man das so sagen kann. Zu behaupten daß kriege vergehen ist aber wenn man darüber nachdenkt auch relativ unachtsam formuliert.
 
Aus dem Blickwinkel des Mediation.
Mutmachend.
Könnte gemeint sein der Krieg als das Schlimmste: "auch das Schlimmste geht mal vorüber"
Oder "Auch nach der schlimmsten Nacht geht die Sonne wieder auf"
Du hast mein Post bzgl. Meditation gelesen?

Ansonsten - innere Konflikte können meines Wissen nicht einfach wegmeditiert werden, höchstens kann Mensch durch die Meditation im Aussen etwas ruhiger werden, der Konflikt als solches bleibt ( etwas abgedämpft, eingelullt, ….) bestehen.

Innere Revolution? Gegen was, gegen wen?
Und nein, nicht immer ist eine Revolution der Urahne, der Grund für einen Krieg, da gibt’s genug andere Ursachen dafür.

Ich vermute, dir geht es hier um etwas persönliches.
 
Ich denke, dass dies im Grunde eine paradoxe Frage ist. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Es ist aber gerade wieder mal ersichtlich, dass sie nicht vergehen, jedenfalls solange sie nicht beendet werden. Und es kommt auf die Zeiteinheit an, in der wir denken. Natürlich können Kriege/Konflikte im Innern während der Meditation vergehen, es reichen schon 10 Minuten. Danach sind die Kriege wieder da, selbst wenn ich die Tagesschau nicht einschalte.

(Es sei denn, man ist "meditationsmässig" mit allen Wassern gewaschen....?:schaf:)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Maryem .
Alle Kriege beginnen zuerst im unserem verblendeten Geist.
Wir projezieren es nach draußen, so tobt überall der Krieg. Die Aufgabe der Meditation besteht darin, diese innere Wurzeln zuerst zu sehen, dann sie mildern, am Ende auszurotten.
Das würde aber nicht bedeuten, dass der Krieg da draußen aufhört. Es wäre sehr naiv, dran zu glauben. LG.
 
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Ansonsten - innere Konflikte können meines Wissen nicht einfach wegmeditiert werden, höchstens kann Mensch durch die Meditation im Aussen etwas ruhiger werden, der Konflikt als solches bleibt ( etwas abgedämpft, eingelullt, ….) bestehen.
Ich habe auch nicht behauptet daß man irgendwas wegmeditieren kann.
Innere Revolution? Gegen was, gegen wen?
Und nein, nicht immer ist eine Revolution der Urahne, der Grund für einen Krieg, da gibt’s genug andere Ursachen dafür.
In meiner logik wohnt dem krieg und der revolution der gleiche viscerale impuls inne - ein aufbegehren gegen eine im äußeren herrschende ordnung wenn nötig mit gewaltsamen mitteln.
Du hast mein Post bzgl. Meditation gelesen?
Du meinst dieses:
Aus dem Blickwinkel des Mediation.
Mutmachend.
Könnte gemeint sein der Krieg als das Schlimmste: "auch das Schlimmste geht mal vorüber"
Oder "Auch nach der schlimmsten Nacht geht die Sonne wieder auf"
Bei so vielen aspekten der meditation, mut, denkanstöße, etc, könnte man meinen daß es mit der friedsamen stille garnicht so einfach ist.
Ich vermute, dir geht es hier um etwas persönliches.
Wahrscheinlich meine innere revolution die mal wieder durchschimmert. Einfach weitermeditieren, hier gibt es nichts zu lesen.

Praktizierst Du meditation, @SelbstSein?
 
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