kreuzestod warum ?

will man wirklich in die geschichte der kreuzigung licht hinein bringen,
dann muss man die sache vielleicht etwas vorsichtiger angehen.
auch wenn sie aus der weltlichen sicht ganz einfach eine folge von politik und sozialem umfeld gewesen ist.
danach hatte sich vor allem eine entwicklung gestaltet, die allein in dieser erlebten abfolge einen sinn auf der spirituellen ebene suchte und alle möglichen parallelen konstruierte.

das heisst, möchte ich die geschichte der kreuzigung so darstellen wie sie tatsächlich gewesen ist, dann ist es nicht sinnvoll mit der tür ins haus zu fallen, sondern es ist unumgänglich einen festen bestandteil im leben eines menschen, sein moralisches gerüst, nicht einfach zu zerstören und zu vernichten, sondern ihm einen würdigen ersatz für seine sicht der dinge, den sinn des lebens, anzubieten.

mit anderen worten, ich tausche die kreuzigungs- und auferstehungslehre, gegen die wahrheit!

sinn und inhalt, wie es sich tatsächlich verhält, zwischen irdisch und jenseits.
das geben des menschen im leben, und das nehmen seelisch im jenseits.
woraus sich fälschlicher weise so etwas wie dankbarkeit und liebe, als elemente bilden liessen.
am ende aber nur mit sättigung und ungesättigt sein zu tun haben.

erst dann wenn diese vorbedingungen einigermassen akzeptiert wurden,
oder zumindest als diskussionswürdig empfunden werden,
kann man die unglaubwürdigkeit zur sprache bringen,
dass ein negativer held wie das ein gekreuzigter nun einmal ist,
nie und nimmer als der held von morgen angesehen wird,
der dann genau sagt, was links und was rechts sein soll.

darum sage ich immer wieder,
die erzählungen der kreuzigung mit dem negativen helden allein,
haben keine wirkung.
weder bei denen die gerne daran glauben wollen,
und schon gar nicht bei denen, die sich dagegen wehren.

typische beispiel: Schulklassse.

der jüngste und schwächste wird jeweils am ende des unterrichtes verdroschen.
das geht tagelang, wochenlang – bis plötzlich ein mädchen vorlaut partei ergreift,
und meint, morgen werden ihr schon sehen, dann bekommt ihr euren teil!
darauf lautes gelächter, hahaha, ja, soll er morgen nur kommen,
und am nächsten morgen genau das gleiche theater,
die jungs haben erneut am schwächsten ihre stärke erprobt, und ihn verdroschen.

- funtioniert also nicht wirklich –

neben einem solchen gekreuzigten negativen helden,
im unmittelbaren umfeld aber ein nichtgekreuzigter positiver held beigesellt,
lässt das ganze dann schon ein wenig anders aussehen.

ein geschlagener und ein strafender nebeneinander.

„was erzählen die, wer kommt wieder,

der kleine zertretene schwarze, oder der zornige rothaarige?“


in einem solchen fall hält man es für möglich, dass sogar der eine den anderen ersetzen kann,
eine wirkliche und unmittelbare sehr bekannte gefahr entsteht dadurch,
die sich nur mit einem negativen helden allein nicht so produzieren lässt.

etwa so:

also, ich fürchte mich vor dem nazaräner nicht die bohne.
nur wenn er den andy und seinen laptop mit hat,
oder wie das scharfe zeug heisst,
wird es mir angst und bange.



und ein :weihna1
 
Werbung:
Kreuzigen war damals eine völlig gängige Hinrichtungsmethode. Und die Todesstrafe wurde damals recht freizügig gehandhabt.

Jesus hätte auch auferstehen und seinen Anhängern erscheinen können wenn er mit 87 friedlich an Altersschwäche gestorben wäre.

Und daß Jesus mit seinem Kreuztod die Sünden von irgendwem stellvertretend auf sich nehmen konnte etc halte ich für eine gewagte theologische Interpretation späterer Jahrhunderte.

ja,daß ist schon bequem,

man macht sünden weil diese jesus wieder auslöscht.nur weis auch ein sünder,daß ohne bekehrung rein gar nichts geht mit jesus?nur wenn man sich bekehrt,das ist der springende punkt,

und eine scheinbekehrung hat schreckliche folgen,das ist auch der preis für die ohrenbeichte.ein hoher preis für diesen geheimen aushorchspionagemechanismus ohrenbeichte !
 
Ich habe gehört, dass Jesus Christus nicht gekreuzigt wurde. Es soll jemand gewesen sein, der sich als Jesus Christus ausgegeben hat.

Dann wieder, Jesus sei wohl gekreuzigt worden, aber so, dass er sich danach erholen konnte um aufzuerstehen.

Später soll er nach Indien weitergereist und auch dort gestorben sein. Auch sein Grab soll sich noch immer dort befinden und von vielen Menschen besucht werden.

Was haltet Ihr von diesen Hörensagen?

Liebe Grüße

eva07

ich empfinde das schlichtweg als Staub-Aufwirbeln um das Wahrheitsgefühl zu irritieren.
 
..... Später soll er nach Indien weitergereist und auch dort gestorben sein. Auch sein Grab soll sich noch immer dort befinden und von vielen Menschen besucht werden.

Was haltet Ihr von diesen Hörensagen?
Ulf Gerkan schreibt in dem Zusammenhang:

"... Guenter Groenbold kommt in seinem Buch "Jesus in Indien, das Ende einer Legende" (Koesel-Verlag, 1985) zu dem Schluß, daß diese Theorie am Ende des 19.Jh entstanden ist.

Da ist zunächst der Bericht des Herrn Notowitsch aus dem Jahre 1894 über angebliche Schriften im buddhistischen Kloster Hemis dGon-pa zum Leben Jesu, aus denen man ihm vorgelesen hätte. Groenbold berichtet von einigen Nachforschungen, denen dieser Bericht nicht standhalten konnte.

Auch Holger Kersten (Buch "Jesus lebte in Indien") wäre in dem betreffenden Kloster nicht fündig geworden. Weiter gibt es das sogenannte "Evangelium des vollkommenen Lebens", das (Kap6, Vers13) von einer Reise Jesu nach Indien berichtet.

Dieses Evangelium wurde nach Groenbold auf medialem Wege im Jahre 1881 empfangen (was die Ausgabe des Humata-Verlages, 7. Auflage, verschweigt).

Das angebliche Original, das - so der "Empfänger" Ouseley - in einem buddhistischen Kloster liegen soll, ist bis heute nicht gefunden.

Medial empfangen ist ebenfalls das 1908 veröffentlichte Wassermannevangelium. Seine Übereinstimmung mit Notowitsch soll "bemerkenswert" (Kersten) sein.

1899 schreibt der Gründer der Ahmadiyya-Bewegung Ahmad sein Buch "Jesus starb in Indien" (deutsch ISBN 3-921458-39-0). Unter anderem verweist er auf die Abgar-Sage, die aber lediglich von dem Besuch eines Jüngers Jesu in Edessa (liegt auf dem Weg nach Indien) weiß. Um das wieder gerade zu biegen, werden dieser Sage "Falschheit und Übertreibungen" unterstellt (S.78). Weiter verweist Ahmad auf Parallelen zwischen Buddhismus und Christentum, etwa daß sowohl Jesus als auch Buddha ohne menschliche Zeugung empfangen worden seinen, beide hätten vierzig Tage gefastet und in Gleichnissen gepredigt. Reinkarnation sei mit dem Evangelium vereinbar, uvm. Das ist zum Teil sicher richtig, belegt aber mE keine wie auch immer gerichtete Beeinflussung der einen Religion durch die andere.

Philologische Argumente sind von Groenbold ebenfalls für unhaltbar befunden worden. Richtig ist, daß nach dem Koran (4,158) Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Eine ähnliche Überlieferung ist aus recht alten, gnostischen Quellen bekannt. "Andere Beweise sind ... Aussagen von Texten, die erst in der islamischen Periode entstanden, also (in diesem Fall) keine historische Beweiskraft haben" schreibt Groenbold (S.47), allerdings ohne diese Texte geprüft zu haben (S.139).

Obermeier ("Starb Jesus in Kaschmir?" S.179) berichtet zB von einem angeblich 1000 Jahre alten arabischen Geschichtswerk "Ikmal-ud-Din", das den Tod Jesu in Kaschmir schildern würde.

Groenbold kommt bei alledem jedenfalls zu dem Schluß (S.139): "Der eine Teil der JiIL (Jesus in Indien Legende, U.G.) - und als eine reine Legende hat sich die Geschichte erwiesen - daß nämlich Jesus in seinen Jugendjahren in Indien gewesen sei, ist der Erfindungsgabe des Herrn Notowitsch entsprungen. ...

Der andere Teil, daß Jesus nicht am Kreuz starb und anschließend nach Kaschmir ging, wo er dann einen natürlichen Tod fand, ist von Ghulam Ahmad, dem Gründer einer islamischen Sekte in die Welt gesetzt worden."

T.
 
Richtig ist, daß nach dem Koran (4,158) Jesus nicht am Kreuz gestorben ist.

dazu die sure selbst:4, 158

Vielmehr hat ihm Allah einen Ehrenplatz bei Sich eingeräumt,
und Allah ist allmächtig, allweise.


es ist offensichtlich, dass das nicht der betreffende vers ist,
darauf möchte ich gar nicht lange herumreiten,
sondern ihn gleich zum anlass nehmen für eine naheliegende feststellung:

die seele - jenseits nach dem tod?

hier beschrieben als ... allah, gott, gottvater, vater ...

zuerst der hinweis in das unbekannte göttliche, dann
indirekt im koran, und direkt in der bibel,
der hinweis auf das wesentliche,
die verbindung von vater-sohn, das familiäre, das stark bindende.
obwohl hier angeblich der vater den sohn "trägt".

wieder diese unterschwellige transportation von information,
die stärkste verbindung wie bei der geburt,
ist hier im tode das band in der familie, von

sohn und vater.
jenseits und irdisch.

eine sure davor, 4,157, wird dann beschrieben,
weder bei der steinigung, noch bei der kreuzigung ist der tod eingetreten.
es war genau 5 minuten davor, so wie immer,
in der nacht vor der kreuzigung.

auf der treppe des tempels.

sure 4,156

Und ihres Unglaubens willen und wegen ihrer Rede
- einer schweren Verleumdung gegen Maria;

und ein :weihna2
 
ohne die vorgänger,
noah, abraham, mo-ses, elia, david, salomon usw,
fehlt der idee jesus der nährboden.

nach dem eine einzelperson abtritt,
ohne diesen unmittelbaren sozialen hintergrund,
gibt es nicht genug substanz für die danach kommenden,
um hier selbst bis zum äussersten zu gehen,
für die soziale und gemeinschaftliche idee des menschen,
sich sogar ins gegenteil verkehrend aufzuopfern.

so wie das für einen militanten soldaten
gestern, heute und morgen das selbstverständlichste von der welt ist.

seht doch nur hin!
anstatt der farben schwarz und rot, ist es hier blau.
nur der farbton wurde verändert, das warum man sein leben eingesetzt hatte.

was hindert uns daran, den anderen so sein zu lassen wie er ist?
die gewissheit, die wirkliche wahrheit gefunden zu haben?

die wahrheit kommt sehr gut ohne diese bestätigung aus!

damals, zu jener zeit, machte man die wirtschaftlichen verhältnisse der menschen dafür verantwortlich,
in der philosophie neue religionen und neue strömungen entstehen zu lassen.

heute, da drängt sich der gedanke in den vordergrund,
man kann damit eine raschere und beschleunigte variante wählen.

was die wahrheit betrifft.


und ein :weihna2
 
Ich habe gehört,

dass der echte Jesus niemals am Keuze gestorben sei, sondern jemand, der ihm sehr ähnlich war und als Jesus gelten wollte.

Jesus soll in Indien eines ganz normalen Todes gestorben sei.

Ich denke aber, Genaues weiß man nicht.



Doch um den Kreuzestod ranken sich so viele Vorstellungen, dass er existiert und aus der christlichen Religion und dem Abendland nicht mehr wegzudenken ist.

Es wurden damals viele Menschen, Schuldige und Unschuldige gekreuzigt und auch heute gibt es noch viele Christusse, die symbolisch unschuldig gekreuzigt werden. So hat die Kreuzigung eines Unschuldigen, der sogar Gottes Sohn war, eine Eigendynamik im Denken und Fühlen der Menschen bewirkt, die eben nicht mehr wegzudenken ist. Auch die Kunst hat sich dieses Themas immer wieder angenommen.

Den Kreuzestod gibt es in vielen Variationen. Er ist Vernichtung und Befreiung zugleich, ein menschliches Schicksal.

Ist mir nur so eingefallen.

Alles Liebe

eva07
 
nostradamus machte in einem seiner verse eine unmissverständliche anspielung.
in dieser richtung nannte er es

… er wird das edle blut der bourbonnen fortsetzen …

hier zwar französisch eingefärbt, aber in nationaler tradition geltung habend.
so wie es eben immer und überall anzutreffen sein wird.

nun können wir die gesamte geschichte eines volkes als voraussetzung dafür angeben,
oder man beschränkt sich auf konzentrierte einzelne faktoren.

ausgehend von abraham, im schützen,
davor seine magd hagar und ismael im skorpion,
danach isaak und sarah, im steinbock und wassermann.
soll isaak/israel als fester wert bestehen bleiben.
gegenüber ist im feld krebs, dessen sohn jakob zu finden.
soll nun jakob als fester wert bestehen bleiben.
dann ist in der person des nazaräners selbst,
im zeichen widder, ehemals elia auszumachen.
soll als fester wert elia bestehen bleiben.
und gegenüber in der waage,
kann man die gestalt aus der vergangenheit von salomon finden.
soll salomon als fester wert bestehen bleiben.

so ist über die suche nach dem leiblichen vater,
die anlehnung des nazaräners in seiner weiteren familienplanung,
an die werte der geschichte seines volkes zu erkennen,
die eine gewisse ursprüngliche kreuzesform nicht vermissen lässt.

mit der frau im steinbock,
dem sohn im krebs,
der zeugung des sohnes in der waage,
und er selbst im widder.

all das spricht für eine fixierung und konzentration in die vergangenheit,
in einem bestehenden und werdenden spannungsfeld,
das sich aus der religiösen tradition einerseits gestaltet hatte,
wo die abstammung aus priesterlicher tradition im grossvater bereits bestätigung fand,
während diese im vater selbst noch ausständig ist.
ergänzt mit der darauf folgenden begebenheit,
nahe am übergang vom leben zum tode gewesen zu sein.
die bezeichnung sollte für beide befindlichkeiten rechnung tragen.
sowohl als in der tradition verankert, wie auch im leben erfahrend, sollte sie geltung haben.

nun beginnen sich auch solche zuordnungen aus den prophezeihungen zu reimen,
in denen verstärkt von holz die rede ist,
wie etwa bei jesaja, eiche und zeder wird genau so benannt, wie lindenholz.
war es bei dem einen die grundlage für den schiffbau zur damaligen zeit,
so fand dies in der darstellung später im beruf des zimmermannes anwendung,
obwohl hier genau so gut die einfache berufliche darstellung eines bauern
in betracht zu ziehen wäre, und mit der erklärung zimmermann nur die aufbauende
struktur in einer person beschrieben wurde, in der gemeinsamen zeit,
und im persönlichen verhalten danach, das für das verständnis auf dem wasser
verantwortlich zeichnet, wie auch über das verhalten der fische,
und das hantieren mit einem boot – besser als es die landesüblichen fischer zuwege brachten.

was nun die wirklichkeit der eigenen geschichtlichen vergangenheit aus dem volke betrifft,
ob es nun abraham und mo-ses tatsächlich gegeben hatte, so musste wohl eine art bezeugende
bestätigung hier in der erfahrung der vergangenen werte von isaak und jakob eine gewissheit bringen.
dieser logik können wir uns auch heute nicht ganz verschliessen,
wenn wir einfach die personen abraham und mo-ses aus der geschichte streichen wollen,
und sie als nicht tatsächlich gelebte menschen halten.

all das betrachtet aus einer sicht, dass diese menschen etwa 400 jahre alt geworden sind,
und ein weit grösserer zeitraum im bereich des möglichen anzunehmen sein sollte.
in generationen gedacht, im zusammenhang mit der weiteren entwicklung der seelen.

in wie weit hier nun heute die positionierung im jahreszyklus von

JAKOB im krebs,
IMMANUEL im krebs, und
MOHAMMED im kreb,

eine rolle spielt, überlasse ich der jeweiligen betrachtung.
auch wenn dabei senkrecht … und jimmy ging zum regenbogen … heraus kommen sollte!

letztlich fand hier schon vor der zeit abrahams eine wanderung statt,
ausgehend von asien über den iran und irak, bis ins gebiet um jerusalem,
und eventuell zurück – wie auch immer man sich das vorgestellt hatte.
so könnte man die entwicklung etwa im zentralen europäischen raum,
in pannonischen ungarn, hier als eine parallelbewegung gleicher art verstehen,
und als so etwas wie einen minoritätsangriff in schachlicher strategie auffassen.
was die entwicklung der menschlichen seele im rahmen einer langanhaltenden
geschichte betrifft.

ähnlichkeiten – gleichheiten – gegensätzlichkeiten.

dessen ungeachtet, und besonders durch die betonung, der nazaräner sei in jerusalem geboren worden,
was so nicht stimmt, weil das in nazareth stattgefunden hatte,
könnte man der meinung nachhängen,
die prophezeihung am ende des 8. kapitels von jesaja,
sie beziehe sich nicht auf den nazaräner selbst,
sondern auf petrus, oder einen der anderen,
die in kaphernaum oder betsaida zuhause gewesen sind, am see.

das lässt sich aber mit dem gegensätzen:
jenseits des jordans – im see, im jordan,
nicht in einklang bringen.

gezeugt im tempel – gestorben im tempel, aber sehr wohl!
ergänzt mit dem hinweis des priesterlichen vaters, und des sohnes:

er werde ohnehin bald wieder kommen!

aus der schechina. dort wo speise geopfert wurde.

aber mittlerweile wissen wir auch, was wir von solchen politischen versprechen halten dürfen.
immer wird es welche geben, die eine andere persönliche meinung haben werden.

naaa? wird es helle?


und ein :weihna1
 
Werbung:
Zitat:
"naaa? wird es helle?


und ein
__________________
***Teigabid***
Zitat Ende

Logion 34, Thomas Evangelium:
Jesus sprach: Wenn ein Blinder führt einen Blinden, fallen Sie zu zweit hinunter in eine Grube.

Denke darüber nach!

Woherwig
 
Zurück
Oben