Natürlich fühl ich mich in dem Moment ich meine Aufmerksamkeit auf mein seltsames, unbewusstes Körpertreiben lenke - Rauchen, Kaffetrinken (obwohls nicht schmeckt eben, sonst wärs ja kein Thema) nicht wohl. Spüre da etwas "ungesundes", an diesen Handlungen - für den Körper, für das Gesamtgleichgewicht ungesundes. Und dann kommt auch das denken an früher - wo ich mich freier bewegt habe, mit diesem Körper. Auch ein bisserl Sport getrieben hab und wandern war. Das stufe ich als bewusstes, gesundes Körpertreiben ein.
Aber die Aufmerksamkeit gleitet dann natürlich wieder ab von diesem suchthaften Körpertreiben - um zum Kaffee zurückzukommen - das wird also wieder unbewusst und wenn mich dann einer zu schnell fragt, wie fühlst du dich, wie gehts, dann muss ich erst mal eine Weile nachdenken, weil ichs gar nicht weiß, wies mir geht. Ich fühl mich gar nicht. Muss mich erst in diesen Körper ziehen, so kommts mir vor. Das klingt seltsam, is aber so. Meist sag ich dann recht pauschal; es geht so, man lebt oder wie Gott will.
Natürlich is da keine radikale Trennung vom Körper, sonst würde der ja tot umfallen. Aber ich spür das irgendwie so, als wär ich nicht richtig verbunden mit dem Körper. So locker irgendwie. Nicht 100% integriert. Vielleicht nur 10% oder 20%. Ich weiß nicht zu wieviel %. Frag mich mal, wo ich bin mit den Gedanken. Das weiß ich genau so wenig. Dann und wann fragt mich ein Freund: was denkst du oder worüber grübbelst du .... ich kann nur sagen, ich weiß es nicht. Wir arbeiten im Garten, ich sitz mal da und schau nur rum, die Bäume, die Steine, die Vögel singen, der Wind zieht durch die Baumkronen .....ich seh und hör alles rundherum und verbinde das in mir zu einem lebendigen Gesamtbild ohne irgendwas zu bewerten, auch sein Hämmern und Sägen passt in dieses Bild ohne zu stören, da kommt er daher und fragt mich: Was denkst du grad. Ich weiß es nicht, kann ihm keine Antwort geben. Er is ein Künstler, immer voller krativer Ideen. Ich hab überhaupt keine Ideen. Mir ist oft, als wär ich innerlich vollkommen leer. Aber ich bin nicht glücklich darüber. Unglücklich aber auch nicht. Seltsam ist das. Manchmal denk ich mir ich bin bereits völlig PlemPlem. Nein, ich weiß schon, ich muss mich wieder fester mit dem Körper verbinden. Und das geht auch wenn man will.
Du meinst Kaffeetrinken, das zuviel des guten? Keine Ahnung. Es gibt ja verschieden Berichte über Schädlichkeit gewisser Stoffe, manche führen dem Körper zuviel Gifte zu andere entziehen ihm wichtige Elemente, ich kenn mich da nicht aus. Mir fehlt die Geduld, das alles nachzulesen. Das ist das Gebiet der Biologen. Ich leb da ziemlich aus der Intuition heraus und wenn ich zuviel Kaffee getrunken hab, wird mir übel. Und selbst dann trinkt er noch weiter, der Körper, wenn ich ihn nicht aufhalte. Sicher sind wir verbunden, sonst würd ich die Übelkeit nicht spüren. Aber zu locker. Zu schlampig. Vielleicht wird sich das ändern, wenn ich nächste Woche den Job bekomm und wieder ein bisserl Regelmäßigkeit in den Alltag kommt. Ich bin einfach schon zulang aus der Arbeitsmaschine raus und hab zuviel Zeit, in Gedanken rumzufliegen.
Verstanden hast - das ist gut. Manchmal zweifle ich dran, das ich überhaupt noch einen Verstand hab. Ich hab schon verstanden, lesen schreiben lernen, ein bisserl rechnen kann ich auch, kfm. Grundlagen hab ich mal gelernt und vergessen, E-Technisches hab ich mal verstanden und wieder vergessen; ich kann eigentlich nur noch sehen, hören, lesen, schreiben. sonst versteh ich fast nichts mehr. Und die Zeit. Immer überseh ich die Zeit. Ah .... ich weiß warum ich mich so von dem Körper distanziert hab ...... weil er getrieben ist von der Zeit. Vom Zeitgeist. Das könnt hinkommen. Das ist bestimmt mit ein Grund, ich vertrag dieses Gehetze nicht. Das treibt mich aus, aus meinem eigenen Körper.
Drum freu ich mich auf den Job als Hausarbeiter in der Pfarre. Ich hoff, das wird was und ich bau drauf, das es da etwas ruhiger und friedlicher abgeht. Arbeiten muss ich was, weil ich will ja diesen Körper ernähren.
Gute Nacht
Ein bild des Verfalls? na gut. Dann wollen wir mal nicht so sein und hängen eines rein.
Bild><sehr gelacht. danke.
Die Flasche im Vordergrund ist eine Sojasauce, oder?
Find ich nicht verwunderlich dass das nicht schmeckt. Ich rate zu starker Verdünnung (diesen Ratschlag dehne ich auch auf Kaffee aus.
Bei den Zigaretten bin ich noch am überlegen.)
Du sagst, du "warst früher beweglicher". Du beziehst aber schon den (sicherlich auch verhassten) Alterungsprozess ein? (Also ich tu das ja nicht. Ich wehre mich noch und mache täglich Dehnungsübungen und Wirbelsäulengym - mein Fernziehl ist ein FlickFlack.
mit 45)
Der Vergleich mit anderen "andere wissen immer was zu sagen auf die Frage, 'WieGehts??!' Ich aber weiß nix zu sagen, weil.... [selbstverurteilung]"....... also ich schließe daraus, irgendwer hat dir einmal schlüssig verständlich gemacht, dass jemand der nicht adäquat in kürzester Zeit auf solche Frage zu antworten in der Lage ist...... ein Walnuss-A.sch..lo.. ist. >Ich würde dem
weniger Bedeutung beimessen als du es akut tust. Ist das eine Lösung für dich?
Ich glaube übrigens nicht, dass dein "Körper tot umfallen" würde, wenn du nicht mehr über ihn nachdenkst. Ganz im Gegenteil.
Ich würde den Körper lassen. As simple as possible. Und würde ihn in diesem VerlassenSein schwelgen lassen.
Dabei würde ich ihm genüsslich zuschauen - egal wie schlecht er sich fühlt. Denn, wer sagt dass schlechte Gefühle schlechter wären als gute. (Viele sagen das. Aber den Vielen würde ich nicht unbedingt zuhören, wie du mir vielleicht zustimmst.)
Meinem Erfahren nicht - also alles was ich darüber hausfinden konnte - sind alle Gefühle die ich zu haben vermeine Familienstimmen. Alte Familienstimmen. Die Mutter von links hinten, der Vater im Genick, der Opa leicht oben und bösartig tragend, die Oma meckert asynchron dazu. Und alles
Inhalte - denen ich folge zu leisten versuche. Alles Gleichzeitig. Alle befriedigen.
Das kann nur stressen.
Und für den Fall dass du/ich nicht damit aufhören kannst sie (nicht) zu hören, oder nicht aufhören kannst ihnen zu folgen. Macht auch nichts. Einfach warten bis es abklingt. Übermorgen oder in Jahren nicht. Was willst du machen?
Ich würde mir in der Zwischenzeit einfach nicht die Peitsche geben.
Aber geschickt sein: Gift verwässern. Drüber lachen. Fernseh gucken.
Viele viele arbeiten daran sich vom Körper zu trennen(!) Astralreisen nennt man das. Deidentifikation. Schweben gehn. Ketamin ist eine beliebte Droge dafür. Die Leute stehen drauf, gehen Anstrengungen dafür. und sind enttäuscht wenns nicht klappt.
Du siehst schon............
"im Garten, ich sitz mal da und schau nur rum, die Bäume, die Steine, die Vögel singen, der Wind zieht durch die Baumkronen .....ich seh und hör alles rundherum und verbinde das in mir zu einem lebendigen Gesamtbild ohne irgendwas zu bewerten, auch sein Hämmern und Sägen passt in dieses Bild ohne zu stören....." Hey! beschreib das nicht so genau. Die Leute frisst der Neid. Grad hier im Esoterikforum. >Geh mal in die Threads wo sie alle schreiben: "Wie kann ich meditieren?" "Es funktioniert bei mir nicht!" "Was ist Meditation?" "Wie komme ich dahin?" Wie komme ich In die Leere?!" "Wie, Raus aus dem Verstand!!?" "Rauss aus der Zeiit...!"
>Komm Karthasix hilf denen mal.
Und die permanent kreativen 'Künstler' die keine Sekunde überstehen können ohne zwanghaft was ihren Walnüssen auszuschütten, rauszupressen - sind oft die innerlich Getriebenen. Oder was anderes.
Wen kümmerts.
"völlig PlemPlem"? Nicht Plemplem genug würde ich mal sagen. Lass kommen. Halt dich nicht im Zwischenbereich fest.
Vielleicht hat dich dein Papa mal am Kravattl gepackt dich geschüttelt und sowas gesagt wie: "Hey Junge, du nichtsnutziger Kerl!" *schüttelbrüll* (du bist erschrocken) "...jetzt tu mal was, arbeit was, schau dich an! du nichtsnutz.
Sooo wirst du nicht überleben!" *schüttelbrüll*......blablabla
(zum Beispiel)
Sowas schleppt der Mensch dann pflichtschuldig mit. Ein Rucksack, ein Leben. Und, Man erinnert sich kaum dran. Und wenn, denkt man sich, Naja. Aber im inneren hält man sich eventuell haargenau an diese latent unintelligenten und tendenziell lieblosen Botschaften.
Wir sind loyal. leider, könnte man sagen. Aber es macht auch nichts. Es geht uns allen so. Und wer sagt, dass das jetzt schlecht ist. Vielleicht erleuchtest du gerade Deshalb. Oder du säufst dich mit Wasserkaffee zu tode.
Weißt du es? Ich weiß es nicht. Bist du sicher, dass Du es überhaupt steuern kannst? (Denn wenn nicht, dann könntest du gleich aufhören dich selber innerlich zu zerfleischen. Obwohl,
vielleicht kannst du ja auch Damit nicht aufhören.
Machts was?
Vielleicht macht nichts was.)
Vielleicht hat dich die Mutter traktiert, mit den Worten (zum beispiel): "Du Richtest Dich Selbst Zu Grunde!!!" Nur weil das (z.B.) grad ihr Vater getan hat, und sie deshalb voll Angst noch war.
Und jetzt erfüllst du es. Oder nicht.
All diese Dinge laufen ab - Und berühren dich eigentlich nicht.
Schau mal zu. Berühren Dich diese Dinge wirklich? Oder läuft es nicht irgendwo ab - und erhält nur (scheinbar) Gewicht
dadurch,
dass du das Gewicht verteilst.
Und die Gewichtung ist ev. Erziehungssache. Also du erfüllst die alten Botschaften.
Macht auch nichts.
Denn,
hättest du andere Botschaften erhalten, würdest du andere Botschaften erfüllen (oder justament Nicht erfüllen.)
>>>Was sich also anbietet, wäre:
Umprorgrammieren.
Wenn du also nach anderen Programmen laufen möchtest (weil du denkst, dass es 'bessere' Programme gibt)............ dafür gibt es Kurse. Die machen Spaß. Kosten nicht viel. Und Kaffee gibts dort auch.
