das was wir normalerweise als freien Willen ansehen gibt es so nicht.
Das was im Äußeren, in der dualen Welt abläuft ist schon vorgegeben. Das läuft wie ein Mechanismus ab. man könnte auch sagen nach dem Prinzip Ursache und Wirkung. Da gibt es keinen freien Willen obwohl wir das so empfinden, obwohl jeder normaler Mensch denkt er könne selbst entscheiden ob er jetzt dies oder das tut oder denkt.
Wenn wir aber beginnen uns Gott zuzuwenden. Das Höchste in uns suchen nd erfragen. Dann zeigt sich unser freier Wille. In dem Moment wo wir unsere Absicht unseren Willen unsere Aufmerksamkeit auf die Suche nach Gott lenken, gibt es einen freien Willen. Auf dem Weg zu IHM gibt es einen wirklichen freien Willen. Hier können wir entscheiden wie wir vorgehen, welchen Weg wir gehen.
Schlagen wir den Weg zu Ihm nicht ein werden wir auf dem paradoxen Weg des Wissens, der Logik leben, der dualen äußeren Welt. Dort werden wir absechselnd mit Gutem und Schlechtem konfrontiert und nicht verstehen dass alle Erscheinungen aus einer anderen Sphäre entstammen und Gutes und Böses das Gleiche ist. Wir werden deshalb auf diesem Weg leiden müssen, da wir alles bewerten und in Gutes und Schlechtes aufteilen. So entsteht immer eine Unmenge an Leid, weil wir ja einen Teil der Schöpfung ablehnen oder verbessern wollen, was uns letztendlich doch nach Gott suchen lässt, da wir merken werden, dass wir durch diese Sicht- und Handlungsweise alles in ungleichgewicht und aus der Harmonie bringen.
Aber ich spüre es auch so, dass alles schrittweise automatisch in die richtige Richtung läuft, da ER ja alles durchdringt und lenkt.
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Eigentlich macht man permanent mit sich selbst Liebe oder Hass, nimmt sich selbst an und stößt sich selbst zurück, solange bis wir alles schauen können und als uns selbst erkenennen.