innerer und äusserer raum

Die Innenwelt stelle ich mir als Überwelt vor, also als andersartige, feinere Realität, die der physischen Realität übergeordnet ist.
"Übergeordnet" finde ich irgendwie grade noch nicht die richtige Bezeichnung. *überleg* Beigeordnet ist vielleicht besser. Die astrale Welt - man müsste eher von einem Reich sprechen, in dem es unzählige Welten gibt - kann von uns meines Erachtens nur erreicht werden, weil wir selber physische Wesen sind. Für mich persönlich ist die physische Welt die "höchste" Welt, andere Welten sind eher der physischen Welt untergeordnet. Früher habe ich es mal so gesehen, daß die Summe aller anderen Welten die physische Welt ergibt. Die astrale Welt wäre demnach ein Teil der Physis, aber eben ein feinstofflicher oder vielleicht sogar immaterieller Teil.

Eine AKE erlaubt uns m.E. einfach die intensiveren Wahrnehmungen, weshalb ich nach wie vor nach (fremddrogenfreien) Wegen suche, mich außerhalb des Körpers zu halten.
Würde ich auch so nicht empfinden. Die Wahrnehmung in der physischen Welt ist die intensiveste. Sie ist ja auch an manifestierte Organe gebunden. In der astralen Welt ist die Wahrnehmung eher fein, weniger durchdringend, ja ich würde fast sagen oberflächlicher. Sie betrifft einen weniger, weil man nichts mit sich führt, an dem etwas anhaften könnte. Anders die physische Wahrnehmung, die betrifft Dich, denn Du hast Deine Person und ihr Ich-Erleben mit.

Dummerweise ist mein Wille, den Körper zurückzulassen, anscheinend so stark, dass dieser alles tut, um mich zu halten. :rolleyes: Sobald ich draußen bin, denke ich nur an Flucht.
Das Ich ist beim astralen Reisen sowieso sehr hinderlich. Jeder herkömmliche Gedanke, jedes anhaftende Gefühl entfernt mich persönlich aus der astralen Wahrnehmungsfähigkeit und bringt mich in die physische Wahrnehmung sofort zurück. Und so kann auch das Vorhaben, astral zu reisen, nicht dazu führen, daß ein Austritt gelingt. Denn der, der das vorhat, kann nicht austreten. Die Person tritt ja nicht mit aus, wenn es sich um eine astrale Reise handelt.

Ich weiß nicht mehr welche der yogischen Schriften es war, die ich gelesen habe und in der die astrale Seinsebene dem Herzchakra zugeordnet wurde. Alles was "Ich" ist, wird ja aus den unteren 3 Chakren gespeist. Und die drei oberen Chakren reagieren dem Aufgestelltsein der unteren Chakren entsprechend. Das Herchakra dagegen und damit auch die astrale Ebene ist frei von den Auswirkungen des Ich.

Will ich nun reisen und hafte meine Aufmerksamkeit an einen Aspekt des Geschehens an, dann produziert meine Psyche auch alsbald ein Gefühl und einen Kommentar und der Prozeß des Austritts endet. Denn ich bin dann nicht mehr in meiner Herzenergie, sondern in der Energie der unteren Chakren. Genauso ist es während des Reisens: löst irgendein Phänomen eine persönliche Reaktion in mir aus, so endet die Reise. Ergo müsste man zu Beginn erst mal üben, das Anhaften zu unterlassen, das Kommentieren zu unterdrücken und die Gefühle frei, neutral zu lassen. (Und das kann natürlich schlecht gelingen, wenn man austreten "will", denn dann hat man Erwartungen und was man erlebt entspricht diesen erst dann, wenn man den Prozeß des Austretens gut erlernt hat.)

Zunächst einmal würde ich also raten, in ein möglichst pures Wahrnehmen zu geraten, so wie es der Herzebene auch zugehörig ist. Alles lieben, könnte man ebenso sagen. Und wenn man dann schauen kann und hören, dann kann man im nächsten Schritt beginnen, den astralen Körper wahrzunehmen, ihn dann noch etwas später zu bewegen, zu steuern, mit ihm zu interagieren.

lg
 
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„Wer bin ich?“ ist doch eine zentrale Frage, die uns alle beschäftigt. Die Antworten dazu finde ich aber nicht in der Weite des Universums, sondern in mir selbst.
Hmm...
Betrachtest du dich nicht als Aspekt dieser unermesslichen Weite?
Sind wir kein Teil dessen, was das Universum grade so macht?
 
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Würde ich auch so nicht empfinden. Die Wahrnehmung in der physischen Welt ist die intensiveste. Sie ist ja auch an manifestierte Organe gebunden. In der astralen Welt ist die Wahrnehmung eher fein, weniger durchdringend, ja ich würde fast sagen oberflächlicher. Sie betrifft einen weniger, weil man nichts mit sich führt, an dem etwas anhaften könnte. Anders die physische Wahrnehmung, die betrifft Dich, denn Du hast Deine Person und ihr Ich-Erleben mit.

Absolut, ich gehe da mit dir konform und würde es ebenfalls so beschreiben: ein Erleben eines Zustandes ohne emotional involviert zu sein, was wiederum ein rationales Eingreifen ermöglicht.
 
Absolut, ich gehe da mit dir konform und würde es ebenfalls so beschreiben: ein Erleben eines Zustandes ohne emotional involviert zu sein, was wiederum ein rationales Eingreifen ermöglicht.

Könnte man nicht auch, nachdem man emotional nicht involviert war in ein erleben, nachher dennoch emotional handeln?
Also vom astralen wahrnehmen zurück ins emotionale, nicht nur ins rationale?
 
Könnte man nicht auch, nachdem man emotional nicht involviert war in ein erleben, nachher dennoch emotional handeln?
Also vom astralen wahrnehmen zurück ins emotionale, nicht nur ins rationale?

AKEs erlebe ich konkret nüchtern, also keine beschwingten oder sonstigen emotionalen Zustände.
Sicher kann es nach einer AKE voll emotional reinfahren, oder eben ein emotionaler Grund überhaupt eine bewusste und gezielte AKE zu machen.
 
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Könnte man nicht auch, nachdem man emotional nicht involviert war in ein erleben, nachher dennoch emotional handeln?
Also vom astralen wahrnehmen zurück ins emotionale, nicht nur ins rationale?

Wenn das Fehlen von Sinnen und Emotionen oder überstürztes, bedenkenloses Verhalten dort Sorgen macht oder als weniger wertvoll wahrgenommen wird, dann kommt mehr hinzu.
 
Wenn das Fehlen von Sinnen und Emotionen oder überstürztes, bedenkenloses Verhalten dort Sorgen macht oder als weniger wertvoll wahrgenommen wird, dann kommt mehr hinzu.

Wo hinzu, oder was hinzu?

Ich hab ja nur ansatzweise erfahrung im astralen raum. habe es als friedlich erlebt, den übergang bis anhin als recht natürlich wahrgenommen.
eine gewisse freude darüber dass diese astrale welt so konkret erfahrbar ist, ist für mich neuling auch dabei :)

Meine frage ist immernoch, ob dies wohl eine andere art reisen ist als die "inneren geistreisen".
Nach dem was ich hier so les, und was ich selber weiss bis jetzt, sieht es mir aber schon danach aus.

Muss ja auch alles nicht abschliessend beantwortet werden,
Danke eh fürs mitschreiben euch allen! :)
 
Die astrale Welt - man müsste eher von einem Reich sprechen, in dem es unzählige Welten gibt - kann von uns meines Erachtens nur erreicht werden, weil wir selber physische Wesen sind. Für mich persönlich ist die physische Welt die "höchste" Welt, andere Welten sind eher der physischen Welt untergeordnet. Früher habe ich es mal so gesehen, daß die Summe aller anderen Welten die physische Welt ergibt. Die astrale Welt wäre demnach ein Teil der Physis, aber eben ein feinstofflicher oder vielleicht sogar immaterieller Teil.
Ich sympathisiere eher mit dem idealistischen Ansatz, aber das wurde ja bereits deutlich. Er ist nicht besonders modern, obwohl der materialistische Ansatz, wann immer er Spirituelles postuliert, das über schlichte Hirnprogramme hinausgeht, sich chancenlos der wissenschaftlichen Methode aussetzt und also den Willen und die Fähigkeit benötigt, Beweise zu ignorieren. Da mir dies nicht gegeben ist, brauche ich Schlupflöcher, wenn ich glauben will, und die finden sich erst im Metaphysischen.

Würde ich auch so nicht empfinden. Die Wahrnehmung in der physischen Welt ist die intensiveste. Sie ist ja auch an manifestierte Organe gebunden. In der astralen Welt ist die Wahrnehmung eher fein, weniger durchdringend, ja ich würde fast sagen oberflächlicher. Sie betrifft einen weniger, weil man nichts mit sich führt, an dem etwas anhaften könnte. Anders die physische Wahrnehmung, die betrifft Dich, denn Du hast Deine Person und ihr Ich-Erleben mit.
Kann ich so nicht bestätigen. Bereits meine halbgaren AKE-Ansätze gehen mit außergewöhnlich intensiver Wahrnehmung einher - wobei diese Wahrnehmung natürlich keine verstärkte Form der Alltagswahrnehmung, sondern eine andersartige Wahrnehmung ist, die mit dem starken Eindruck einer wirklicheren Wirklichkeit einhergeht. Diesem Eindruck widerspricht auch die mir bekannte Literatur zum Thema nicht, weshalb mich deine Sichtweise doch überrascht.

Das Ich ist beim astralen Reisen sowieso sehr hinderlich. Jeder herkömmliche Gedanke, jedes anhaftende Gefühl entfernt mich persönlich aus der astralen Wahrnehmungsfähigkeit und bringt mich in die physische Wahrnehmung sofort zurück. Und so kann auch das Vorhaben, astral zu reisen, nicht dazu führen, daß ein Austritt gelingt. Denn der, der das vorhat, kann nicht austreten. Die Person tritt ja nicht mit aus, wenn es sich um eine astrale Reise handelt.
Demzufolge wären sämtliche Quellen, die das Gegenteil behaupten, verlogen. Von den mannigfaltigen Erfahrungsberichten bis hin zu all den Anleitungen (ein prominentes Beispiel wäre hier Robert Monroe) - alles Quatsch. Nun erschließt sich mir nicht, warum ich von zwei auf persönlicher Überzeugung basierenden Versionen einer absurden Behauptung nur eine glauben sollte, weshalb ich eher dazu tendiere, die jeweiligen Bedingungen für eine außerkörperliche Erfahrung für von der Überzeugung des Individuums abhängig zu halten.

Ich weiß nicht mehr welche der yogischen Schriften es war, die ich gelesen habe und in der die astrale Seinsebene dem Herzchakra zugeordnet wurde. Alles was "Ich" ist, wird ja aus den unteren 3 Chakren gespeist. Und die drei oberen Chakren reagieren dem Aufgestelltsein der unteren Chakren entsprechend. Das Herchakra dagegen und damit auch die astrale Ebene ist frei von den Auswirkungen des Ich.
Gut, das ist importierte mystische Dogmatik aus der Heimat der Todessehnsucht, mit der üblichen Verteufelung des Ich. Ich schätze mich hier traurig, der einzige Spirituelle zu sein, dessen Vorstellung von Glück nicht darin besteht, vollständig aus jeder Form von Existenz zu verschwinden. Daher bin ich hier auch der einzige Spirituelle, der sich nicht in hinduistischen oder buddhistischen Systemen suhlt wie einst seine Vorfahren in christlichen.

Will ich nun reisen und hafte meine Aufmerksamkeit an einen Aspekt des Geschehens an, dann produziert meine Psyche auch alsbald ein Gefühl und einen Kommentar und der Prozeß des Austritts endet. Denn ich bin dann nicht mehr in meiner Herzenergie, sondern in der Energie der unteren Chakren. Genauso ist es während des Reisens: löst irgendein Phänomen eine persönliche Reaktion in mir aus, so endet die Reise. Ergo müsste man zu Beginn erst mal üben, das Anhaften zu unterlassen, das Kommentieren zu unterdrücken und die Gefühle frei, neutral zu lassen. (Und das kann natürlich schlecht gelingen, wenn man austreten "will", denn dann hat man Erwartungen und was man erlebt entspricht diesen erst dann, wenn man den Prozeß des Austretens gut erlernt hat.)

Zunächst einmal würde ich also raten, in ein möglichst pures Wahrnehmen zu geraten, so wie es der Herzebene auch zugehörig ist. Alles lieben, könnte man ebenso sagen. Und wenn man dann schauen kann und hören, dann kann man im nächsten Schritt beginnen, den astralen Körper wahrzunehmen, ihn dann noch etwas später zu bewegen, zu steuern, mit ihm zu interagieren.
Jetzt erklärst du mir ausführlich, wie schädlich das Ich doch sei, und dann schließt du mit der Aussage, "man" könne den astralen Körper wahrnehmen und steuern. Wer ist dieses "man"? Die ichlose Wahrnehmung? Ich ahne, wie furchtbar unqualifiziert sich so etwas für Gläubige anhören mag, aber dieser "Man"-"Ich"-Dualismus ist m.E. letztendlich nur ein Überbleibsel geistlichen Größenwahns, das zu Unrecht für eine Weisheit gehalten wird (ebenso wie die "allumfassende Liebe," deren überväterliche Botschaft lautet: "Nerv mich nicht mit deinen Beschwerden, gib dich mit deinem Untertanenstatus zufrieden und lass dich von mir ficken, wenn ich Lust habe"). Klar, der Körper geht nicht mit und ruft die AKE-Instanz zurück, wenn er was braucht, aber was da ruft, ist kein abgelegtes Ich, sondern eine teilweise abgelegte Maschine. Dass das Ego an die physische Existenz gebunden sei, ist nur dann ein zwingender Schluss, wenn man es auf den kreatürlichen Trieb reduziert.
 
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Ich sympathisiere eher mit dem idealistischen Ansatz, aber das wurde ja bereits deutlich. Er ist nicht besonders modern, obwohl der materialistische Ansatz, wann immer er Spirituelles postuliert, das über schlichte Hirnprogramme hinausgeht, sich chancenlos der wissenschaftlichen Methode aussetzt und also den Willen und die Fähigkeit benötigt, Beweise zu ignorieren. Da mir dies nicht gegeben ist, brauche ich Schlupflöcher, wenn ich glauben will, und die finden sich erst im Metaphysischen.

Kann ich so nicht bestätigen. Bereits meine halbgaren AKE-Ansätze gehen mit außergewöhnlich intensiver Wahrnehmung einher - wobei diese Wahrnehmung natürlich keine verstärkte Form der Alltagswahrnehmung, sondern eine andersartige Wahrnehmung ist, die mit dem starken Eindruck einer wirklicheren Wirklichkeit einhergeht. Diesem Eindruck widerspricht auch die mir bekannte Literatur zum Thema nicht, weshalb mich deine Sichtweise doch überrascht.

Demzufolge wären sämtliche Quellen, die das Gegenteil behaupten, verlogen. Von den mannigfaltigen Erfahrungsberichten bis hin zu all den Anleitungen (ein prominentes Beispiel wäre hier Robert Monroe) - alles Quatsch. Nun erschließt sich mir nicht, warum ich von zwei auf persönlicher Überzeugung basierenden Versionen einer absurden Behauptung nur eine glauben sollte, weshalb ich eher dazu tendiere, die jeweiligen Bedingungen für eine außerkörperliche Erfahrung für von der Überzeugung des Individuums abhängig zu halten.

Gut, das ist importierte mystische Dogmatik aus der Heimat der Todessehnsucht, mit der üblichen Verteufelung des Ich. Ich schätze mich hier traurig, der einzige Spirituelle zu sein, dessen Vorstellung von Glück nicht darin besteht, vollständig aus jeder Form von Existenz zu verschwinden. Daher bin ich hier auch der einzige Spirituelle, der sich nicht in hinduistischen oder buddhistischen Systemen suhlt wie einst seine Vorfahren in christlichen.

Jetzt erklärst du mir ausführlich, wie schädlich das Ich doch sei, und dann schließt du mit der Aussage, "man" könne den astralen Körper wahrnehmen und steuern. Wer ist dieses "man"? Die ichlose Wahrnehmung? Ich ahne, wie furchtbar unqualifiziert sich so etwas für Gläubige anhören mag, aber dieser "Man"-"Ich"-Dualismus ist m.E. letztendlich nur ein Überbleibsel geistlichen Größenwahns, das zu Unrecht für eine Weisheit gehalten wird (ebenso wie die "allumfassende Liebe," deren überväterliche Botschaft lautet: "Nerv mich nicht mit deinen Beschwerden, gib dich mit deinem Untertanenstatus zufrieden und lass dich von mir ficken, wenn ich Lust habe"). Klar, der Körper geht nicht mit und ruft die AKE-Instanz zurück, wenn er was braucht, aber was da ruft, ist kein abgelegtes Ich, sondern eine teilweise abgelegte Maschine. Dass das Ego an die physische Existenz gebunden sei, ist nur dann ein zwingender Schluss, wenn man es auf den kreatürlichen Trieb reduziert.
Okay, ich laß es einfach in Zukunft.
 
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