Informationszeitalter

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Wenn ich dich richtig verstehe, willst du eine emotionslose Regierung, da sie jetzt emotional instabil auf dich wirkt?
Ich halte eine Politik ohne ethische Werte, wie es die KI sehr wahrscheinlich sein würde für eine Gefahr.
Ich hatte mich mit politischer Ponerologie befasst, und mit dem komplexen sich entwickelnden Wesen des Bösen, wie es Ideen deformiert, während die vermeintlichen Strippenzieher letztendlich nur Puppen ihrer Interessen sind, die nicht anders können als zu zerstören, obwohl bzw. indem sie versuchen, etwas aufzubauen. Das Hauptproblem dabei ist m. E. die starre Maschinerie, die Fokussierung auf ein Ziel, selbst wenn die Umstände sich ändern.
Mensch bleibt Mensch, egal in welcher Position er sich wiederfindet.


Ethische Werte sind Humbug, wenn kein Platz für dynamische Menschlichkeit und darin Änderungsbedarf und Flexibilität bleibt.
Einem freien Volk muss die Souveränität zugestanden werden, den eigenen Werten zu folgen, oder sie gegebenenfalls anzupassen, und die Politik hat sich diesen Entscheidungen anzupassen, nicht umgekehrt. Dies wäre das Ideal.
Der Regierung bliebe, die festgelegten Werte ganz rational zu bewahren, so wie das Volk dies wollte, und dies könnte auch eine KI erfüllen, denn Werte sind nur Daten, die auch gelöscht und umgeschrieben werden können. Eine Regierung hat nicht selbst zu denken, sondern zu erfüllen, was ihr aufgetragen wird - ohne Wenn und Aber.
Wenn das Volk Fehler machte, so würde es aus diesen Fehlern lernen und ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Learning by doing.


Das größte Übel entsteht meist daraus, dass wir uns um Dinge kümmern, die uns nicht betreffen, und die Dinge relativieren, aufschieben oder ignorieren, die uns betreffen sollten.
Wie soll man eine emotionslose Maschine kritisieren, die wahrscheinlich ethisches Verhalten nur einprogrammiert verstehen könnte aber eben keine Lebenserfahrung hat?
Nicht kritisieren. Abstimmung, Umprogrammierung, ganz direkt.
die Verantwortung vollkommen abzugeben, fände ich nicht gut.
Ja, davon sprach ich auch nicht, ganz im Gegenteil.
Die Verantwortung sollte das Volk übernehmen lernen. Eine KI wäre nur ein Instrument. Hauptsache, da sitzen keine Menschen mehr, die instrumentalisiert handeln müssten (und das sowieso nicht können, weil sie Menschen sind).

Ich habe nichts gegen die Selbstinszenierung ala Twitter oder Instagram. Mich persönlich nervt es nur, zum Beispiel im Urlaub, wenn ich Fotos machen soll um es anderen zu zeigen, statt den Moment in vollem zu genießen, darin aufzugehen ohne Ablenkung an Medien. Wo ist man denn mit seinen Gedanken usw. wenn man jedes schöne Erlebnis gleich mit dem Teilen verbindet? Das ist etwas das mir nicht gefällt und das ein Verhalten verändert, dadurch das es andere auch tun.
Da gibt's keinen Zwang, es sei denn, man will es so. Das Verhalten im Sozialgefüge hat viel mit Selbstverantwortung zu tun. Ich sehe darin keine Probleme.
Wenn man Fotos von dir im Urlaub sehen will, sagst du halt "nein, mach ich nicht" und damit ist die Sache gegessen.

Ich denke eine so große Gruppe von Menschen zu regieren ist nicht möglich damit jeder die Kompromisse verstehen kann, in einem globalen Wettbewerb.
Das ist immer so, auch im Kleinen. Demokratie beginnt schon, wo drei Personen abstimmen und eine anderer Meinung ist. Auch wenn sie es nicht nachvollziehen kann/will, muss sie sich den anderen gegenüber geschlagen geben, sonst funktioniert das System nicht.
"Man muss den Frieden im brennenden Haus finden." Darauf läuft es wohl hinaus.
Sehe ich genauso.
 
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Ich hatte mich mit politischer Ponerologie befasst, und mit dem komplexen sich entwickelnden Wesen des Bösen, wie es Ideen deformiert, während die vermeintlichen Strippenzieher letztendlich nur Puppen ihrer Interessen sind, die nicht anders können als zu zerstören, obwohl bzw. indem sie versuchen, etwas aufzubauen.


Den Begriff hab ich noch nie gehört....danke



Ethische Werte sind Humbug, wenn kein Platz für dynamische Menschlichkeit und darin Änderungsbedarf und Flexibilität bleibt.
Einem freien Volk muss die Souveränität zugestanden werden, den eigenen Werten zu folgen, oder sie gegebenenfalls anzupassen, und die Politik hat sich diesen Entscheidungen anzupassen, nicht umgekehrt. Dies wäre das Ideal.
Der Regierung bliebe, die festgelegten Werte ganz rational zu bewahren, so wie das Volk dies wollte, und dies könnte auch eine KI erfüllen, denn Werte sind nur Daten, die auch gelöscht und umgeschrieben werden können. Eine Regierung hat nicht selbst zu denken, sondern zu erfüllen, was ihr aufgetragen wird - ohne Wenn und Aber.
Wenn das Volk Fehler machte, so würde es aus diesen Fehlern lernen und ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Learning by doing.

Wie hiesse das dann? Wäre das dann basisdemokratisch?
 
Ein interesantes Thema, ich werde mir mal auch dazu ein paar Gedanken machen, denn Informationen sind alles, eine Art "unerkannte "Währung" wenn man so will. Gerade heute sind sie so vielfältig und unabkömmlich, teilweise beruht ja der moderne Alltag auf das Senden und Empfangen von Informationen.
 
Ich denke auch dass es sehr um Interessen geht wenn man bereit dazu ist, Sachverhalte absichtlich falsch darzustellen um Irritation zu erzeugen. Diese Ader aber kennt man, wenn jemand eine Anekdote erzählt und statt in 80 Tagen ist jemand in 10min um die Welt gereist. Dinge übertrieben und aufwertend darstellen um sie noch interessanter zu machen.

Das allerdings sehe ich nicht so sehr als das Problem, das passiert bei Infotainment auch, und tut nicht so sonderlich weh, wie vollkommene Verwirrung zu stiften.
Richtig, und wo geht es denn nicht um interessen? Der begriff desinformation setzt voraus daß es information und absolute wahrheit gibt. Die gibt es aber einer anderen denkschule zufolge nicht. Es wird sich mehrheitlich darauf geeinigt was man glaubt.
Warum sollen sich die leute denn nicht mit gruselgeschichten bewerfen dürfen? Das machen sie doch schon immer. Die meisten solcher geschichten holen dich bei irgendeinem wissens- oder konsequenterweise glaubensstand ab und man merkt meistens ohnehin ziemlich genau wan die ganze sache anfängt irgendwo abzubiegen wo es seltsam wird. Die meisten solcher verbreiter geben sich nichtmal mühe ihre manipulativen ambitionen großartig zu verbergen. Da besteht doch keine gefahr für irgendwen der noch ein bisschen köpfchen hat.
Und selbst wenn es um flat-earthler geht - im endeffekt obliegt es mir was ich glaube und was nicht. Und was betrifft es mich ob irgenwdwer daran glaubt oder nicht? Außerdem ist es doch bekannt daß die erde aufgrund ihrer krümmung nicht verhältnismäßig abgebildet werden kann und daß es auf den südlichsten inseln argentiniens merkwürdige magnetische und sonnstige phänomene gibt. Vielleicht liegt gerade da ein hinweis auf eine andere wahrheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mich mit politischer Ponerologie befasst, und mit dem komplexen sich entwickelnden Wesen des Bösen, wie es Ideen deformiert, während die vermeintlichen Strippenzieher letztendlich nur Puppen ihrer Interessen sind, die nicht anders können als zu zerstören, obwohl bzw. indem sie versuchen, etwas aufzubauen. Das Hauptproblem dabei ist m. E. die starre Maschinerie, die Fokussierung auf ein Ziel, selbst wenn die Umstände sich ändern.
Mensch bleibt Mensch, egal in welcher Position er sich wiederfindet.
Ponerologie ist mir vollkommen unbekannt. Die Ziele eines Abgeordneten oder eines Ministers sind in der Regel sehr transparent. Wenn man den Wahlkampf betrachtet oder sich das Parteiprogramm anschaut, ist klar wozu er seine Energie einsetzen wird. Auch während der Amtszeit ist sein Handeln transparent. Ich halte nicht viel davon den Amtsträgern vorzuwerfen dass sie ihre Integrität aufgeben, sobald sie ihr Amt antreten. Hast du dich mal damit beschäftigt, welcher enormer Aufwand betrieben werden muss um ein Gesetz zu verabschieden, durch wieviele Kontrollorgane es gehen muss? Das ist Segen und Fluch.

Ethische Werte sind Humbug, wenn kein Platz für dynamische Menschlichkeit und darin Änderungsbedarf und Flexibilität bleibt.
Einem freien Volk muss die Souveränität zugestanden werden, den eigenen Werten zu folgen, oder sie gegebenenfalls anzupassen, und die Politik hat sich diesen Entscheidungen anzupassen, nicht umgekehrt. Dies wäre das Ideal.
Der Regierung bliebe, die festgelegten Werte ganz rational zu bewahren, so wie das Volk dies wollte, und dies könnte auch eine KI erfüllen, denn Werte sind nur Daten, die auch gelöscht und umgeschrieben werden können. Eine Regierung hat nicht selbst zu denken, sondern zu erfüllen, was ihr aufgetragen wird - ohne Wenn und Aber.
Wenn das Volk Fehler machte, so würde es aus diesen Fehlern lernen und ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Learning by doing.
Ich halte Ethik, bzw viel mehr ethisches Verhalten niemals für Humbug. Man kann nicht darauf warten bis die Umstände für die Ethik passen. Das wäre dumm. Man kann auch nicht warten, dass eine Regierung einem das Schlaraffenland erschafft. Dafür gibt es viel zu viele Interessensgemeinschaften.
Die Regierung steht ja auch nicht über dem Volk, sondern versucht es zu representieren. Um überhaupt Handlungsfähig zu sein, müssen Politiker überlegen und selber denken wie sie ihre Ziele und Versprechen in einer Dynamischen sich wandelnden Welt, in der von jetzt auf gleich Krisen entstehen können, durchsetzen können.

Nicht anders würde es KI machen, nur das sie wahrscheinlich keinen Unterschied zwischen Völkern und Kulturen machen würde.
In wie fern das mit den Interessen des Volkes vertretbar wäre ist für mich momentan sehr fraglich.


Das größte Übel entsteht meist daraus, dass wir uns um Dinge kümmern, die uns nicht betreffen, und die Dinge relativieren, aufschieben oder ignorieren, die uns betreffen sollten.
Ich weiß nicht ob ich das Generell unterschreiben würde, aber erwähnenswert wäre Dinge die dich wirklich kümmern und aufregen, auch aktiv verändern zu wollen, Ideen zu entwickeln, sich vernetzen, virtuell oder real und etwas dafür zu tun. Im Großen oder um Kleinen, das ist nebensächlich.

Ja, davon sprach ich auch nicht, ganz im Gegenteil.
Die Verantwortung sollte das Volk übernehmen lernen. Eine KI wäre nur ein Instrument. Hauptsache, da sitzen keine Menschen mehr, die instrumentalisiert handeln müssten (und das sowieso nicht können, weil sie Menschen sind).
Wie schon geschrieben, die gewählten Abgeordneten und Minister representieren das Volk. Es gibt auch noch den Volksentscheid, wie beim Brexit. Teilweise sind junge Proeuropäer gar nicht zu Wahl gegangen und hinterher war das gejammer groß. Die Verantwortung hast du jetzt schon, nicht erst warten bis es einfach wird.

Da gibt's keinen Zwang, es sei denn, man will es so. Das Verhalten im Sozialgefüge hat viel mit Selbstverantwortung zu tun. Ich sehe darin keine Probleme.
Wenn man Fotos von dir im Urlaub sehen will, sagst du halt "nein, mach ich nicht" und damit ist die Sache gegessen.
Damit ist die Sache für mich nicht gegessen, denn es ist ein Gesellschaftlicher Umschwung. Influencer und der Gleichen gewinnen immer mehr an Einfluss, was besonders junge Menschen anzieht. Ich möchte ein vernünftiges Bild von diesem Trend haben, um auch für meine Nichte da zu sein, wenn sie damit anfangen sollte. Wie ich als Erwachsener damit umgehe, da übernehme ich natürlich die Verantwortung für mich. Teilweise und immer häufiger lasse ich mein Smartphone zu Hause liegen wenn ich was unternehme und dies ungestört tun möchte.

Das ist immer so, auch im Kleinen. Demokratie beginnt schon, wo drei Personen abstimmen und eine anderer Meinung ist. Auch wenn sie es nicht nachvollziehen kann/will, muss sie sich den anderen gegenüber geschlagen geben, sonst funktioniert das System nicht.
Haargenau, und genau da, kann man sich über maipulation, desinformation und destabilisierung der Interessengemeinschaft wunderbar dennoch das Ergebnis verändern. Siehe die derzeitige Destabilierung und Polarisierung von sendern wie RT Deutschland usw...
 
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