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Indogermanische Sprachen

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von opti, 1. August 2008.

  1. opti

    opti Guest

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    Sonstige Theorien

    Wahrscheinlich war ich mit meiner Vermutung, dass die Indogermanen durch die Kurgan-Kultur und nicht durch anatolisch(-iranische) Stämme entstanden, etwas zu voreilig, denn unter den Wissenschaftlern gibt es diesbezüglich verschiedene Ansichten. Außerdem gibt es weitere Theorien über die Entstehung der indogermanischen (indoeuropäischen) Kulturen:

    Quelle: Indogermanen
     
  2. opti

    opti Guest

    Ich habe mich einst auch mit der Entstehung des Hinduismus beschäftigt. Du musst wissen, ich habe eine große Sympathie mit dem Hinduismus. Aber weißt du auch, wie der Hinduismus (Brahmaismus) eigentlich entstand? Bei meiner Beschäftigung mit der Bhagavad Gita bin ich auf folgende Informationen gestoßen:

    Quelle: Bhagavad Gita
     
  3. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.670
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema verschoben***

    LG Ninja
     
  4. opti

    opti Guest

    Wie ich bereits erzählte, gibt es verschiedene Theorien, wo die Urheimat der indogermanischen (arischen) Rasse und Kultur ist. Da gibt es einerseits die Kurgan-Theorie, die die Urheimat der Indogermanen (Indoeuropäer) im südlichen Russland (nordöstlich des Schwarzen Meeres und des Kaspischen Meeres) ansiedeln. Von dort aus sollen sie sich einerseits westlich nach Europa, östlich bis nach Indien und südlich (über den Kaukasus) bis nach Iran, in die Türkei und nach Griechenland ausgedehnt haben. (siehe Bild 1).

    Als Ursache für die Völkerwanderung werden verschiedene Gründe angegeben. Einerseits wird gesagt, dass es etwa um 3.000 vor Christus eine längere Trockenperiode in den südrussischen Steppen gegeben haben könnte, die mehrere Jahrhunderte anhielt. Andererseits wird gesagt, dass auch eine Überschwemmung des Schwarzen Meeres der Grund für die Völkerwanderung gewesen sein könnte. Andere Ursachen, etwa militärischer Natur, sind meiner Meinung nach ebenso denkbar. Der südrussischen Kurgan-Kultur wird nachgesagt, dass sie ein gut bewaffnetes patriarchalisches Reitervolk gewesen sind, die immerhin bereits die Pferde domestiziert hatten (was in Europa aufgrund der starken Bewaldung nicht der Fall war), die die matriarchalisch orientierten europäischen Völker überfielen. (Ob Indien und Iran ebenfalls matriarchalisch orientiert waren, weiß ich nicht.) Auf alle Fälle war die Kurgan-Kultur den europäischen, indischen und iranischen Völkern militärich überlegen. Die Kurgan-Kultur (es sollen tatarische Reiterstämme gewesen sein) dominierte fortan die indoeuropäische Sprache und Kultur. Dabei soll es aber nicht zu einer genetischen Dominanz der Kurgan-Kultur gekommen sein.

    Die zweite Theorie, die Anatolien-Theorie besagt, dass Iran und Anatolien die Urheimat der indoeuropäischen Rasse und Kultur sind. Der Grund für die Ausbreitung der iranisch-anatolischen Kultur wird darin gesehen, dass die iranisch-anatolische Kultur besonders in der Landwirtschaft den indischen und europäischen Völkern überlegen war, da sie als erstes das Pferd domestiziert und den Wagen und das Rad erfunden hatten. Aufgrund dieser Erfindungen und der Domestizierung der Pferde soll sich die iranisch-anatolische Kultur auf friedlichem Wege in den Westen bis nach Europa und in den Osten bis nach Indien mit einer Geschwindigkeit von 1 Kilometer pro Jahr ausgebreitet haben. Das alles soll sich irgendwann in dem Zeitraum von 8.000 bis 3.000 Jahre vor Christus ereignet haben. Bei wissenschaft.de habe ich gerade gelesen, dass die neuseeländischen Forscher Gray und Atkinson die Anatolien-Hypothese mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen haben sollen. Der deutsche Onomastiker (Namensforscher) Prof. Udolph dagegen bezweifelt die Thesen der neuseeländischen Forscher Gray und Atkinson.

    Eine dritte Hypothese lautet, dass sich die indogermanische Kultur durch die Schnurkeramiker (Keramik die mittels einer Schnur verziert wird) ausgebreitet hat. Die Schnurkeramiker hatten ein Verbreitungsgebiet (Bild 2) von Mitteleuropa über Südskandinavien und Polen bis nach Zentralrussland. Sollte die Heimat der Schnurkeramiker die Urheimat der indoeuropäischen Rasse und Kultur sein, so breitete sie sich vorwiegend nach Osten bis nach Indien aus.

    Hierzu schreibt wikipedia.de allerdings:

    Die vierte Theorie besagt, dass die Urheimat der Indoeuropäer der Balken ist.

    Daneben gibt es weitere ideologisch motivierte Hypothesen, die die arische Rasse gerne für sich in Anspruch nehmen. Sowohl indische wie auch deutsche nationalistische Kreise beanspruchen die Urheimat der arischen Rasse für sich und betrachten die Arier als Herrenrasse, die anderen Rassen überlegen ist.
     
  5. opti

    opti Guest

    Die Tataren

    Nach der Kurgan-Hypothese (Bild2) soll die Urheimat der indogermanischen (indoeuropäischen) Sprache und Kultur in Südrussland, nördlich des Schwarzen Meeres und nordöstlich des Kaspischen Meeres gewesen soll. Dieses ist die Heimat der Tataren. Um etwas mehr über diese Tataren zu erfahren, habe ich ein wenig recherchiert:

    Der bekannteste Tatare ist der Schauspieler Charles Bronson.

    Quelle: Tataren
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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    da wüsste ich auch ein gutes buch, das ich mir selber erst gekauft habe.
    es ist von christian rätsch und heißt der heilige hain.
    er beschreibt hier sehr viel über die germanen, auch ihre mythen, schamanismus, kräuter aber auch wo sie gelebt haben und wo noch immer spuren zu finden sind, wie auf der insel rügen usw.
    es ist echt toll, kann ich sehr empfehlen.
     
  7. avatardersonne

    avatardersonne Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2008
    Beiträge:
    49
    Nach den großen Katastrophen und der Sintflut dürfte die Ausbreitung der Germanen aber nicht vor dem 3. Jahrtausen v. C. stattgefunden haben , da die Menschheit sich erstmal wieder regenerieren mußte , danach gab es eine Ausbreitung der 'Weißen Rasse' also der Menschen die unter der Dunkelwolke lebten - von den nördlichen Gebieten - die Hyperboräer - nach Süden und gründeten die zahlreichen Hochkulturen wie der Ägypter
    danach kam im 2.-frühen 1. Jahrtausend die Rückwanderung nach Norden und andere 'dunkle Rassen' strebten in die Gebiete und entwickelten dies alles weiter , demzufolge sind die 'GERMANEN' (die es nie gab ) nur Reste der skythisch-keltischen Wanderbewegung - der Germanenbegriff ist eine Erfindung des 18. Jahrhunderts
     
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  8. serkan2172

    serkan2172 Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    239
    Ort:
    Izmir/ die Türkei
    Erste indoarische Sprache war Hitit Sprache. Ja Hittits lebten in anatolien. Aber wir können nicht die Kürden als das Volk von Anatolien nennen. Anatolien ist eigentlich der Name von Halbinsel. Der kürdischen Raeume sind ausserhalb der Halbinsel. Die Türkische Regierung nennet als diese Region als Ostanatolien oder Sudostanatolien um die Gesamtheit der Bürger zu unterstreichen.
     
  9. Tucholsky

    Tucholsky Guest

    Sprache: Aussage

    Latvian: Dievs deva zobus, Dievs dos maizes donu
    Lithuanian: Dievas davė dantis, Dievas duos duonos
    Sanskrit: Devas adāt datas, Devas dāsyati dhānās

    Deutsch: Gott gab die Zähne, Gott wird das Brot geben

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    T.
     
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  10. Tucholsky

    Tucholsky Guest

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    Rig Veda
    Nicht Etwas war, nicht Nichts, das Firmament war nicht,nicht wölbte sich des Himmels Dach.
    Was deckte Alles? schirmte? was verbarg? War es des Wassers bodenloser Schlund?
    Da war kein Tod, - doch war unsterblich nichts und keine Grenze zwischen Tag und Nacht; Das Eine 'atmet' atemlos in sich, ein Andres war bisher noch nicht im Sein.
    Und finster war's, und alles erst gehüllt in tiefes Düster - in ein finst'res Meer.
    Der Keim, von seiner Hülse noch bedeckt, brach durch, in brünst'ger Hitze, als Natur....

    Edda
    Es gab eine Zeit, da alles nicht war. Da war nicht Sand noch See, nicht das Meer und die Erde, nicht der Himmel mit seinen Sternen.
    Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts.
    Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis. Aus dem Norden, in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem zwölf Ströme hervorbrachen.
    Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis.

    Code:
    Rig Veda 
    
    na     asat               âsît   no     sat          âsît tadânîm  na    âsît  rajas        no    vyomâ   paras yat
    nicht Nichtseiendes war, noch Seiendes war damals, nicht war Luftreich, noch Himmel darüber
    
    kim âvarîvas          kuha kasya   sharman    ambhas         kim  âsît     gahanam    gabhîram
    was in Bewegung? wo? wessen Schirm?    das Wasser – was war das gähnend-abgründige?
    
    na    mrtyur âsît   amrtam            na     tarhi      na    râtryâs       ahnas     âsît  praketas
    nicht Tod    war, Unsterblichkeit nicht damals, nicht von Nacht, von Tag war Wahrnehmung
    
    ânît          avâtam  sva-dhayâ         tat ekam tasmât    ha  anyat          na    paras  kimcan      âsa
    es atmete windlos in Selbstsetzung das Eine worüber gar ein anderes nicht hinaus irgendwas war
    
    tama    âsît  tamasâ     gulham      agre            apraketam   salilam  sarvam âs    idam
    Dunkel war in Dunkel verborgen zuerst          unkenntliche Flut      alles     war dies
    
    tucchyena      abhu        api-hitam yat âsît   tapasas  tat      mahinâ            ajâyata             ekam
    durch Nichts das Leere Verhüllte das war von Glut dieses von mächtiger wurde geboren das Eine
    
    kâmas  tat       agre    sam-avartata âdhî            manasas       retas  prathamam  yat âsît
    Lust in dessen Anfang regte sich ursprünglich    des Denkens Keim als Erstes    das war
    
    satas             bandhum  asati          niravindan        hrdi prati-îshyâ    kavayas     manîshâ
    des Seienden Band im Nichtseienden fanden aus im Herzen suchend Dichter mit Verstand
    
    tirashcinas      vitatas     rashmis            esham          adhas svit  âsît   upari svit  asît
    quer hindurch gespannt die Meßschnur von denen -  unten  was war? oben was war?
    
    retas-dhâs        âsan    mahimânas âsan           sva-dhâ         ava-stât pra-yatis para-stât
    Keimsetzungen waren, Mächte     waren,        Selbstsetzung hinauf,   Hingabe  herab
    
    kas addhâ   veda   kas  iha  pravocat           kuta    âjâtâ            kuta    iyam  vi-srshtis
    wer fürwahr weiß, wer hier mag verkünden, woher sie geboren, woher diese Schöpfung?
    
    arvâg     devâs        asya     visarjanena      athâ           kas veda  yata     âbabhûva
    diesseits die Götter von ihr, der Schöpfung hinterher – wer weiß, woher sie geworden ist?
    
    iyam  vi-srshtis     yata    âbabhûva            yadi    vâ            dadhe         yadi    vâ   na
    diese Schöpfung, woher sie geworden ist, sei es, daß er sie gesetzt hat, sei es, daß nicht
    
    yas asya           adhi-             akshas  parame    vyoman  so  anga veda  yadi           vâ       na veda
    wer von ihr das ursprüngliche Auge im höchsten Himmel der allein weiß es sei denn daß er nicht weiß  
    

    s.a. LINK

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    T.
     
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