Ideale Studienwahl im Horoskop?

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Hallo afterlife. (Dein nick gefällt mir:))
Gibt es auch Ausbildungen zum Therapeuten?:confused: Dachte dafür muss man studieren. Finds aber schön dass du diesen Traum hast, wenn ich ehrlich bin, habe ich garnichts wirklich mehr was ein Traum wäre. Früher war ich da viel eifriger und enthusiastischer, aber ich hab auch öfters mit Depressionen zu kämpfen und denke dass sie jegliche Gefühle in der Richtung in mir zerstört haben. Ich würd ja am liebsten bis an mein Lebensende vor mir hinvegetieren.:rolleyes: Die Vorstellung zu leben ängstigt mich ehrlich gesagt. Auch wenn ich im moment gut dagegen ankomme und mich aufgerafft habe. Die suizidgedanken sind jedoch immer im hinterkopf, auch wenn in den momentanen Zeiten sehr leise. Naja ok, hat jetzt nichts mit dem thema zu tun, wollte mich einfach mal seelisch erleichtern.

natürlich gibt es da Ausbildungen... weiß nicht wie es in Deutschland ist... in Österreich sind die Voraussetzungen nicht ohne... und vor allem ist es sehr sehr teuer... ich machs nicht... hab vorgestern recherchiert... und: es sind zu viele Dinge die dagegen sprechen, die viel gewicht haben... nein...

Depressionen kenne ich...:wut1:

Bis ans Lebensende dahinvegetieren ist auch eine Möglichkeit... ganz im Ernst: warum nicht? :)

Stell dir vor du würdest nie wieder depressiv... du hättest ganz viel Lebensenergie und Kraft in dir... was würdest du damit anfangen? :confused:
Würdest du dann immer noch dahinvegetieren wollen?:confused:

Hattest du Erfolgserlebnisse in der letzten Zeit?
 
natürlich gibt es da Ausbildungen... weiß nicht wie es in Deutschland ist... in Österreich sind die Voraussetzungen nicht ohne... und vor allem ist es sehr sehr teuer... ich machs nicht... hab vorgestern recherchiert... und: es sind zu viele Dinge die dagegen sprechen, die viel gewicht haben... nein...

Achso, ok. Wohne in Deutschland (NRW), hab keine Ahnung wie das in Ö geregelt ist.
Wieviel kostet die Ausbildung insgesamt und über wielange erstreckt sie sich? Ist man danach befähigt als regulärer Psychotherapeut zu arbeiten oder wie ist das? Ist der Kostenfaktor der Hauptgrund dafür dass du es dir anders überlegst?

Depressionen kenne ich...:wut1:

Bis ans Lebensende dahinvegetieren ist auch eine Möglichkeit... ganz im Ernst: warum nicht? :)

Naja es ist eher nicht eine Möglichkeit; Lebensunterhalt bestreiten müssen und so.:rolleyes:

Stell dir vor du würdest nie wieder depressiv... du hättest ganz viel Lebensenergie und Kraft in dir... was würdest du damit anfangen? :confused:
Würdest du dann immer noch dahinvegetieren wollen?:confused:

Hattest du Erfolgserlebnisse in der letzten Zeit?

Das Gedankenexperiment ist für mich fast unmöglich. Ich kenne es einfach nicht ganz viel Lebensenergie und Kraft zu haben.
Erfolgserlebnisse hatte ich nicht in letzter Zeit, allerdings ist mir Erfolg, in irgendeiner gearteten Form, auch bedeutungslos. Ich attribuier das auch meinen Depressionen.
 
Ich bin auch sehr Veränderungs-inresistent. Das Leben läuft mir einfach zu schnell vorbei wenn ich dauernd Veränderungen ausgesetzt bin. Deswegen sperre ich mich dann auch innerlich dagegen. Ich komm auch seelisch garnicht hinterher, die Veränderungen seelisch durchzuerleben, wenn sie passieren, weil es dann zu viele sind, und der Prozess bei mir auch ne Weile dauert. Ich bin da extrem lahmarschig und deshalb ist das Dahinvegetieren auch für mich eine Option.
(Seelischauskotzbeitrag die Dritte, oder vierte, ach wer zählt schon)
 
Achso, ok. Wohne in Deutschland (NRW), hab keine Ahnung wie das in Ö geregelt ist.
Wieviel kostet die Ausbildung insgesamt und über wielange erstreckt sie sich? Ist man danach befähigt als regulärer Psychotherapeut zu arbeiten oder wie ist das? Ist der Kostenfaktor der Hauptgrund dafür dass du es dir anders überlegst?



Naja es ist eher nicht eine Möglichkeit; Lebensunterhalt bestreiten müssen und so.:rolleyes:



Das Gedankenexperiment ist für mich fast unmöglich. Ich kenne es einfach nicht ganz viel Lebensenergie und Kraft zu haben.
Erfolgserlebnisse hatte ich nicht in letzter Zeit, allerdings ist mir Erfolg, in irgendeiner gearteten Form, auch bedeutungslos. Ich attribuier das auch meinen Depressionen.

Hallo und guten Morgen,

die Kosten sind je nach Richtung zwischen 20.000 und 80.000 angesiedelt. Es steht nicht dafür, weil der Output nachher einfach nicht so groß ist bzw. kann man nicht damit rechnen, dass es sich jemals wirklich auszahlt.

Wieso Lebensunterhalt? Mit ein paar Hundert Euro Sozialhilfe kann man auch leben... bescheiden zwar, aber es geht. Stell dir vor, da kann man gar keine großen Sprünge machen - das willst du ja eh nicht.
 
Ich bin auch sehr Veränderungs-inresistent. Das Leben läuft mir einfach zu schnell vorbei wenn ich dauernd Veränderungen ausgesetzt bin. Deswegen sperre ich mich dann auch innerlich dagegen. Ich komm auch seelisch garnicht hinterher, die Veränderungen seelisch durchzuerleben, wenn sie passieren, weil es dann zu viele sind, und der Prozess bei mir auch ne Weile dauert. Ich bin da extrem lahmarschig und deshalb ist das Dahinvegetieren auch für mich eine Option.
(Seelischauskotzbeitrag die Dritte, oder vierte, ach wer zählt schon)

Ja auch das kann ich wirklich gut verstehen. :trost: ich bin auch extrem sensibel und manchmal so dünnhäutig, dass ich denke, ich kann gar nicht mehr raus und irgendwas machen... und ich war jahrelang unfähig irgendwas zu tun. hab ne Therapie gemacht und bin den weniger einfachen Weg gegangen - der aber letztlich mehr Zufriedenheit bringt. Wie gesagt: leicht ist der Weg aus ner Depression raus nie.

Es gibt viele Möglichkeiten, sein Leben zu bestreiten
und die für dich passende Form zu finden, weil die gibts.:thumbup:

Schönen Tag!
 
Zitat:Ich bin auch sehr Veränderungs-inresistent. Das Leben läuft mir einfach zu schnell vorbei wenn ich dauernd Veränderungen ausgesetzt bin. Deswegen sperre ich mich dann auch innerlich dagegen. Ich komm auch seelisch garnicht hinterher, die Veränderungen seelisch durchzuerleben, wenn sie passieren, weil es dann zu viele sind, und der Prozess bei mir auch ne Weile dauert. Ich bin da extrem lahmarschig und deshalb ist das Dahinvegetieren auch für mich eine Option.
(Seelischauskotzbeitrag die Dritte, oder vierte, ach wer zählt schon)


Ich kenne das alles eigentlich auch. Das "Dahinvegetieren" würde ich dir jedenfalls aus eigener Erfahrung nicht empfehlen. Und es ist auch schwierig sich zu motivieren, wenn man zu Depressionen neigt, und wenn man sowieso kein "euphorischer" Mensch ist. Ich war ja als Kind, und mit Unterbrechung auch noch als Jugendlicher fleißig, aber da habe ich zum einen Erwartungen an mich erfüllen wollen und zum anderen hatte ich die Hoffnung, dass es dadurch irgendwann besser wird. Nun sind mir die Erwartungen egal geworden und Hoffnung habe ich auch nicht mehr. Dazu kam dann die Depression und seitdem vegetiere ich dahin, wie du es nennst.

Aber nochmal, du solltest versuchen, Kontinuität im Tun zu bewahren. Leuten wie uns (wie ich dich auch einschätze) fällt Veränderung und "Neuanfang" (wobei ich das Wort schon relativ lächerlich finde) auch noch zusätzlich schwer. Und wenn du dann mal in der Falle sitzt...

Ich bin auch noch sozialphobisch und daher bin ich auch zusätzlich isoliert. Da dich sogar der Lehrerjob interessiert, nehme ich an, dass das bei dir zumindest weniger der Fall ist.

Egal was du tust, es sollte dir Anbindung geben, da ich Entfremdung als große Gefahr sehe.

LG PsiSnake
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings hab ich selbst nen langen Psychologischen lebenslauf (therapeuten-gänge und stationäre therapien) und kein einziger psycho konnte mich "heilen", deswegen hab ich da so den drang endlich jemand zu sein der mal was drauf hat in dem bereich.


Da gehe ich mit dir d'accord. Die meisten Therapeuten und Psychologen vermögen es ja deswegen nicht zu heilen, weil sie selber nicht heil sind. Ja, manchmal hatten die noch nicht einmal eigene Schlüsselerlebnisse.

Aber genau dieser Umstand zeigt doch, dass der Schlüssel nicht durch eine Ausbildung oder Studium kommen muss. Wenn er hierdurch sich nicht finden lässt, ist die Frage, welcher Ausbildung oder welchem Studium man sich widmen soll (oder: Wieviel Zeit dafür anzuberaumen ist :)), irrelevant.

Würde aber erst wirklich tätig werden wollen da in dem bereich/arbeiten, wenn ich wirklich den "schlüssel" gefunden habe, also wirklich heilen kann.

Erst arbeiten wollen, wenn der Schlüssel schon gefunden ist? Das ist Raubbau an dir selbst.

LG
 
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Hallo und guten Morgen,

die Kosten sind je nach Richtung zwischen 20.000 und 80.000 angesiedelt. Es steht nicht dafür, weil der Output nachher einfach nicht so groß ist bzw. kann man nicht damit rechnen, dass es sich jemals wirklich auszahlt.

Moin.
Achso, ok. Naja ist schon ne heftige Summe. Normalerweise hat man nach so einer teuren Ausbildung ja nen hochbezahlten Job durch den die Schulden locker wieder getilgt werden können. Verdient man in Ö als Psychotherapeut nicht so gut?:confused: Dachte man verdient ganz gut damit.

Wieso Lebensunterhalt? Mit ein paar Hundert Euro Sozialhilfe kann man auch leben... bescheiden zwar, aber es geht. Stell dir vor, da kann man gar keine großen Sprünge machen - das willst du ja eh nicht.

Ja, in D gibts ja auch Hartz4.
Wenn ich allerdings so leben würde, würde ich auch komplett das soziale Leben (Beziehungen/Freunde) streichen, weil das ja schon irgendwie ziemlich Asi-Style ist, und ich könnte da auch niemand mehr wirklich in die Augen schauen bzw nicht wirklich ein soziales Leben überhaupt führen weil ich mich zu erbärmlich fühlen würde.
Andererseits ist mein soziales Leben ja auch jetzt schon inexistent.:rolleyes:
 
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