Trixi Maus
Sehr aktives Mitglied
- Registriert
- 23. Oktober 2005
- Beiträge
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Man kann übrigens auch leben, wenn Krieg ist. Es ist nur erschwert. Und gefährlicher.
*threadhochhol*
Ich will auch keinen Krieg. Aber mir ist erklärlich, daß es ihn gibt. Er ist das Produkt seiner Zeit und zeigt im Grunde weniger das Scheitern von Menschen an, sondern er ist die Konsequenz historischer Entwicklungen.
Man wird solange mit Krieg rechnen müssen und sie auch erleben, bis der Mensch "ein Volk" ist und eine einzige Regierung hat. Wenigstens, oder eine einzige, einige Gemeinschaft von Völkern.
Die Anfänge sind mit den Vereinten Nationen gemacht, aber es wird noch Jahrhunderte brauchen, bis die Erdkugel friedlich ist und bis die Menschen in allen Ländern Bildung erfahren und teilhaben an einer gemeinsamen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Weltentwicklung, die zumindest in allen Weltteilen sehr ähnlich und auf einem sehr ähnlichen Niveau der Lebensqualität erfolgt.
Bis es soweit ist werden wir Neid, Angst, Flüchtlinge, existentielle Bedrohung, sich widersprechende Ideale und Idole haben und wir werden daher auch bis dahin Krieg erleben.
Das muß man wissen. Und dann kann man versuchen zu begreifen, daß man ein Mensch ist, der im Jahr 2015 auf der Erde lebt und daß das ein Geschenk ist, das zu dürfen.
Es ist sehr zu vermuten, daß die Entwicklung der menschlichen Zivilisation erst in ihren Anfängen steckte, bisher. Aber gerade im Moment findet in der westlichen Welt ein grosser Bewusstwerdungsprozess statt über die Ursachen für die ganze Misere, die wir erleben. Und diese sind sehr vielfältig, liegen im internationalen, nationalen, wirtschaftlichen und politischen Bereich und nicht zuletzt auch an religiösen und weiteren kulturellen Unterschieden in der Weltbevölkerung, die man wertschätzen sollte und auf die man dann lernen sollte mehr Rücksicht zu nehmen.
"Der Nächste" ist eben nicht nur der Nachbar, sondern auch ein Terrorist. Es ist genauso tragisch, wenn eine Terrorist von der Polizei erschossen wird als wenn ein Terrorist seine Opfer tötet. Da gibt es keinen Unterschied in der Bedeutung und es ist traurig, wenn das Erschiessen eines Menschen in manchen Menschen nur Erleichterung und keine Betroffenheit mehr auslöst. Aber ich fürchte so wird es in einem nicht geringen Teil der Bevölkerung sein.
Und dahin das zu verstehen muß sicherlich die Entwicklung gehen, damit man sich als Menschheit dann ordnet zu einer Zivilisation, die das Wort "zivil" zu Recht trägt. Denn darum heißt die Zivilisation ja Zivilisation: weil sie "zivil" ist, also keinen Krieg führt. Wir sind da eben noch nicht angekommen, das liegt aber nicht an einzelnen Menschen und ist daher auch nicht von einzelnen Menschen lösbar, auch wenn sie noch so mächtig tuen.
lg
*threadhochhol*
Ich will auch keinen Krieg. Aber mir ist erklärlich, daß es ihn gibt. Er ist das Produkt seiner Zeit und zeigt im Grunde weniger das Scheitern von Menschen an, sondern er ist die Konsequenz historischer Entwicklungen.
Man wird solange mit Krieg rechnen müssen und sie auch erleben, bis der Mensch "ein Volk" ist und eine einzige Regierung hat. Wenigstens, oder eine einzige, einige Gemeinschaft von Völkern.
Die Anfänge sind mit den Vereinten Nationen gemacht, aber es wird noch Jahrhunderte brauchen, bis die Erdkugel friedlich ist und bis die Menschen in allen Ländern Bildung erfahren und teilhaben an einer gemeinsamen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Weltentwicklung, die zumindest in allen Weltteilen sehr ähnlich und auf einem sehr ähnlichen Niveau der Lebensqualität erfolgt.
Bis es soweit ist werden wir Neid, Angst, Flüchtlinge, existentielle Bedrohung, sich widersprechende Ideale und Idole haben und wir werden daher auch bis dahin Krieg erleben.
Das muß man wissen. Und dann kann man versuchen zu begreifen, daß man ein Mensch ist, der im Jahr 2015 auf der Erde lebt und daß das ein Geschenk ist, das zu dürfen.
Es ist sehr zu vermuten, daß die Entwicklung der menschlichen Zivilisation erst in ihren Anfängen steckte, bisher. Aber gerade im Moment findet in der westlichen Welt ein grosser Bewusstwerdungsprozess statt über die Ursachen für die ganze Misere, die wir erleben. Und diese sind sehr vielfältig, liegen im internationalen, nationalen, wirtschaftlichen und politischen Bereich und nicht zuletzt auch an religiösen und weiteren kulturellen Unterschieden in der Weltbevölkerung, die man wertschätzen sollte und auf die man dann lernen sollte mehr Rücksicht zu nehmen.
"Der Nächste" ist eben nicht nur der Nachbar, sondern auch ein Terrorist. Es ist genauso tragisch, wenn eine Terrorist von der Polizei erschossen wird als wenn ein Terrorist seine Opfer tötet. Da gibt es keinen Unterschied in der Bedeutung und es ist traurig, wenn das Erschiessen eines Menschen in manchen Menschen nur Erleichterung und keine Betroffenheit mehr auslöst. Aber ich fürchte so wird es in einem nicht geringen Teil der Bevölkerung sein.
Und dahin das zu verstehen muß sicherlich die Entwicklung gehen, damit man sich als Menschheit dann ordnet zu einer Zivilisation, die das Wort "zivil" zu Recht trägt. Denn darum heißt die Zivilisation ja Zivilisation: weil sie "zivil" ist, also keinen Krieg führt. Wir sind da eben noch nicht angekommen, das liegt aber nicht an einzelnen Menschen und ist daher auch nicht von einzelnen Menschen lösbar, auch wenn sie noch so mächtig tuen.
lg