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Hintergründe von Ruhelosigkeit

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von x.Rosenrot.x, 3. Juli 2019.

  1. x.Rosenrot.x

    x.Rosenrot.x Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2018
    Beiträge:
    71
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    Was steckt dahinter, wenn jemand trotz eines Infektes (Krankheit), nicht Ruhe geben kann ?
    Und sich so belastet und so hektisch ist als wäre er gesund. (Arbeit, Fitnessstudio gehen, Fahrrad fahren, Friseur gehen...)
    Also die Person muss immer etwas tun und gönnt sich nicht die Ruhe die der Körper braucht.
     
  2. Lili-Fee

    Lili-Fee Guest

    Für viele Menschen ist es schwer, Ruhe zu geben, weil man gewöhnt ist, ständig was zu tun. In unserer Gesellschaft gilt man ja als "faul" und "träge" wenn man nicht ständig in Bewegung ist.

    Ich merk es bei mir, wenn mein Mann und ich auf unserer Almhütte sind. Kein Telefon, kein Internet, kein Strom - die ersten 2 Tage renn ich richtig ruhelos umher und such mir ständig Arbeit und was zu tun, weil ich es einfach gewohnt bin, ständig was zu tun.
    Es dauert meist 2-3 Tage, bis ich mich daran gewöhnt habe, nicht ständig am Puls der Zeit zu sein und nicht ständig in Bewegung sein zu müssen.

    Ev. geht es der Person auch so? Sie kann einfach keine Ruhe geben, weil sie es nicht kann, weil sie es verlernt hat.

    Das traurige ist, dass solche Personen irgendwann vom Körper so in die Knie gezwungen werden, dass sie Ruhe geben MÜSSEN, weil sie eine schwerere Krankheit bekommen.
     
    Dyonisus gefällt das.
  3. Anni

    Anni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2006
    Beiträge:
    2.200
    Ort:
    77963 Schwanau, Ba-Wü
    Hallöchen Rosenrot,

    ich denke das kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht hat man da den Glaubenssatz "ich darf nicht faul sein" irgendwo in sich sitzen und jegliches Nichtstun, selbst bei Krankheit, wird damit assoziiert. Beispielsweise "Ich muss tun, um geliebt zu werden". Vielleicht war das immer die Erfahrung bisher und hat sich zu dem Glauben entwickelt, immer etwas tun oder leisten zu müssen, um gesehen zu werden.
    Das könnte ein alter Glaubenssatz aus der Kindheit sein oder vielleicht auch ein vorgelebtes Muster der Eltern.

    Es könnte aber auch am Selbstwert hängen: Ich bin es mir nicht wert, mir eine Auszeit zu nehmen. Wenn man sich damit indirekt schon quält, ist es auch eine Art, sich selbst (unbewusst) zu bestrafen würde ich sagen. Vor allem sagen andere ja dann gerne mal "wow, wie Du das noch schaffst" und das gibt ebenfalls wieder Anerkennung und stärkt den Selbstwert - aber nur von Außen, im Inneren ändert es nichts an der Thematik...

    Manche haben aber auch Regelrecht Angst vor der Ruhe: Was passiert, wenn ich in die Stille komme und mit MIR SELBST auskommen muss? Ablenkung ist dann oft lieber als das Auseinandersetzen mit sich selbst.

    Grüßle
     
  4. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    7.646
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    Von welcher Person sprichst du denn, von dir selbst?

    Es gibt keine allgemeinen Antworten, sowie es keine identischen, sondern immer nur individuelle Situationen gibt.
     

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