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yinundyang
Guest
Es geht darum, dass man den Kindern nicht den Eindruck vermitteln darf, dass Homosexualität normal ist.
Normierung ist wichtig zur Aufrechterhaltung von Herrschaftsverhältnissen, ansonsten aber ziemlicher Unsinn.
Die "Logik"
der Zweigeschlechtlichkeit bestimmt unser Leben und unsere Beziehungen bis ins letzte Detail mit absurdesten Folgen: Es wird von vornherein ausgeschlossen, Menschen nah zu sein, weil sie zu Mann oder Frau gemacht wurden. Wir können gar nicht mehr personenorientiert wahrnehmen oder auf konkrete Menschen zugehen. Jeder Blick ist bestimmt von dem Versuch, Menschen einzusortieren und auf ein Geschlecht zu vereindeutigen. Was nicht binären Codes entsprechen will, hinterlässt Unsicherheit. Warum ist Geschlecht überhaupt relevant für die Entscheidung, in wen du dich verknallst? Zu glauben, männlich oder weiblich, hetero- oder homosexuell zu sein zu sein, ist bereits das Produkt der gnadenlosen Zurichtung auf Zweigeschlechtlichkeit und patriarchale Rollen, die mit unserer Geburt beginnt. Ohne die Einteilung in Männer und Frauen gäbe es keine sexuelle Orientierung es gäbe nur noch Menschen. Zuneigung wäre nicht an das Geschlecht, sondern konkrete Menschen gebunden was nicht ausschliesst, z.B. auf Menschen mit Schwänzen abzufahren oder eben nicht. Quelle: http://www.projektwerkstatt.de/gender/download/a5_beziehungen.pdf

