Gewalt

JaquesDeMolay schrieb:
Da hast du eines meiner Lieblingsthemen, solange es noch nicht greift, angeschnitten.

A: Wir müssen uns "gegen"seitig unterstützen (Und beide heben den Baumstamm auf der gleichen Seite an oder schieben von beiden Seiten zur Mitte, behindern sich dauernd, unbewusst und liebgemeint, versteht sich)

B: Wir müssen uns "für"seitig unterstützen (Und beide tragen den Baumstamm an seinen bestimmten Platz)

Nur dass anders gehandelt als gesprochen und gedacht wird:

C: Wir müssen uns "gegen"seitig unterstützen (Und beide tragen den Baumstamm an seinen bestimmten Platz)

*grummel, jetzt hab ich so einen klugsch... :p Beitrag geschrieben, und jetzt isser weg.

"Gegen"seitige Unterstützung ist aber eigentlich ein Miteinander, und damit konstruktive Energie. Die Energien werden gebündelt, um mehr in einer bestimmten Sache zu erreichen. D.h., A ist eigentlich C.

"Für"seitig liest sich für mich ein bissel eigenartig, das gefällt mir nicht wirklich (sorry).
 
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Da hast du eines meiner Lieblingsthemen, solange es noch nicht greift, angeschnitten.

A: Wir müssen uns "gegen"seitig unterstützen (Und beide heben den Baumstamm auf der gleichen Seite an oder schieben von beiden Seiten zur Mitte, behindern sich dauernd, unbewusst und liebgemeint, versteht sich)

B: Wir müssen uns "für"seitig unterstützen (Und beide tragen den Baumstamm an seinen bestimmten Platz)

Nur dass anders gehandelt als gesprochen und gedacht wird:

C: Wir müssen uns "gegen"seitig unterstützen (Und beide tragen den Baumstamm an seinen bestimmten Platz)

Gut...das ist nun Wortspielerei...Die Dachbalken eines Hauses stützen sich auch gegenseitig...weil sie von verschiedenen Seiten aufeinandertreffen. Fürseitig würde das weniger Sinn machen.

Und der Turm von Pisa wird auch aus der entgegengesetzten Fallrichtung gestützt, macht mehr Sinn als ihm noch extra Gewicht zu geben.

Gegenseitig heisst für mich den Ausgleich zu schaffen zwischen Yin- und Yang-Situationen.

Oder Gegensätze ziehen sich an.
Gegensätze ergänzen sich.

Bei Fürsorglichkeit geht es darum tatsächlich in die gleiche Richtung zu gehen.
 
Ein gewalttätiger Frieden?

In der Natur gibt es eigentlich auch keinen dauerhaften Frieden...nur Einflüsse, die aufeinander treffen...Lebenszyklen- mal länger, mal kürzer...
Was zu viel ist zerstört...zu viel Wind, zu viel Wärme, zu viel Kälte...

Wir wollen die Natur als friedlicher wahrnehmen als sie für weniger geschützte Lebewesen ist.
 
chocolade schrieb:
In der Natur gibt es eigentlich auch keinen dauerhaften Frieden...nur Einflüsse, die aufeinander treffen...Lebenszyklen- mal länger, mal kürzer...
Was zu viel ist zerstört...zu viel Wind, zu viel Wärme, zu viel Kälte...

Wir wollen die Natur als friedlicher wahrnehmen als sie für weniger geschützte Lebewesen ist.

Kannst das "wir wollen" bitte bleiben lassen, wenn du von dir persönlich sprichst? Danke.

Ich bin durchaus bei dir, dass die Natur oft genug "grausam" ist. Wie du schreibst, sind das Lebenszyklen. M.M.n. ist das aber etwas anderes, als wenn der Mensch versucht, andere Menschen oder auch die Natur zu beherrschen (im destruktiven Sinn), auszubeuten und dann auch noch Kriege anzettelt, um seine Macht (auch im destruktiven Sinn) zu zeigen, auszubauen, sich ÜBER andere zu stellen und sie klein zu halten. Auch das ist m.E. eine Form von Gewalt.
Ich denke da z.B. an Waldrodungen, Flussbegradigungen etc.pp. - alles aus rein materiellen, finanziellen Interessen - zum Schaden der Natur, zum Schaden von Menschen.
 
Welcher Titel hätte dir denn vorgeschwebt ?
Es ist eigentlich absichtlich so offen gehalten damit jeder rein- und rauslesen kann was er darin finden möchte.

1 - Worum es gehen soll - > Z..B. "Absichtlich negative Gewalt".
2 - Nein, darum geht es wirklich nicht, auch nicht, was ersten Beitrag betrifft. (Denn Gewalt betrifft auch Sinnvolles. Wenn du im Moor versinkst, muss ich dich, sollte ich dich sehen, "mit Gewalt" rausziehen, wenn ich dich nicht achtlos sichtmorden will.....)
 
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