FreeStar
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Außerdem beziehst du dich in diesem Post auf einen, den ich bereits gelöscht hatte.Auch wenn kein Anlass da ist, den Du erkennst, bedeutet es nicht, dass da wirklich jeweils kein Anlass da war.
Und, da Du von unnötig geschrieben hast: Meinst Du, es war nötig im Gegenzug wieder zu sticheln und z.B. so zu tun, als hätte die Gegenseite den Walen jegliche Gefühle, Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit abgesprochen? Du magst es als verständlich empfinden, in Anbetracht dessen, was alles vorher gesagt und geschrieben wurde. Und aus genau dem selben Grund finde ich dann auch Ausbrüche von @Niflheimr ebenfalls verständlich. Da gibt es meines Erachtens keinen Anfang, den man irgendwie schnell in diesem Thread ausmachen könnte.
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Wie ernst wurde die Einschätzung von Frau Dörrnath von Dir genommen?
Da hieß es dann, sie hätte den Wal ja nicht direkt selbst in Augenschein genommen.
Das muss aber nicht unbedingt ein Fehler sein, wenn sie weiß, dass auch das ihre Einschätzung wahrscheinlich nicht geändert hätte, oder wenn sie glaubt, dass eine derartige Untersuchung dem Tier wahrscheinlich mehr geschadet/gestresst als genutzt hätte.
JA! Das ganze hat Vorgeschichte. Versuche ich ja auch ggü. @Laguz darzulegen. Und es ist nicht nur so, dass Du die Pappenheimer kennst, sondern sie kennen auch diverse andere Pappenheimer (inklusive Dir) und (re-)agieren dann mitunter auch schneller gereizt.
Wer hat wie, wann und warum angefangen? Das ist eine müßige Frage. Und wenn Du auf die Vorgeschichte hinweist, will ich auch betonen, dass sich dann der Anfang vom Streit nicht so leicht auf einen Beitrag von @Niflheimr auf Seite 12 dieses Threadas verorten ließe.
Ach, wirklich? Dann schau Du wenigstens differenziert hin, was wirklich ist, anstelle in simplifiziert vereinfachendem aber verfälschtem schwarz-weiß-Denken anzudeuten, die Gegenseite hätte Gefühl- und Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit und Intelligenz von Walen kategorisch negiert, oder Experten wollten nur metaphorisch ihre Schwänze vergleichen und würden den Tod des Wales jetzt deswegen feiern, weil sie so Recht behalten hätten...
Ich habe auch schon mehrfach auf diesen Punkt geantwortet.
Wie lange hätte er denn noch am Strand in der schrecklichen Lage überlebt? Wir wissen: Nach der Rettungsaktion hat er keine Woche im Meer überlebt. Hätte er gestrandet bei Poel länger überdauert?
So lange nicht bekannt war, was alles auf der Barge geschah, wurde die Aktion ja immerhin als Erleichterung betrachtet. Da gab es dann ja auch Berichte, dass er sich gerne schuppern ließ. Wenn diese Rettungsaktion eine Erleichterung gewesen wäre, ist davon auszugehen, dass Timmy in der gestrandeten Lage NICHT länger überlebt hätte, als er es jetzt tatsächlich tat, weil Erleichterungen aus belastenden Lagen meistens auch das Leben verlängern.
Nun wurde irgendwann, nachdem klar war, dass Timmy tot ist, auch die genauen Geschehnisse auf der Barge beleuchtet. Wie weit haben die dazu geführt, dass das Tier kurz danach gestorben ist? Wie weit wären die beleuchtet worden, wenn Timmys Kadaver nicht aufgetaucht wäre?
Leider. Aber auch das mit teilweise gut nachvollziehbaren Gründen. Wer kann wie schnelnn einen Walvergiften? Wohin mit einem vergifteten Wal-Kadaver? Wer kann gut genug mit Sprengstoff umgehen? Woher kann man den geeigneten Sprengstoff sicher beziehen?
Diese Hoffnung hatte kurzzeitig ich auch.
Aber:
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht. (Vaclav Havel).
So kann man jetzt hoffen, dass auch Deutschland brauchbare Richtlinien bei gestrandeten Walen erlässt (die möglicherweise auch zwischen Nord- und Ostsee unterschiedlich aussehen) und sich für die Zukunft auch passende Expertiese zurechtlegt, auf die man dann auch schnell zugreifen kann.
Kannst Du Dir merken, was auch schon zu diesen Kernaussagen gesagt wurde - nicht nur von mir?
Die Kernaussage von Dir hier ist, dass die Rettungsaktion unterm Strich für Timmy besser war oder zumindest bei besserer Schiffsbesatzung hätte besser sein können als weiter gestrandet bei der Insel Poel zu liegen. Und da bin ich mir eben leider nicht sicher, bzw. glaube eher, dass die Aktion auch ohne Fehlverhalten der Schiffscrew für Timmy mehr unnötigen Stress und Leid verursacht hat.
Eine Kernaussage von Dir ist auch, dass Frau Wallace ja der Rettungsaktion Erfolgsaussichten zugeschrieben hat, und sie als erfahrene Tierärztin das ganz sicher wissen könne. Widerspruch hast Du dann schnell gewertet, als würde man ihr die Expertiese und Kompetenz kategorisch absprechen. Frau Dörrnath ist aber auch kompetente Tierärztin, die es aber nunmal anders sah. Da wurde dann drauf verwiesen, dass sie sich Timmy nie direkt angeschaut habe. Dass sie dafür auch gute Gründe hatte, wird ignoriert. Da wird lieber (selektiv) ihre Kompetenz negiert.
Zwei gleich kompetente Menschen können zu diametral-unterschiedlichen Einschätzungen kommen, auch ohne dass einer der beiden dumm oder verbohrt wäre, sondern BEIDE nach bestem Wissen und gewissen arbeiten, handelnund empfehlen, nur z.B. mit leicht unterschiedlichen Prioritäten. Um nicht in schwarz-weiß-Denken zu verfallen, brauchen wir Ambiguitätstoleranz, das auszuhalten.
Ja, vermute und hoffe ich auch. Dazu muss aber auch die unschöne Option, das Tier zu töten, mit im Raum stehen. Und dazu muss dann auch klar sein, wer das wie gut und mit welcher Methode am besten könnte. Und ebenfalls muss dann auch für die Sicherheit der Menschen gesorgt werden, die dann ggf. das Tier tatsächlich töten (lassen) - in dem Medien-Hype, der da passierte, keine triviale Aufgabe.
Ist auch so ein Ding. Was soll sowas?
Wenn ich oder andere etwas in der gegebenen Zeit löschen, dann ist es so.
Aber nein, da wird kopiert, gesichert, damit man ja nicht "davonkommt", nicht vomHaken kann oder was weiß ich.
Nur bekloppt.